Saison-Rückblick, Part II – Wolf folgt auf Bosz

Wieder einmal liegt eine ereignisreiche Spielzeit hinter der Werkself. Auf den beeindruckenden sportlichen Lauf im ersten Drittel der Saison folgt kurz vor dem Weihnachtsfest das 1:2 gegen den FC Bayern. Nach der Niederlage konnte die Werkself im neuen Kalenderjahr jedoch nicht an die bisherige Serie anknüpfen, was auch personelle Konsequenzen zur Folge hatte. Teil zwei des Saison-Rückblicks 2020/21.
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Spieltage 14-26

Neues Jahr mit Licht und Schatten

Mit ein paar Tagen Auszeit im Rücken will die Werkself nach der unglücklichen Last-Minute-Niederlage gegen den FC Bayern im neuen Jahr wieder voll angreifen – das funktioniert trotz aller Bemühungen aber nur bedingt. Ein 1:2 gegen Eintracht Frankfurt im ersten Spiel des Jahres 2021, ein Remis gegen Werder Bremen (1:1) sowie ein erneuter Rückschlag gegen den 1. FC Union Berlin (0:1) sorgen für vier sieglose Partien in Folge. Immerhin sichert sich das Team von Peter Bosz mit 32 Punkten durch einen 2:1-Erfolg gegen Borussia Dortmund am 17. Spieltag, bei dem Florian Wirtz kurz vor Schluss den entscheidenden Treffer erzielt, den dritten Platz in der Hinrunden-Tabelle hinter dem FC Bayern (39 Punkte) und RB Leipzig (35 Punkte). Ein weiterer Lichtblick im sonst eher tristen Januar 2021: der Einzug ins DFB-Pokal-Achtelfinale. Trotz eines frühen 0:1-Rückstands und zeitweiliger Unterzahl kann Bayer 04 die Zweitrunden-Partie gegen Eintracht Frankfurt noch in ein 4:1 umwandeln.

Frischer Wind von der Insel

In der Winter-Transferperiode schlägt Bayer 04 gleich dreimal auf dem Transfermarkt zu. Jeremie Frimpong (Celtic Glasgow/Schottland), Demarai Gray (Leicester City/England) sowie Timothy Fosu-Mensah (Manchester United/England) wechseln an die Dhünn, um den Kader weiter zu verstärken.

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Rückrunde der Kontraste

Dass Serien nicht immer nur Freudentaumel und Glücksgefühle auslösen, sondern auch ihre Schattenseiten haben, zeigt sich bei Bayer 04 mit Beginn der Rückrunde. Zwischen dem 18. und 26. Spieltag gelingen Peter Bosz und seinem Team lediglich zwei Siege im deutschen Oberhaus – der 5:2-Heimerfolg am 20. Spieltag gegen den VfB Stuttgart mit drei Vorlagen von Flügelflitzer Moussa Diaby ist dabei genau wie der 1:0-Arbeitssieg bei Borussia Mönchengladbach einer der wenigen überzeugenden Auftritte der Werkself.

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Aus drei mach eins

Auch in den anderen Wettbewerben läuft es für Schwarz-Rot nicht besser: Erst scheidet man Anfang Februar gegen den Regionalligisten Rot-Weiss Essen nach Verlängerung mit 1:2 aus dem DFB-Pokal aus, dann unterliegt der Werksklub im Sechzehntelfinale der Europa League den von Gerardo Seoane trainierten Young Boys Bern mit 3:4 und 0:2 – eine Spielzeit, die so verheißungsvoll begann, droht zu einer Enttäuschung zu werden. Im verbleibenden Wettbewerb, der Bundesliga, heißt das verbleibende Saisonziel: Europa.

Wolf ersetzt Bosz

Dieses nehmen die Leverkusener Verantwortlichen jedoch ohne den bisherigen Cheftrainer in Angriff. Nach dem Ausscheiden aus den Pokal-Wettbewerben sowie der durchwachsenen Rückrunde in der Bundesliga zieht Bayer 04 nach der 1:2-Heimniederlage gegen Arminia Bielefeld und dem 0:3 bei Hertha BSC am 26. Spieltag die Konsequenzen und stellt Peter Bosz frei. Als Nachfolger wird Hannes Wolf vom DFB ausgeliehen, der zusammen mit Miguel Moreira sowie Bayer 04-Legende Peter Hermann das Team in der Endphase der Saison betreut. So soll die Werkself noch einmal neue Impulse für das Erreichen des internationalen Geschäfts bekommen.

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