
Nach der ballfreien Einheit am gestrigen Mittwoch durfte die Werkself heute Vormittag wieder die Fußballschuhe schnüren. Aufgrund der andauernden Hitzewelle hatte das Trainerteam um Heiko Herrlich das Training um eine halbe Stunde nach vorne auf 10 Uhr verlegt – nichtsdestotrotz zeigte das Thermometer auf dem Platz in der Früh bereits knackige 33 Grad an. Und so dauerte es nicht lange, bis letztlich keiner der insgesamt 21 Profis (plus drei Keeper) mehr ohne Schweißperlen blieb. Kein Wunder, dass die Werkself in regelmäßigen Pausen dazu angehalten wurde, reichlich zu trinken. Und auch nach dem Training zu Kühlmaßnahmen angehalten wurde. Aus personeller Sicht nahm neben Jonathan Tah, Dominik Kohr, Paulinho und fünf A-Junioren (Ayman Azhil, Jan Boller, Kevin Bukusu, Cebralis Makreckis und Adrian Stanilewicz) auch Panos Retsos am Mannschaftstraining teil. Zumindest im ersten Teil. Danach ging es für ihn – gemeinsam mit Charles Aránguiz – zum individuellen Part mit Ball auf den Nebenplatz. Abgesehen von Karim Bellarabi sowie den beiden Langzeitausfällen Lukas Hradecky und Joel Pohjanpalo fehlten am Donnerstag auch die Bender-Zwillinge (beide haben aus den den jüngsten Testspielen gegen Siegen (3:0) und Wuppertal (2:0) Sprunggelenk-Beschwerden davongetragen). Doch zumindest Lars kam rund 70 Minuten nach Trainingsbeginn für eine individuelle Einheit auf den Rasen. Übrigens: Die letzte Einheit der Woche gibt's morgen früh um 9.30 Uhr.
Am Montag veröffentlichte das Sportmagazin „kicker“, dass Sven Bender, Jonathan Tah (beide Innenverteidigung) und Bernd Leno (Tor) dank ihrer Leistungen in der abgelaufenen Bundesliga-Rückrunde auf ihren Positionen den Sprung in die „Rangliste des deutschen Fußballs“ geschafft haben. Wie aus der heutigen Ausgabe (#61) hervorgeht, können sich fünf weitere Werkself-Profis über eine Würdigung freuen. Auf der Position „Außenbahn defensiv“ wurde Bayer 04-Kapitän Lars Bender von den Redakteuren hinter Nico Schulz (Hoffenheim) und Joshua Kimmich (Bayern München) auf Rang drei (von insgesamt 13) in der Rubrik „Internationale Klasse“ einsortiert, Linksverteidiger Wendell auf dem 13. Platz („Im weiteren Kreis“). Im defensiven Mittelfeld stach Charles Aránguiz die Konkurrenz aus und wurde noch vor Münchens Javi Martinez auf den ersten Platz gerankt – auf Rang 6 (von insgesamt 9) folgt Teamkollege Julian Baumgartlinger. Außerdem: Fritz-Walter-Goldmedaillen-Gewinner Kai Havertz landete im offensiven Mittelfeld von insgesamt zehn Kandidaten auf dem achten Platz. Applaus, Applaus, liebes Werkself-Quintett!
Gut drei Wochen nach dem offiziellen Vorbereitungsstart ist am Samstag auch für WM-Fahrer Julian Brandt der Sonder-Urlaub vorbei. Während seine Mannschaftskollegen an diesem Tag im niederländischen Sittard (Anstoß 18 Uhr) das letzte Vorbereitungsspiel vor dem Trainingslager im Salzburger Land (29. Juli bis 5. August) bestreiten, stehen für die Nummer 10 der Werkself die obligatorischen prä-saisonalen Leistungstests an. Dabei wird der 22-Jährige von der medizinischen Abteilung des Werksklubs auf Herz und Nieren untersucht. Tags darauf geht‘s dann für Brandt mit dem Bayer 04-Tross ab nach Österreich. Vize-Weltmeister Tin Jedvaj wird indes erst nach dem Trainingslager wieder zur Werkself stoßen – er wird voraussichtlich am 8. August erstmals wieder mit dem Team trainieren.


In der „Golden Boy Top 100“ werden traditionell die vielversprechendsten Talente Europas gelistet. Bei dem jüngst veröffentlichten Update anlässlich des Saisonwechsels sind – neben Leihgabe Francis Onyeka – gleich vier aktuelle Werkself-Profis dabei. Damit stellt Bayer 04 von allen Bundesligisten die meisten Spieler in diesem Ranking.
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Letzte Chance für die Bayer 04-Konsolenprofis, am „Esports World Cup 2026“ teilzunehmen. Beim „FC Pro Last Chance Qualifier“ in Paris kämpfen Sean Landwehr und Keanu Senkbeil gegen über 1000 andere Gamer um je einen der 14 begehrten Plätze für die nächste Qualifikationsphase zur virtuellen Einzel-Weltmeisterschaft. Zudem wartet bereits bei diesem hochkarätigen Vorentscheid ein Preisgeld-Pool von 244.000 US-Dollar auf die besten Spieler.
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Torhüterin Rafaela Borggräfe bleibt den Bayer 04-Frauen in der neuen Saison erhalten. Im Interview mit Werkself-TV spricht die 25-Jährige über die Gründe für ihre erneute Leihe vom FC Liverpool, über die vergangene Rückrunde und über ihre Ziele mit der neuformierten Mannschaft.
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Torhüterin Rafaela Borggräfe wird auch in der kommenden Saison für Bayer 04 Leverkusen auflaufen. Die Leihe der deutschen U23-Nationalspielerin, die im Winter vom FC Liverpool gekommen war, wurde um ein weiteres Jahr verlängert.
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