
Es war (leider) die Szene, die den Fußball im Wuppertaler Stadion am Zoo am frühen Dienstagabend in den Hintergrund rücken ließ: Karim Bellarabi war beim Test in Wuppertal nach gut einer Stunde neben dem Platz zusammengesackt und wurde auf einer Trage aus dem Innentraum transportiert. Aufgrund eines Hitzekollapses ging es für den 28-jährigen Außenstürmer der Werkself kurze Zeit später in ein nahegelegenes Krankenhaus, wo er zur Sicherheit auch die Nacht verbrachte. Entwarnung zu seinem Zustand hatte es bereits am Abend gegeben, mit seiner Spital-Entlassung am heutigen Vormittag gab es dann auch Grund zum Durchatmen: Dem elfmaligen Nationalspieler geht’s besser – nichtsdestotrotz heißt es für ihn nun erst einmal: Kürzertreten.
Kürzertreten war heute auch bei der Werkself angesagt – oder treffender gesagt: Belastungssteuerung. Anstatt auf dem Trainingsplatz, spulte die Herrlich-Equipe in den Athletikräumen der BayArena ein Regenerations-Programm ab. Einzig Paulinho und Panos Retsos absolvierten ein Fitness-Programm auf dem Rasen. Nicht nur der jüngste Vorfall um Bellarabi hat die Sinne geschärft. „Selbst, wenn man nicht Fußball spiele, sei die Hitze für den Organismus eine brutale Belastung“, hatte Herrlich bereits kurz nach dem gestrigen Test verlauten lassen. Die Gesundheit geht absolut vor – trotz einer möglichst bestmöglichen Saisonvorbereitung, zumal Herrlich in Wuppertal auf acht seiner Profis verzichten musste und vor dem Trainingslager im Salzburger Land (29. Juli bis 5. August) am Samstag beim niederländischen Erstligisten Fortuna Sittard bereits das nächste Vorbereitungsspiel ansteht.
Nachdem in der vergangenen Woche Mitchell Weiser die rund 100 Mädels und Jungs beim Feriencamp der Bayer 04-Fußballschule einen Besuch abgestattet hat, avancierte am Mittwochmittag Wendell zum „Star zum Anfassen“. Im Mediencenter der BayArena ließ sich der bestens aufgelegte 25-jährige Brasilianer von den unzähligen Fragen der Kids löchern. Mit seinem obligatorisch breiten Grinsen stand der Linksverteidiger rund 20 Minuten Rede und Antwort – und das auf deutsch: Ob über Schulausbildung, seine anfängliche Position auf Fußballplatz, seinen bislang größten Erfolg, die häufigen Späße bei Instagram mit Teamkollegen Leon Bailey oder über sein fußballerisches Vorbild Zé Roberto. Und auch dieses Mal gab es zum Abschluss für den Nachwuchs reihenweise Autogramme sowie ein gemeinsames Abschlussfoto.





Während sich draußen die Sonne von ihrer besten Seite zeigte, herrschte seit dem Morgen in der „19NULLVIER“-Lounge der BayArena reges Gewitter – Blitzlichtgewitter. Ein Grund: Anfang September erscheint der neue Bayer 04-Fanartikel-Katalog, für den die zweitägigen Shootings am Mittwoch begonnen haben. Der erste Teil der Werkself-Profis um Julian Baumgartlinger, Kevin Volland, Lars Bender oder Lucas Alario traf sich aus diesem Grund vor und nach der regenerativen Trainingseinheit zum Posieren ein – ob in der neuen Kollektion oder im neuen Trikot. Denn im selben Atemzug wurden auf den insgesamt drei Stationen auch die Bilder für (weitere) Marketing-Zwecke sowie die neuen Autogramm-Karten geschossen. Ob mit ernster oder freundlicher Mine, lässig oder jubelnd – nicht nur die Fotografen hatten beim Shooting sichtlich Spaß. Das dürfte dann auch für die restlichen Akteure der Werkself am morgigen Donnerstag gelten…
Am gestrigen Dienstag wurde bekannt, dass Kai Havertz vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) in diesem Jahr mit der Fritz-Walter-Medaille in Gold bei der U19 ausgezeichnet wird. Nach den unzähligen Glückwünschen, die der 19-jährige, hochveranlagte Mittelfeldspieler der Werkself seitdem erhalten hat, ließ er es sich nicht nehmen, einen Dank auszusprechen: „So eine individuelle Auszeichnung zu bekommen, ist als Teamsportler ungewohnt. Die Fritz-Walter-Medaille gebührt nicht nur mir, sondern auch den Menschen, die mich in den letzten Jahren unterstützt haben – in erster Linie meine Familie und meine Trainer, aber natürlich auch die Fans“, sagte Havertz im Rahmen des Shooting-Days am Mittwoch.

BIOGENA ist neuer Performance-Partner der Frauen-Mannschaft von Bayer 04 Leverkusen. In einer zunächst auf drei Jahre angelegten Kooperation bündeln der Werksklub und das österreichische Premium-Unternehmen für Mikronährstoffe ihre Kompetenzen rund um Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Spitzenperformance.
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Exklusive Einblicke für rund 100 Kinder der Bayer 04-Fußball Akademie: Im Rahmen des Sommercamps ging es für die Nachwuchs-Kicker am Dienstagmittag, 21. Juli, ins Innere der BayArena, wo sie im Pressekonferenzraum mit den Werkself-Torhütern Janis Blaswich und Simeon Rapsch verabredet waren. Die beiden Profis nahmen sich viel Zeit und beantworteten jede Frage des wissbegierigen Publikums – ob nach dem eigenen Werdegang oder dem ersten Eindruck vom neuen Trainer. Schließlich blieb auch noch Zeit, die Autogrammwünsche der jungen Fans zu erfüllen.
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Bereits zum siebten Mal veranstaltete der TSV Bayer 04 am vergangenen Samstag, 18. Juli, sein Para Leichtathletik Heimspiel im Manforter Stadion auf der Fritz-Jacobi-Anlage – und die Leverkusener Athletinnen und Athleten machten dem Titel des Wettkampfes alle Ehre: Gleich drei neue deutsche Rekorde stellten die TSV-Talente auf, derweil freute sich der Paralympics-Sieger und Weltrekordhalter im Weitsprung Markus Rehm über ein gelungenes Comeback nach über einem halben Jahr Verletzungspause.
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Nach der Absage des ursprünglich für den 1. August angesetzten Testspiels beim FC Carl Zeiss Jena hat Bayer 04 kurzfristig einen neuen Gegner gefunden. Im heimischen Ulrich-Haberland-Stadion trifft die Werkself um 11 Uhr (Stadionöffnung: 9.30 Uhr) auf den Drittligisten Rot-Weiss Essen. Tickets für Heimfans sind ab sofort erhältlich.
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