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Am 17. Januar hatten sich Bayer 04 und Peter Bosz auf eine Vertragsverlängerung geeinigt und bekanntgegeben, dass das neue Arbeitspapier des niederländischen Fußball-Lehrers bis 2022 läuft. Bosz' bisherige Bilanz ist eindrucksvoll: 58 Pflichtspiele hat die Werkself unter ihm bestritten und im Schnitt 1,90 Punkte geholt – kein Cheftrainer von Bayer 04, der mehr als zehn Spiele auf der Bank gesessen hat, kann einen besseren Schnitt aufweisen. Zum Vergleich: Jupp Heynckes kam in seinen zwei Jahren unterm Bayer-Kreuz im Schnitt auf 1,87 Punkte. Besser als Bosz waren lediglich folgende Interimslösungen: Peter Hermann (1 Spiel/3,0 Punkte im Schnitt), Rudi Völler (7/2,43) und Sascha Lewandowski (54/1,94).
2020 ist gerade einmal drei Monate alt und wird sicherlich fußballerisch noch einige Highlights in petto haben. Eines allerdings gab es zweifelsohne bereits: den 4:3-Heimsieg gegen Borussia Dortmund. Trotz zweimaliger Führung des BVB drehten die Hausherren das Spiel in der Schlussphase binnen 82 Sekunden durch Leon Bailey und Lars Bender. Kevin Volland schnürte außerdem einen Doppelpack.

Dieses Mal waren sie verdammt nah dran. Am 15. Februar stand es in der Bundesliga-Partie zwischen dem 1. FC Union Berlin und Bayer 04 in der 90. Minute 2:2 – ein schmeichelhaftes Ergebnis aus Sicht der Werkself, die im Stadion An der Alten Försterei einen mittelmäßigen Tag erwischt hatte. Zum ersten Mal überhaupt schienen die Eisernen etwas Zählbares aus einem Duell mit Schwarz-Rot mitnehmen zu können. Doch Karim Bellarabi traf in der 04. Minute der Nachspielzeit zum 3:2 und zerstörte damit den Traum der Unioner. Nachdem die Werkself auch zweieinhalb Wochen später im DFB-Pokal-Viertelfinale die Partie gegen Union wieder für sich entscheiden konnte, lautet die Bilanz der Berliner gegen die Werkself nun: fünf Pflichtspiele – fünf Niederlagen.
Noch länger auf einen Sieg gegen Bayer 04 wartet der FC Augsburg. Das 2:0 am 23. Februar war bereits der 20. Versuch in einem Pflichtspiel (Bundesliga und DFB-Pokal). Die bisherige Bilanz der Fuggerstädter: 14 Niederlagen, 6 Remis – und kein einziger Sieg.
Dieser Verlust tut weh: Kevin Volland war auch in 2020 in Topform und immer für ein Tor gut – doch beim Europa-League-Spiel gegen den FC Porto zog sich der 27-jährige Angreifer einen Riss des Syndesmosebandes zu. Ausfallzeit: ca. drei Monate. Volland wurde umgehend operiert und absolviert derzeit sein Reha-Programm. Ein Comeback vor Saisonende wäre knapp geworden – nun ist dies, sollte die Saison nach der Corona-Krise fortgesetzt werden, allerdings gar nicht so unwahrscheinlich. Der Lädierte hat Hoffnung: „Ich mache große Fortschritte. Ich bin guter Dinge, dass es mit der vollständigen Genesung ein bis zwei Wochen früher klappt als geplant.“

Auf 999 Auswärtstore blickt Bayer 04 in der Bundesliga zurück, das letzte erzielte Leon Bailey am 1. März bei RB Leipzig. Wer macht die 1.000 voll? Wir werden uns wohl noch etwas gedulden müssen, um die Antwort zu erhalten...
„Ich wollte mich einfach mal vorstellen. Einige kennen mich vielleicht noch gar nicht so gut“, erklärte Paulinho seinen Torjubel nach dem 4:0-Sieg gegen Frankfurt – da lief er nämlich zur Nordkurve und verbeugte sich vor den Fans. Der Brasilianer, der zum ersten Mal in der Startelf bei Bayer 04 beginnen durfte, zahlte dies mit einem Doppelpack und einer Vorlage zurück. Seit detaillierter Datenerfassung (2004/05) war Paulinho im Übrigen der erste Spieler bei Bayer 04, der bei seinem ersten Startelf-Einsatz in der Bundesliga an drei Toren direkt beteiligt war.



Vorstellen durfte sich am 5. Februar beim Pokalspiel gegen den VfB Stuttgart auch Winter-Neuzugang Exequiel Palacios. Bei seinem Debüt spielte der Argentinier volle 90 Minuten durch und kam danach bislang drei weitere Male zum Einsatz.
Nachdem die Werkself sich Ende vergangenen Jahres nach der Gruppenphase als Tabellendritter aus der Champions League verabschiedete, ging es 2020 in der Europa League weiter. Und wie! Souveräne Auftritte bekamen Bayer 04-Fans von ihrer Werkself zu sehen: Durch die Zwischenrunde gegen den FC Porto marschierte die Mannschaft von Peter Bosz nach 2:1-Heim- und 3:1-Auswärtssieg ohne Mühe, und auch im Achtelfinal-Hinspiel bei den Glasgow Rangers (3:1) zeigte die Werkself: Hier soll noch nicht Schluss sein!
Irgendwie war dann aber doch Schluss – zumindest vorerst. Das Spiel in Glasgow sollte erst einmal das letzte Spiel vor Zuschauern sein; wie sich später herausstellte, generell das letzte vor Pausieren der Ligen und internationalen Wettbewerbe aufgrund der Corona-Krise. Umso mehr bleibt die Partie vor den 900 mitgereisten Werkself-Fans in Erinnerung. Die Stimmung während des Spiels und besonders nach Abpfiff war überragend! Eine kleine Party vor der Pause quasi.

Defensivspielerin Juliette Vidal wird Bayer 04 Leverkusen im Sommer nach zwei Jahren verlassen. Wohin die 27 Jahre alte Französin, deren Vertrag ausläuft, wechseln wird, steht noch nicht fest.
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Einmal selbst auf dem Rasen stehen, auf dem sonst die Profis der Werkself spielen – für zahlreiche Bayer 04-Mitglieder wurde dieser Wunsch beim diesjährigen Mitglieder-Kick Wirklichkeit. Rund 400 aktive Teilnehmer aller Altersklassen nutzten die Gelegenheit, die BayArena aus einer ganz neuen, besonderen Perspektive zu erleben. Und auch auf den Rängen war einiges los: Insgesamt zog das Event mehr als 1.000 Besuchende an und bildete einen stimmungsvollen Abschluss der Saison.
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Auf hochkarätigen Turnieren in drei Ländern traten sämtliche Junioren-Teams von Bayer 04 durchaus erfolgreich gegen den Ball: Neben dem überzeugenden Turniersieg der U15 in Essen landeten auch die U17 in Stemwede, die U14 in den Niederlanden sowie die U11 in Österreich mit Rang drei auf dem Treppchen. Derweil sorgten die U16-Juniorinnen mit einem 11:1 gegen die U17 des 1. FC Köln für klare Verhältnisse im Derby. Das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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Als Bundesliga-Dritter erwischte die Werkself nach der Winterpause einen Fehlstart ins Jahr 2026, fand im Laufe der Wochen allmählich aber zurück in die Erfolgsspur und gehörte wie im Vorjahr zu den Top 16 in Europa und den Top 4 im DFB-Pokal. In der Bundesliga blieb die Werkself zudem in Sachen Champions-League-Qualifikation bis zum Ende im Rennen. Weil sich aber zwischen gute Leistungen und „big points“ immer wieder auch Rückschläge in die Auftritte der Werkself schlichen, reichte es am Schluss nicht ganz für die Königsklasse. Eine Saison mit vielen Höhen und Tiefen endete auf Rang sechs und in der Qualifikation für die UEFA Europa League. Teil II des Rückblicks auf die Saison 2025/26.
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