
Im Vergleich zum 3:1-Erfolg im DFB-Pokal-Viertelfinale gegen den Bundesliga-Aufsteiger 1. FC Union Berlin veränderte Bosz sein Team auf sechs Positionen. Aus der Startelf vom Mittwochabend rückten Jonathan Tah, Daley Sinkgraven, Kerem Demirbay, Nadiem Amiri, Leon Bailey und Lucas Alario. Gegen die SGE begannen dafür Mitchell Weiser, Wendell, Karim Bellarabi, Paulinho, Moussa Diaby und Julian Baumgartlinger. Letzterer übernahm gegen die Eintracht das Kapitänsamt.
Die erste Gelegenheit der Partie hatten die Gäste vom Main: Baumgartlinger rutschte an der eigenen Strafraumgrenze weg, so kam SGE-Offensivmann Daichi Kamada frei zum Abschluss; Bayer 04-Torhüter Lukas Hradecky war jedoch zur Stelle (2.). Es folgte mit der ersten Chance auf der Gegenseite die frühe Führung für die Werkself: Diaby bediente von seiner linken Seite per flacher Hereingabe den heute als Stürmer nominierten Kai Havertz, der aus wenigen Metern zum 1:0 einschob (4.). Und die Gastgeber machten ebenso effektiv weiter: Nach 14 Minuten war es Bellarabi, der nach Vorarbeit von Paulinho – ebenfalls von der linken Seite flankend – aus kurzer Distanz zum 2:0 einnetzte.
Nach etwas mehr als einer halben Stunde dann aber eine Hiobsbotschaft für die Werkself: Stamm-Innenverteidiger Sven Bender verletzte sich bei einer Grätsche am Knie, konnte nicht mehr weiterspielen und musste von den Ärzten gestützt das Feld verlassen. Für ihn kam Jonathan Tah in die Partie (35.). Die erste Chance für die Gastgeber, die nicht im SGE-Gehäuse landete, hatte kurz darauf Bellarabi. Frankfurts Torhüter Kevin Trapp konnte den Ball sicher parieren (36.). So ging es mit einer verdienten 2:0-Führung für Schwarz-Rot in die Kabinen.
Beide Trainer nahmen zur zweiten Hälfte keine personellen Wechsel vor. Nur zwei Minuten waren gespielt, als die Bayer 04-Fans bereits den dritten Torschrei des Tages über die Lippen gebracht hatten – Diaby jedoch als Vorlagengeber vom einschießenden Havertz im Abseits stand. Mit der nächsten Aktion durften die schwarz-roten Anhänger dann aber doch den dritten regulären Treffer des Tages bejubeln; Paulinho traf von halbrechts zum 3:0 (48.).
Es folgte die beste Frankfurter Chance des Spiels: Martin Hinteregger schloss nach einem Freistoß freistehend ab, Hradecky ließ abprallen, der SGE-Ösi traf den Nachschuss aber nicht richtig und zielte links am Tor vorbei (54.). Auf der Gegenseite machte es Paulinho besser und erhöhte mit seinem zweiten Treffer binnen sechs Minuten auf 4:0 (55.)! Fortan ging es die Werkself etwas ruhiger an, dominierte das Spielgeschehen aber weiterhin.
Kostic‘ Schussversuch eine Viertelstunde vor Spielende war die bis dato gefährlichste Offensivaktion der Gäste seit dem Doppelpack Paulinhos. Evan Ndicka versuchte sich zudem per Kopfball, doch auch dieser Versuch ging nicht aufs Tor von Bayer 04-Keeper Hradecky (82.). So spielten die Hausherren den deutlichen 4:0-Erfolg in Ruhe und souverän runter – und ließen sich nach dem Schlusspfiff von ihren Fans zu Recht lautstark feiern.
Für die Werkself geht es am Donnerstagabend in der Europa League weiter; es ist die vierte von fünf Englischen Wochen in Folge. Bayer 04 gastiert zum Achtelfinal-Hinspiel bei den Glasgow Rangers. Der Anstoß im Ibrox Stadium erfolgt um 21 Uhr (MEZ).
Die Statistik:
Bayer 04: Hradecky – Weiser, S. Bender (35. Tah), Tapsoba, Wendell – Baumgartlinger, Aránguiz (67. Palacios) – Bellarabi, Paulinho, Diaby – Havertz (62. Bailey)
Eintracht Frankfurt: Trapp – Toure, Ilsanker, Hinteregger, Ndicka – Kohr (57. Sow), Hasebe, Rode – Kamada (57. Gacinovic), Silva (74. Paciencia), Kostic
Tore: 1:0 Havertz (4.), 2:0 Bellarabi (14.), 3:0, 4:0 Paulinho (48., 55.)
Schiedsrichter: Dr. Felix Brych (München)
Gelbe Karte: Weiser
Zuschauer: 30.210 (ausverkauft)

Werkself-TV zeigt nach dem 4:0-Heimsieg gegen den FC St. Pauli am 22. Bundesliga-Spieltag die Pressekonferenz mit den beiden Trainern Kasper Hjulmand und Alexander Blessin...
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Am 2. Spieltag der Hauptrunde in Liga A der DFB-Nachwuchsliga lieferte sich die U19 von Bayer 04 ein spannendes Duell mit dem 1. FSV Mainz 05. Nach der frühen Führung der Leverkusener durch Emmanuel Owen (4.) drehten die Gastgeber zwischenzeitlich das Spiel, ehe Jeremiah Mensah noch vor der Pause ausgleichen konnte (36.). Nach dem Seitenwechsel sorgte Jonah Berghoff für die erneute Leverkusener Führung (73.), aber Mainz traf nur zwei Minuten später zum 3:3-Endstand.
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Gerade einmal anderthalb Wochen nach dem Viertelfinal-Erfolg im DFB-Pokal heißt der Gegner der Werkself am Karnevalssamstag, 14. Februar (Anstoß: 15.30 Uhr), erneut FC St. Pauli. Im Rahmen des 22. Bundesliga-Spieltags gastieren jedoch Kiezkicker in der BayArena, die am vergangenen Wochenende mit einem Sieg gegen den VfB Stuttgart ordentlich Selbstvertrauen getankt haben. Dennoch spricht die Bilanz eindeutig pro Schwarz-Rot – und das Team von Trainer Kasper Hjulmand will auch gegen optimistische Hamburger alles dafür tun, dass das so bleibt. Die Kurzpässe.
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Nach dem emotionalen 2:1-Derbysieg gegen den 1. FC Köln sprechen Carlotta Wamser und Torschützin Sofie Zdebel über die Gründe für den wichtigen Dreier. Dabei ordnet das Duo die Leistung der Mannschaft ein – und blickt auf die kommenden Karnevalstage voraus.
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