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17.05.2019Bundesliga

#BSCB04 – 04 Fakten vor dem hochspannenden Saisonfinale in Berlin

Tony Britten oder Michael Kadelbach? Für die Werkself entscheidet sich am anstehenden 34. und letzten Spieltag, welchen der beiden Komponisten es in der kommenden Saison auf die Ohren gibt. Doch vorher warten am Samstag (ab 15.30 Uhr, live im Ticker und Webradio auf bayer04.de) noch einmal (mindestens) 90 hochspannende Minuten auf das schwarz-rote Fanherz – und im Idealfall eine astreine Vorstellung der Werkself im Berliner Olympiastadion gegen Hertha BSC.
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Im Fernduell mit Gladbach (gegen Dortmund), Frankfurt (in München) und ganz kleines bisschen auch mit Wolfsburg (gegen Augsburg) entscheidet sich, ob Bayer 04 nach Bayern München, Borussia Dortmund und RB Leipzig der vierte deutsche Klub sein wird, der kommende Spielzeit die Champions-League-Hymne spielen darf – oder ob ab September erneut die kadelbach’sche Europa-League-Melodie aus den Boxen der BayArena dröhnt. Ein fulminanter, packender und emotionaler Schlussakt steht bevor. Als kleines Vorspiel kommen hier die 04 heißesten Fakten vor #BSCB04.

Bislang läuft’s rückrund

Nach 04 Siegen in Serie musste sich die Werkself am vergangenen Wochenende gegen den FC Schalke leider nur mit einem Punkt begnügen. Es war zugleich das erste Unentschieden der Werkself seit dem 13. Spieltag und ebenfalls das erste unter Trainer Peter Bosz. Nichtsdestotrotz: In den vergangenen fünf Spielen holte die Werkself 13 Zähler – Topwert der Liga. Überhaupt kann sich die schwarz-rote Rückrunde absolut lesen lassen: Nach Bayern München und Leipzig ist die Werkself – auch dank fünf Auswärtssiegen (gab es zuletzt 2010/11) – das drittbeste Rückrunden-Team. In den zurückliegenden 16 Spielen holten die Bosz-Schützlinge auf den Hinrunden-Dritten aus Gladbach zwölf Punkte auf, außerdem sechs auf Frankfurt, vier auf Wolfsburg. Und da geht hoffentlich noch mehr…

Vierter Streich

Die Hertha hat zuletzt vier Spiele in Folge nicht verloren (u.a. ein 0:0 in Frankfurt) und so vor dem Duell mit der Werkself nochmal mit beiden Händen an der Selbstvertrauen-Schraube drehen können. Das ist vor dem Duell mit Bayer 04 aus Berliner Sicht auch nötig. Schließlich holte der „Hertha, Berliner Sport-Club“ nur knapp einen Zähler aus den bisherigen 45 Erstliga-Begegnungen – einen schlechteren Punkteschnitt hat der Hauptstadt-Klub sonst nur gegen Bayern München und Leipzig. Dabei fallen vor allem auch die acht Niederlagen, die die Blau-Weißen in den jüngsten elf Vergleichen mit Schwarz-Rot einstecken mussten ins Gewicht – eine Ausbeute, die für (weitere) Falten im Gesicht der „Alten Dame“ sorgen dürfte! Immerhin: Zwei der vergangenen drei Heimspiele gegen den Bayer konnten die Berliner gewinnen, allerdings gab es vor zwei Jahren im Olympiastadion auch eine deutliche 2:6-Schlappe – übrigens ebenfalls am letzten Spieltag. Übrigens: Es ist bereits das 04. Mal, dass die Werkself zum Saisonabschluss gegen die Hertha ran muss – dreimal ging Bayer 04 als Sieger vom Platz. Folgt also nun der vierte Streich?

Schwarz-Roter Endeffekt

Letzte Spieltage liegen der Werkself! Das verdeutlicht die jüngste Ausbeute an 34. Spieltagen, bei dem Bayer 04 zuletzt sieben von acht Spielen gewinnen konnte – die letzte Saisonfinal-Niederlage ist vier Jahre her (1:2 in Frankfurt). Und noch etwas fällt beim Stöbern der Fußball-Almanache auf: Nicht selten ging es für die Werkself am letzten Spieltag der Saison nochmal um was! Wir blättern zurück auf schwarz-rot-gute Endeffekte: In der Saison 2011/12 sicherte sich Bayer 04 mit einem 4:1-Sieg in Nürnberg den fünften Platz vor den ebenfalls siegreichen Stuttgartern und umging damit die Qualifikationsrunde für die Europa League. Zwei Jahre später verteidigten die Schwarz-Roten mit einem 2:1-Sieg gegen Bremen im Fernduell mit den ebenfalls siegreichen Wolfsburgern den vierten Platz und schafften damit die Qualifikation für die Champions-League-Playoffs. Und im Vorjahr? Da verpasste das Team von Heiko Herrlich zwar trotz eines 3:2-Heimsiegs über Hannover aufgrund des schlechteren Torverhältnisses die Königsklasse, aber immerhin konnten die Europa-League-Playoffs im Fernduell gegen die ebenfalls siegreichen Leipziger abgewendet werden. So! Und im Sportalmanach 2019 wäre für ein weiteres erfolgreiches Schlussszenario auch noch ein Plätzchen frei…

Kainzigartig

Seit dem 0:1 gegen Gladbach am 18. Spieltag hat die Werkself an jedem Bundesliga-Spieltag mindestens einmal genetzt. Insgesamt brachten die bosz’schen Ballermänner 38 Treffer aufs Papier. Nur Bayern München erzielte mehr Tore (46). Aber dennoch: Die Werkself stellt die kontinuierlichste Trefferserie im deutschen Oberhaus! Großen Anteil daran hat zweifelsfrei Kai Havertz, der mit 16 Treffern an der Spitze der internen Torschützenliste liegt – vor Kevin Volland (14) sowie Lucas Alario und Julian Brandt (beide 6). Damit ist der 19-Jährige nicht nur der jüngste Spieler der Bundesliga-Historie dem 16 Treffer gelangen, sondern übrigens auch der erfolgreichste deutsche Torschütze (gleichauf mit Marco Reus und Timo Werner). Das 1:0 im Spiel gegen Schalke war bereits der zehnte Rücktreffer der Nummer 29 der Werkself – und mit JEDEM seiner Treffer brachte er die Schwarz-Roten in Führung! Allmählich gehen einem die Worte für den frisch gebackenen „Bundesliga-Spieler des Monats April“ aus! Ok, wir haben noch eins: Kainzigartig!

Weitere Infos zum Spiel:
Letzte Begegnung: 3:1 (H)
Spielstätte: Olympiastadion Berlin (74.475 Plätze)
Schiedsrichter: Marco Fritz (Korb)
Vorhergesagte Temperatur: 22 Grad, teils bewölkt
Live zu sehen bei: Sky

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