
Karl-Heinz Rummenigge, der frühere Mitspieler aus der Nationalmannschaft und langjährige Vorstandsvorsitzende des FC Bayern München, bringt ein, wie Rudi Völler als Geschäftsführer gearbeitet und welche Bedeutung er für die öffentliche Wahrnehmung seines Klubs hat:
„Rudi Völler hat es geschafft, auch als Fußball-Funktionär seine Spuren zu hinterlassen. Er hat auch seine zweite Karriere als Sportdirektor und Geschäftsführer Sport hervorragend gemeistert. Für sie gibt es kein Studium, aber der Erfahrungsschatz seiner langen Spielerkarriere war eine perfekte Basis, um sich auch bei den neuen Aufgaben zu profilieren. In den Leitungspositionen ist Rudi rhetorisch viel mehr gefordert worden, als das zuvor – selbst für ihn als Topspieler – der Fall war. Er hat es souverän beherrscht, sich der Öffentlichkeit zu stellen, gerade wenn es sportlich nicht so gut gelaufen ist. Und auch seine Entscheidungen am Transfermarkt mit Top-Verpflichtungen und oft sehr lohnenden Verkäufen waren meist perfekt. Dabei wird ein Klubchef, das weiß ich aus eigener Erfahrung, letztlich daran gemessen, was die Mannschaft auf dem Platz zustande bringt. Dass Rudi nie in Frage gestellt wurde, zeigt, wie gut er seinen Job trotz stetig wachsender Anforderungen gemacht hat.

Er war für seinen Klub weit mehr als ein Sportdirektor und zuletzt als ein Geschäftsführer. Es hat viele gute Leute im Verein gegeben und gibt sie noch, aber das Gesicht von Bayer 04 Leverkusen ist Rudi Völler. Wenn wir uns vor unseren Spielen mit den Delegationen zum Mittagessen getroffen haben, fiel immer auf, dass Rudi mit seinen Kollegen ein ausgezeichnetes Verhältnis hat. Bayern gegen Bayer – wir haben große Schlachten geschlagen, aber wenn Rudi den Raum betrat, herrschte sofort eine lockere, angenehme Atmosphäre. Rudi ist einfach eine große Persönlichkeit und besitzt eine enorm positive Ausstrahlung. Deswegen ist auch seine Beliebtheit in der Bevölkerung so enorm groß.
Wenn wir gemeinsam für die Interessen unserer Klubs gekämpft haben, war Rudi stets ein Vertreter des wahren Fußballs, während bei anderen Vereinen immer mehr Finanzleute integriert wurden. Er denkt nicht daran, wo noch ein Euro mehr rauszuholen ist. Er ist pro Fußball und nicht immer nur pro Finanzen oder pro Marketing, er weiß genau, was für unseren Sport schädlich ist. Dass er selbst bestimmt hat, dass er nun aufhört, zeigt auch seine Stärke. Rudi Völler kann wieder, wie nach seiner Spielerkarriere, mit erhobenem Haupt und Stolz den Platz verlassen.“
#DankeRudi – Part IV: Holzhäuser: „Er war mein bester Transfer“
#DankeRudi – Part III: Ballack: „Rudi wusste genau, wie Spieler ticken“
#DankeRudi – Part II: Calmund: „Was wäre Bayer 04 ohne Rudi Völler?“
#DankeRudi – Part I: Hermann: „Ein Schlitzohr voller Ehrgeiz“

Die vierte internationale Auswärtsreise dieser Saison in der UEFA Champions League 2025/26 führt die Werkself in die griechische Hauptstadt. Beim aktuellen Doublesieger Olympiakos Piräus bestreitet das Team von Cheftrainer Kasper Hjulmand den 7. Spieltag der Ligaphase. Das Spiel im Karaiskakis-Stadion steigt am Dienstag, 20. Januar (Anstoß: 21 Uhr dt. Zeit), und wird live übertragen auf DAZN. Wir nehmen euch mit auf die Reise nach Athen und berichten hautnah von der Werkself…
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Werkself-TV zeigt nach der 0:2-Niederlage von Bayer 04 bei Olympiakos Piräus am 7. Spieltag der Ligaphase der UEFA Champions League die Pressekonferenz mit Kasper Hjulmand...
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Nach der 0:2-Niederlage von Bayer 04 bei Olympiakos Piräus am 7. Spieltag der Ligaphase der UEFA Champions League äußerten sich Lucas Vázquez, Aleix Garcia und Alejandro Grimaldo am Mikrofon von Werkself-TV...
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Bitterer Abend in Athen: Am 7. Spieltag der Ligaphase der UEFA Champions League 2025/25 hat die Werkself 0:2 bei Olympiakos Piräus verloren. In einer von Beginn an intensiven und feurigen Partie erwischten die hoch pressenden Hausherren den besseren Start, gingen in der 2. Minute durch Costinha in Führung. Obwohl die Werkself zahlreiche Chancen auf den Ausgleich hatte, erhöhten die abgezockten Griechen kurz vor der Pause auf 2:0 (45.+1). In Durchgang zwei gaben die Leverkusener erneut alles und zeigten vollen Einsatz, doch für den griechischen Abwehrriegel gab es an diesem Abend für Schwarz-Rot trotz größter Bemühungen kein Mittel.
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