
Wolfgang Holzhäuser, Bayer 04-Geschäftsführer von 1998 bis 2013, widmet sich der Phase, als Rudi Völler nach seiner vierjährigen DFB-Tätigkeit, in der er die Nationalelf als Teamchef ins WM-Finale 2002 führte, erneut die Position des Sportdirektors übernahm:
„Begonnen hat unsere fast zehnjährige Zusammenarbeit schon im Jahr 2004. Reiner Calmund war im Frühjahr des Jahres bei uns ausgeschieden – und mir war klar: Rudi Völler wäre der Sportdirektor mit Charisma und Stallgeruch, der perfekt zu Bayer 04 passt.
Als ich dann bei der EM 2004 bei seinem letzten Spiel als Bundestrainer gegen Tschechien auf der Tribüne saß, war ich mir sicher: Wenn Rudi Völler nun wirklich als Bundestrainer aufhört, müssen wir ihn zurück nach Leverkusen holen. Ich war überzeugt, dass wir einen Sportdirektor im klassischen Sinne unbedingt brauchten. Wir sind uns dann einig geworden, und Rudi kam nach vierjähriger Unterbrechung als Bundestrainer wieder zu uns.

Das war vielleicht mein bester Transfer. Rudi gab uns im sportlichen Bereich wieder ein unverkennbares Gesicht. Er hat sehr viele Transfers initiiert und mitgestaltet – und gern auch in Verhandlungen eingegriffen, wenn die Gegenseite überzeugt werden musste. Denn Rudi ist unglaublich emphatisch, er kann sich sehr gut in die Gefühlslage anderer Menschen hineinversetzen und entsprechend reagieren. Und wenn er in seiner impulsiven Art auf Schiedsrichter oder andere losgegangen ist, tat es ihm eine halbe Stunde später meist leid. Dann hat er sich entschuldigt, denn er ist auch harmoniebedürftig.
Ich habe selten jemanden erlebt, der so kollegial ist wie Rudi Völler. Wir sind ganz selten unterschiedlicher Meinung gewesen; wenn es doch einmal der Fall war, haben wir immer eine gemeinsame Lösung gefunden. Loyal zu sein, ist eine große Stärke von ihm. Rudi hat auch Entscheidungen mitgetragen, von denen er nicht komplett überzeugt war. Wir brauchten auch nie eine Aktennotiz über das, was wir besprochen hatten. Er hat immer zu seinem Wort gestanden, auch wenn es mal Gegenwind von außen gab.
Und natürlich: Rudi beherrscht die Kunst der Repräsentation einfach perfekt. Die sympathische Ausstrahlung und die Zuwendung, die er allen anderen Menschen entgegenbringt, egal ob Bundeskanzler oder Reinigungskraft, machen ihn zu einem wunderbaren Botschafter von Bayer 04.“
#DankeRudi – Part III: Ballack: „Rudi wusste genau, wie Spieler ticken“
#DankeRudi – Part II: Calmund: „Was wäre Bayer 04 ohne Rudi Völler?“
#DankeRudi – Part I: Hermann: „Ein Schlitzohr voller Ehrgeiz“

Durch das 2:0 (0:0) gegen den Hamburger SV haben die Bayer 04-Frauen den Anschluss an die Spitzenplätze in der Bundesliga hergestellt. Torschützin Cornelia Kramer spricht im Doppelinterview mit Kapitänin Carolin Simon über ihren „Dosenöffner“ und die Bedeutung des Heimsiegs für die kommenden Wochen.
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Nach einem erfolgreichen Geduldsspiel haben die Bayer 04-Frauen den Anschluss an die Spitzenplätze in der Bundesliga wiederhergestellt. Gegen den Hamburger SV gewann das Team von Trainer Roberto Pätzold am Samstagnachmittag 2:0 (0:0). Damit verkürzte die Werkself den Rückstand auf Rang drei, der zur Teilnahme an der Champions-League-Qualifikation berechtigt, nach neun Spieltagen auf einen Punkt. Im Ulrich-Haberland-Stadion trafen vor 1.015 Zuschauern Cornelia Kramer (58.) und Lobke Loonen (90.+5) zum Sieg.
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Die U19 von Bayer 04 ist weiter auf Rekordjagd und hat in der Vorrunde der DFB-Nachwuchsliga im zehnten Spiel den zehnten Sieg gefeiert. Beim Schlusslicht 1. FC Saarbrücken gewann die an diesem Tag stark verjüngte Mannschaft von Trainer Patrick Greveraars 5:0 (2:0) und steht damit zwei Spiele vor dem Ende der Vorrunde weiterhin mit großem Abstand an der Tabellenspitze.
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Wie kann nachhaltige Fan-Mobilität funktionieren? Diese Frage stand beim Besuch einer interdisziplinären Gruppe von Studierenden der Bergischen Universität Wuppertal an der BayArena im Mittelpunkt. Ebenfalls vor Ort war das Team des Lehrstuhls für Unternehmertum, Innovation und Transformation rund um Prof. Dr. Dr. h.c. Koch. Im Rahmen des Master-Seminars „Sport als Transformationsfeld: Nachhaltige Fanmobilität im Profifußball am Beispiel des DFB“ stellte Bayer 04 den Studierenden unter anderem das Mitfahrportal WERKSELFgo vor.
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