
Startschuss war das Heimspiel Mitte März gegen den 1. FC Köln (0:1), bei dem die Werkself im cremeweißen Sondertrikot aufgelaufen ist. Das limitierte Dress war nach Verkaufsstart innerhalb weniger Stunden ausverkauft. Der Erlös der knapp 2.000 Trikots kam der Ukraine-Hilfe vor Ort in Leverkusen zugute. In Zusammenarbeit mit der Stadt Leverkusen erfolgt durch die Bürgerstiftung eine bedarfsgerechte Verteilung an regional tätige Einrichtungen. Die gemeinsame Derby-Trikot-Aktion von Bayer 04, Barmenia und JAKO war nur eine von vielen Maßnahmen, mit denen der Werksklub ein klares Zeichen für Frieden setzte.
Zudem wurden Trikots und Jacken aus der Begegnung beim FC Bayern München (1:1) mit Unterschriften der Bayer 04-Profis Jonathan Tah und Florian Wirtz versteigert. Deren vierstelliger Erlös floss in den Spendentopf der Bürgerstiftung Leverkusen.
Auch die aktive Fanszene sowie die Ultras packten in den vergangenen Wochen an. Sachspenden, unter anderem von Bayer 04-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern, sowie Hilfsgüter aller Art wurden gesammelt und anschließend in mehreren Touren mit LKWs und Vans eigenhändig auf den Weg in Richtung Ukraine gebracht.
Und die Hilfsaktionen dauern an: Auch beim vergangenen Heimspiel gegen Hertha BSC (2:1) sammelte die Nordkurve12 erneut Spendengelder in vierstelliger Höhe, die zum Kauf von Material für die Ukraine verwendet werden. Am morgigen Karfreitag wird dieses dann in Absprache mit dem Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) in Richtung polnisch-ukrainische Grenze gefahren, um dort zur Unterstützung medizinischer Transporte eingesetzt zu werden.
Derzeit sind bereits rund 1.000 ukrainische Bürger, meist Frauen und Kinder, in Leverkusen eingetroffen. Sie werden durch die Stadt und Privatpersonen betreut. Aktuell bereitet sich Leverkusen auf die Ankunft weiterer Flüchtlinge vor. Die Turnhalle Görresstraße, in direkter Nachbarschaft zur BayArena, wird gerade zum Bettenlager sowie zur Unterkunft umfunktioniert. Vorrangig geht es dabei darum, den geflüchteten Menschen Wohnraum zur Verfügung zu stellen, sie mit Kleidung, Verpflegung sowie dem Nötigsten für den täglichen Bedarf zu versorgen, aber auch eine Integration in das Kindergarten- und Schulleben zu gewährleisten.
Bayer 04 sorgt aktuell dafür, dass ukrainische Schulkinder in die Aktionen „Bayer 04-Fußballschule“ sowie „Fußball bewegt“ integriert werden. Dort haben die Heranwachsenden die Möglichkeit, an regelmäßigen Bewegungsprogrammen von Schwarz-Rot teilzunehmen.

Showdown zum Saisonabschluss: Die U19 von Bayer 04 trifft am Mittwoch, 27. Mai (Anstoß: 19 Uhr/Stadionöffnung: 17 Uhr), im Finale des FVM-Verbandspokals auf den FC Viktoria Köln – und kann die Spielzeit 2025/26 so mit einem Titel beenden. Tickets für die Partie im Aggerstadion in Troisdorf sind ab sofort online sowie am Spieltag an der Tageskasse erhältlich.
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Kristin Kögel und Friederike Repohl haben die Entwicklung der Bayer 04-Frauen in den vergangenen Jahren geprägt wie kaum andere Spielerinnen. Nun wechselt Mittelfeldspielerin Kögel nach sechs Jahren in Leverkusen zu Racing Straßburg nach Frankreich, während Torhüterin und Kapitänin Repohl, die fünf Jahre unterm Kreuz spielte, ihre Karriere beendet. Im großen Werkself-TV-Interview zum Abschied sprechen die beiden unter anderem über ihre schönsten Erinnerungen an die Zeit bei Bayer 04, Meilensteine mit der Werkself und ihre Wünsche für die Zukunft.
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Nach dem letzten Saisonspiel der Profis durften sich unter der Woche nun auch einige Junioren-Teams sowie die Bayer 04-Fußballschule auf dem Rasen der BayArena austoben. In verschiedenen Spielformen und Trainingseinheiten zeigten die hochmotivierten Leverkusener Nachwuchs-Kicker ihr Können auf einem echten Bundesliga-Feld – und hatten dabei eine ganze Menge Spaß!
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Der Kader der Bayer 04-Frauen für die kommende Saison nimmt weiter Form an: Von der Zweitvertretung von Eintracht Frankfurt, die in der 2. Frauen-Bundesliga beheimatet ist, wechselt die 19 Jahre alte Innenverteidigerin Emily Wallrabenstein nach Leverkusen. Hier hat sie einen Vertrag bis zum 30. Juni 2028 unterschrieben.
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