Derby-Trikot ausverkauft: Erlöse gehen an Ukraine-Hilfe

Die Werkself wird im Derby gegen den 1. FC Köln am kommenden Sonntag, 13. März (Anstoß: 15.30 Uhr), mit einem cremeweißen Sondertrikot auflaufen. Das kam bei den Anhängern von Bayer 04 so gut an, dass es innerhalb weniger Stunden ausverkauft war.
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Die Nachfrage nach dem Trikot war so groß, dass der Webshop von Bayer 04 zeitweise nicht erreichbar war. Dafür entschuldigt sich der Werksklub, vor allem bei den Fans, die nicht zum Zuge gekommen sind.

Ursprünglich sollte der Erlös der gemeinsamen Derby-Trikot-Aktion von Bayer 04, Barmenia und JAKO an das Leverkusener Projekt „Bayer 04 im Quartier“ gehen. Doch angesichts des russischen Angriffs auf die Ukraine und des großen Leids von Millionen Menschen haben sich die Verantwortlichen dazu entschlossen, das Geld der Ukraine-Hilfe zukommen zu lassen.

„Wir sind sehr froh und dankbar, dass alle Projektpartner der Idee sofort zugestimmt haben, die Erlöse einem anderen Zweck zuzuführen. Durch den Krieg in Osteuropa sterben täglich Menschen, unzählige werden verletzt und Millionen befinden sich auf der Flucht. Hier helfen zu können, ist uns allen ein zentrales Anliegen und starkes Bedürfnis“, so Fernando Carro, Vorsitzender der Geschäftsführung von Bayer 04.

Limitierte Auflage: 1930

Das Sondertrikot zum Derby war nur in einer streng limitierter Auflage verfügbar: Lediglich 1.930 Jerseys – in Anlehnung an das Gründungsjahr der Stadt Leverkusen – gingen in den Verkauf. Die in Cremeweiß gehaltene Spielkleidung verfügt über zahlreiche besondere Elemente. Unter anderem ist das Bayer 04-Logo in den Trikotfarben gehalten, ebenso das JAKO-Logo. Zudem prägt statt des Barmenia-Schriftzugs das Wappen der Stadt Leverkusen die Brust.

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„Für die Barmenia ist das Prinzip der Nachhaltigkeit schon seit vielen Jahren fest in unserer Unternehmenspolitik verankert. Dazu gehört insbesondere auch die Übernahme von gesellschaftlicher Verantwortung. Daher haben wir sehr gerne die Fläche auf dem Trikot von Bayer 04 freigegeben. Wir hatten uns gefreut, dass wir damit Bayer 04 im Quartier unterstützen können. Aber in diesen Tagen ist die Welt eine andere. Der Angriff Russlands auf die Ukraine hat uns tief schockiert. In Gedanken sind wir bei den Menschen, die jetzt unsere Hilfe brauchen“, sagt Barmenia-Vorstand Frank Lamsfuß. Neben der Barmenia verzichtet auch der Partner FLOKI für das Sondertrikot auf seine Werbefläche.

Bürgerstiftung Leverkusen

Die Erlöse werden der Bürgerstiftung Leverkusen zur Verfügung gestellt. In Zusammenarbeit mit der Stadt Leverkusen erfolgt eine bedarfsgerechte Verteilung an regional tätige Einrichtungen zugunsten der Ukraine-Flüchtlinge.

Es sind bereits die ersten Frauen, Kinder und Jugendliche aus der Ukraine in Leverkusen eingetroffen. Die Stadt bereitet sich derzeit auf die Ankunft weiterer Flüchtlinge vor. Es geht darum, den Menschen Wohnraum zur Verfügung zu stellen, sie mit Kleidung, Lebensmittel sowie dem Nötigsten für den täglichen Bedarf zu versorgen.

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Bereits bei der Fluthilfe-Aktion im vergangenen Sommer konnten die Bürgerstiftung Leverkusen und Bayer 04 erfolgreich zusammenarbeiten und zahlreichen Menschen in Leverkusen und Umgebung schnelle Hilfe leisten.

Trikot zu 100 % aus recyceltem Polyester

Eine der vielen Besonderheiten der Derby-Arbeitskleidung: Im Trikotsaum ist ein Chip integriert, durch einen Scan des Chips mit dem Smartphone erhält der Fan weitere Infos zum Jersey. Das Leverkusen-Wappen – statt des Bayer 04-Wappens – in den Nummern auf der Beflockung sowie der Leverkusen-Schriftzug in der Beflockung sind weitere besondere Features. Am 25. und 26. Spieltag der Bundesliga launchen alle von JAKO ausgerüsteten Klubs ein Sondertrikot. Alle Jerseys bestehen zu 100 % aus recyceltem Polyester. Der Slogan der JAKO-Kampagne „Our team for a better world“ ist auf dem Trikot integriert.

„Bayer 04 im Quartier“

Auch wenn die Erlöse dieses Mal nicht dem Projekt „Bayer 04 im Quartier“ zugutekommen, verfolgt der Werksklub mit dieser Initiative den Ansatz, sich nachhaltig und bedarfsgerecht im Leverkusener Stadtgebiet zu engagieren. Sowohl laufende Bestandsprojekte als auch neue Initiativen sind Teil dieser Strategie. So werden künftig unter anderem Bildungs- und Bewegungsangebote in den vorab definierten Quartieren etabliert.

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