
„Wir wissen alle noch, was im Hinspiel passiert ist“, warnt Bayer 04-Trainerin Verena Hagedorn vor der Partie. Beim enttäuschenden Liga-Auftakt im Ulrich-Haberland-Stadion mussten die Bayer 04-Frauen eine 1:10-Niederlage einstecken – nach dem Aufstieg ein bitterer Start in die erste Liga! Das soll sich am Sonntag keinesfalls wiederholen. Trotz des schwachen Saisonstarts gelang es der Hagedorn-Elf, die Hinrunde auf Platz zehn und damit vor den Abstiegsplätzen abzuschließen.
„Wir wollen versuchen, das Hinspiel vergessen zu machen und müssen über die gesamte Partie auf der Hut sein“, so Hagedorn. Die Cheftrainerin erwartet den klaren Favoriten München deutlich überlegen und mit merklich mehr Ballbesitz. „Wir werden versuchen, den Ball so gut es geht von unserem Tor fernzuhalten und müssen hinten deutlich sicherer stehen, als im Hinspiel. Bayern wird uns druckvoll beschießen mit sicherlich genauso vielen Chancen wie in der letzten Begegnung.“ In dieser sei ihre Mannschaft noch nicht richtig in der Liga angekommen. Nun aber „sind die Mädels alle voll da. Wir müssen kompakt stehen und aufpassen, dass wir nicht zu große Lücken lassen. Unsere Kräfte müssen wir uns über die 90 Minuten gut einteilen“, sagt die Fußball-Lehrerin.
Die Münchnerinnen haben die Liga-Hinrunde mit acht Siegen, zwei Unentschieden und einer Niederlage auf dem zweiten Tabellenplatz beendet. Unter der Woche feierte die Elf von Cheftrainer Thomas Wörle in einem furiosen Hinrunden-Abschluss einen 9:0-Kantersieg gegen Mitaufsteiger Borussia Mönchengladbach. „Die sind gierig und wollen ihre Erfolge weiter fortführen“, folgert Hagedorn. Dem Team um Ex-Leverkusenerin Kathrin Hendrich (2010-14 bei Bayer 04) fehlen am Sonntag in Melanie Behringer, Laura Benkarth, Kristin Demann, Nicole Rolser und Anna Gerhardt fünf Spielerinnen. Fridolina Rolfö und Dominika Skorvankova kehren nach zwei Spieltagen Zwangspause aufgrund muskulärer Probleme wieder zurück in den Kader.
Ann-Kathrin Vinken ist aufgrund ihrer Roten Karte aus dem letzten Liga-Spiel gegen Essen gesperrt. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes hat die 18-Jährige "wegen unsportlichen Verhaltens mit einer Sperre von einem Meisterschaftsspiel der Allianz Frauen-Bundesliga belegt", heißt es in der offiziellen Mitteilung des DFB.
Zudem muss Bayer 04 neben den Langzeitverletzten Isabel Kerschowski und Jessica Wich, die für die überraschende Führung im Hinspiel sorgte und sich nur Minuten später einen Kreuzbandriss zugezogen hatte, auf Katharina Prinz (Grippe) und Juliane Wirtz (Bänderdehnung im Knie) verzichten. Zudem ist der Einsatz von Karoline Heinze wegen muskulärer Probleme und von der unter der Woche erkrankten Hannah Scheffler noch offen.
Zum Abschluss der englischen Woche deutete Trainerin Verena Hagedorn außerdem an, gegen die Bayern rotieren zu wollen. „Wir müssen uns die Kräfte einteilen“, sagt sie und hat dabei schon das Heimspiel in der kommenden Woche gegen den direkten Verfolger Bremen im Hinterkopf – „Das wird ein wichtiges Spiel für uns.“


Zum Auftakt in die DFB-Pokal-Saison bot Zweitliga-Tabellenführer FC Viktoria Berlin den Bayer 04-Frauen bis in die Verlängerung Paroli. Nach dem 2:0-Arbeitssieg sprechen Torhüterin Charlotte Voll und Doppeltorschützin Maja Sternad im Werkself-TV-Interview über die Team-Leistung und blicken auf die kommende Bundesliga-Aufgabe voraus.
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Werkself-TV zeigt die TV-Highlights des 2:0-Siegs der Bayer 04-Frauen nach Verlängerung beim FC Viktoria Berlin in der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals 2026/27.
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Wenige Stunden nach dem Einzug ins Achtelfinale steht bereits der kommende DFB-Pokal-Gegner der Bayer 04-Frauen fest. Nach dem 2:0-Sieg nach Verlängerung beim Zweitligisten FC Viktoria Berlin geht es für die Mannschaft von Trainer Roberto Pätzold zwischen dem 31. Oktober und dem 2. November mit dem Duell beim Titelverteidiger FC Bayern München weiter. Die zeitgenaue Ansetzung der Partie ist noch offen.
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Die Bayer 04-Frauen haben die unangenehme Erstrunden-Aufgabe bei Zweiliga-Tabellenführer FC Viktoria Berlin vor mehr als 2.000 Zuschauern gelöst und sind durch einen 2:0 (2:0, 0:0, 0:0)-Erfolg nach Verlängerung ins DFB-Pokal-Achtelfinale eingezogen. Maja Sternad erzielte beim Top-Favoriten auf den Aufstieg nach einer torlosen regulären Spielzeit beide Tore. Auf wen die Leverkusenerinnen im Achtelfinale (31. Oktober bis 2. November) treffen, wird noch am Sonntagabend im Rahmen der Auslosung ermittelt.
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