
Obwohl der Coach „noch in vielen Bereichen“ Verbesserungsbedarf sieht, fällt sein Zwischenfazit nach drei Spieltagen positiv aus. „Wir hatten ein starkes Spiel gegen Bayern München, in dem mehr möglich gewesen wäre, dann einen großen Fight gegen Union Berlin mit einem Sieg, der sich in ein paar Wochen noch bedeutsamer anfühlen wird. Auch Nürnberg hat es uns mit seinen Mitteln maximal schwer gemacht“, sagt Pätzold: „Wir sind mit der Punkteausbeute zufrieden, vielleicht war es sogar ein Zähler zu wenig. Wir haben uns in alle drei Spiele hineingebissen und uns die Punkte erarbeitet.“
Dass zu diesen sechs Zählern im Flutlicht-Spiel am Donnerstagabend (Tickets gibt’s HIER im Bayer 04-Onlineshop) drei weitere hinzukommen, will die Eintracht aus Frankfurt, ebenfalls mit sechs Punkten gestartet, verhindern. „Sie gehören nach wie vor zu den offensivstärksten Mannschaften der Liga. Durch ihr hohes Tempo und ihre individuelle Klasse erarbeiten sie sich viele Großchancen, das wird eine große Herausforderung für unsere Defensive“, so der Trainer: „Gleichzeitig sind sie aber deutlich anfälliger als zum gleichen Zeitpunkt der Vorsaison, als sie lange die beste Defensive gestellt haben.“
2024/25 gestaltete die Werkself beide direkte Duelle lange auf Augenhöhe, ergatterte allerdings daraus nur einen Punkt. „Um dieses Heimspiel zu gewinnen, wird uns alles abverlangt werden. Die Tatsache, dass wir schon in München insgesamt weniger zugelassen haben als in der vergangenen Saison, stimmt uns positiv“, sagt Pätzold.






Aus seiner Sicht gilt es, am Donnerstag einen Mix aus vielen Faktoren zu meistern. „Wir brauchen ein gutes Risikomanagement und müssen schnell nah ans gegnerische Tor kommen, um die Frankfurter Defensive zu beschäftigen. Außerdem kommt es auf eine gute Restverteidigung, eine gute Gegnerzuordnung, ein intensives Gegenpressing und die Sicherung der Tiefe an, wenn sie in den Rücken unserer Abwehr kommen wollen“, sagt der 46-Jährige: „Dass wir einen Tag mehr Pause hatten als sie, kann zum Faktor werden, weil vor allem gegen den Ball viel Laufarbeit auf uns zukommen dürfte.“
Das gilt auch für die deutsche Nationalspielerin Carlotta Wamser, die bereits nach vier Spieltagen auf ihren alten Arbeitgeber trifft. Von 2022 bis zum Ende der vergangenen Saison spielte die 21-Jährige mit einem halben Jahr Unterbrechung in Frankfurt. „Schon in der Besprechung nach dem Nürnberg-Spiel hat sie ihre Motivation lautstark geäußert“, verrät Pätzold: „Sie ist sowieso schon sehr ehrgeizig und das Duell mit ihrem alten Verein wird vielleicht nochmal ein paar Prozentpunkte zusätzlich freisetzen.“
Neben den weiterhin fehlenden Cornelia Kramer (Muskelverletzung), Selina Ostermeier, Amy Wrigge (beide Aufbautraining nach Muskelverletzung) und Shen Menglu (Kreuzbandriss) fällt Paulina Bartz, die bereits das Nürnberg-Spiel verpasst hatte, wegen eines Infekts erneut aus. Der Einsatz von Innenverteidigerin Melissa Friedrich (angeschlagen) ist fraglich.
Das Werkself-Live zum Spieltag gibt es hier:

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