
Kevin Brok hatte seine Startelf für dieses Abendspiel im Vergleich zum 4:3-Heimsieg gegen den FSV Frankfurt auf vier Positionen verändert: Jesper Schlich ersetzte Julian Leuchter zwischen den Pfosten, außerdem begannen Montrell Culbreath, Julien Kurowski und Jonah Berghoff anstelle von Marton Szep, Nebe Domnic und Burak Kir.
Bei anfangs sonnigen, aber herbstlichen Bedingungen im Bochumer Talentwerk erarbeiteten sich die Gastgeber die ersten Offensivaktionen des Spiels. Der erste Abschluss auf Leverkusener Seite gehörte Dustin Buck, dessen Versuch aus aussichtsreicher Position jedoch geblockt wurde (13.). Auf der Gegenseite verfehlte Bochums Joel Gezer hauchzart (17.), ehe erneut Buck fünf Minuten später für die Werkself wieder draufhielt. Der dritte Streich schließlich saß dann: Nach feiner Vorarbeit von Ken Izekor vollendete Buck aus spitzem Winkel zum 1:0 (25.). In der Folge passierte längere Zeit nichts - bis zu einem Bochumer Eckball kurz vor dem Pausenpfiff, in Folge dessen VfL-Kapitän Daryl Tschoumy Nana per Kopf zum 1:1-Halbzeitstand einnickte (43.).

Mit jeweils einem Wechsel auf beiden Seiten begann wie in Hälfte eins der VfL aktiver. Dieses Bild streckte sich über weite Phasen des zweiten Durchgangs, nennenswerte Toraktionen blieben allerdings lange aus. Die Leverkusener Offensivaktionen verpufften meist an einem ungenauen finalen Zuspiel im letzten Drittel. Und so schlug der VfL nach einem Konter mit etwas Spielglück zu: Der eingewechselte Desmond Fischer traf aus dem Getümmel heraus ins rechte untere Eck zum 2:1, Bochum hatte das Ergebnis gedreht (80.). In Anbetracht der zweiten Englischen Woche in Serie, unter anderem mit der UEFA Youth League, ging der Werkself in der Schlussphase ein wenig die Kraft aus. Trotz eines Aufbäumens gelang der Ausgleichstreffer nicht, sodass der VfL in Vorrunden-Gruppe H punktetechnisch auf Bayer 04, das mit einem besseren Torverhältnis Zweiter bleibt, aufschließt.
Cheftrainer Kevin Brok ordnete das Geschehen im Nachgang so ein: „Natürlich hatten wir zuletzt einige Spiele in kurzem Abstand. Aber das ist im Profibereich genauso, das zählt für uns nicht. Wir hatten vorne die eine oder andere Chance, die wir besser ausspielen müssen. Daran arbeiten wir weiter, wir wollen und müssen bis zum Ende in jeder Situation sauber blieben.“
Es geht Schlag auf Schlag weiter für die Leverkusener U19. In drei Tagen am Samstag, 27. September (Anstoß: 14 Uhr), empfängt das Brok-Team den SV Wehen Wiesbaden am Kurtekotten. Wiederum nur vier Tage später geht es in der UEFA Youth League mit dem Heimduell gegen die PSV Eindhoven aus den Niederlanden weiter. Anpfiff im Ulrich-Haberland-Stadion ist am Mittwoch, 1. Oktober, um 14 Uhr. Der Eintritt ist frei, weitere Infos folgen im Laufe der Tage auf den klubeigenen Kanälen.
Fotos: VfL Bochum 1848
Die Highlights:
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Die Statistik:
Bochum: Intven - Koscierski (63. Blaszczyk), Keumo, Tschoumy Nana, Kibbe, Weber, Crimaldi (90.+1 Zeppenfeld), Meyer (90.+1 Brands), Gerth, Gezer (75. Fischer), Agyemang (46. Salamone)
Bayer 04: Schlich - Kurowski (84. Ermec), Pohl, Hawighorst (46. Djedovic), Turay - N. Mensah (63. Szep), Berghoff - Culbreath, J. Mensah (63. Chigozie Owen), Buck - Izekor
Tore: 0:1 Buck (25.), 1:1 Tschoumy Nana (43.), 2:1 Fischer (80.)
Gelbe Karten: Gerth, Meyer, Crimaldi - Pohl, Kurowski, Berghoff, Buck
Schiedsrichter: Fynn Gottschalk (Tönisvorst)
Zuschauer: 192 im Bochumer Talentwerk

Für die Leverkusener Konsolen-Profis startet am heutigen Donnerstag, 22. Januar (ab 19 Uhr live auf dem B04eSports-Twitch-Kanal und in der Bayer 04-App), der vierte Showdown der VBL Club Championship 2025/26. In der Online-Vorrunde kämpft Schwarz-Rot wieder gegen sechs zuvor ausgeloste Gegner um einen Platz in den Top 16 und den damit verbundenen Einzug in die Offline-K.-o.-Runde, die bei diesem vierten Showdown am 2. Februar in Berlin steigt. Der Gegner-Check zu den ersten drei Kontrahenten dieser Online-Vorrunde.
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