
Eine Leistungssteigerung in Halbzeit zwei bescherte den Leverkusenerinnen am vergangenen Sonntag beim FC Carl Zeiss Jena nach zuvor vier Pflichtspielen ohne Sieg wieder einen Dreier. „Nach einigen guten Spielen ohne Belohnung war das für uns eine wichtige Selbstbestätigung, auch wenn es sicherlich nicht unser bester Auftritt war“, sagt Trainer Roberto Pätzold: „Der Gegner war schwer zu bespielen und wir hatten Schwierigkeiten aus dem Spiel heraus, umso wichtiger waren die Standards. Mit dem frisch gewonnenen Selbstvertrauen wollen wir gegen Werder Revanche für das Pokal-Aus nehmen und wieder eine kleine Serie starten.“






Die Erinnerungen an das unglückliche 0:1 gegen Bremen im DFB-Pokal sind noch frisch. Trotz zahlreicher Torchancen verpasste Schwarz-Rot den Einzug ins Halbfinale. „Wir erwarten von ihnen eine ähnlich defensive Herangehensweise wie im Pokalspiel. Das ist ihr Ansatz, den sie gut beherrschen. Sie gestalten die Räume eng und lassen wenig zu“, sagt der Trainer mit Blick auf die Wiederauflage des Duells: „Trotz der Niederlage im Pokal wollen wir an diese Leistung anknüpfen. Wir haben phasenweise gut kombiniert, müssen aber effizienter mit unseren Chancen umgehen.“ Angesichts des 1:1 in der Hinrunde und vor allem wegen des Pokal-Ausscheidens erwartet Pätzold, „dass alle hochmotiviert in das Spiel gehen“ und ergänzt: „Im dritten Anlauf wollen wir uns endlich selbst beweisen, dass wir Bremen schlagen können.“
Sollte die Werkself am Sonntag punkten, hätte sie bereits nach 17 von 22 Spieltagen so viele Zähler wie noch nie in einer Bundesliga-Saison eingefahren. Durch den Sieg in Jena egalisierte das Pätzold-Team bereits am vergangenen Sonntag die noch aktuelle Bestmarke von 33 Punkten aus der Saison 2020/21. „Trotz der Enttäuschungen in den Wochen vor dem Jena-Spiel ist es für uns schon jetzt eine Top-Saison“, sagt der Coach: „Am Ende wollen wir das bestmögliche Ergebnis mit dem bestmöglichen Tabellenplatz herausholen. Deshalb werden wir sicherlich nicht auf Remis spielen, um mit 34 Punkten unseren Rekord zu knacken.“
Melissa Friedrich ist nach überstandenem Infekt wieder eine Option für den Kader. Sofia Cava Marin (Kreuzbandriss), Piljic (Aufbautraining nach Sprunggelenksverletzung) und Haim (Aufbautraining nach Rückenproblemen) fallen weiterhin aus.
Rund um die Partie bietet Bayer 04 seinen Fans am Sonntag ein buntes Rahmenprogramm. Neben einigen Mitmach-Modulen zählt dazu auch eine Autogrammstunde mit Piljic und Haim von 13.15 Uhr bis 13.45 Uhr. Tickets gibt es wie gewohnt vorab HIER im Webshop oder am Spieltag ab 13 Uhr an der Tageskasse.
Das Werkself-Live zum Spieltag gibt es hier:

Prognosen lassen sich für das Duell der Tabellennachbarn am Samstagnachmittag, 17. Januar (Anstoß: 15.30 Uhr/live bei Sky und im Werkself-Radio, Konferenz bei DAZN) nur schwer aufstellen. Zwar macht auf Seiten der Werkself die höchste Auswärtssiegquote Mut, die TSG Hoffenheim spielt jedoch ihre zweitbeste Bundesligasaison und hat nur eine der letzten zehn Partien verloren. Ein gutes Omen für einen Bayer 04-Dreier: Schiedsrichter Daniel Schlager pfiff bereits den letzten Auswärtssieg der Leverkusener bei der TSG (4:1). Die Kurzpässe.
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Zum Abschluss des Winter-Trainingslagers in Portugal haben die Bayer 04-Frauen ihre Generalprobe für den Start in die zweite Saisonhälfte überzeugend gemeistert. Im Test gegen den Schweizer Tabellenführer Servette FCCF gelang der Mannschaft von Trainer Roberto Pätzold im Monte Gordo Sports Complex ein 3:0 (2:0)-Erfolg. Carlotta Wamser (4.), Vanessa Fudalla (18.) und Loreen Bender (53.) erzielten die Treffer für die Leverkusenerinnen, die sich seit dem vergangenen Samstag an der Algarve auf die Rückrunde eingestimmt hatten.
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Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat die ausgefallene Partie beim Hamburger SV im Rahmen des 17. Bundesliga-Spieltags neu angesetzt. Die Begegnung, die eigentlich hätte am vergangenen Dienstag stattfinden sollen, ist nun für Mittwoch, 4. März (Anstoß: 20:30 Uhr, live auf Sky), terminiert worden.
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Der Rückrundenstart steht bevor: Die Werkself reist im Rahmen des 18. Bundesliga-Spieltags am kommenden Samstag, 17. Januar (Anstoß: 15.30 Uhr/ live auf Sky, im Werkself-Radio sowie in der Konferenz auf DAZN), zur TSG Hoffenheim. Auf der Pressekonferenz am Freitagmittag betonte Cheftrainer Kasper Hjulmand die doppelte Vorfreude auf das Duell nach der am Dienstag ausgefallenen Partie beim Hamburger SV und sprach über die taktische Herangehensweise gegen einen Gegner auf Königsklassen-Kurs.
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Drei Wochen vor dem Pflichtspielauftakt betritt die U19 erstmals in diesem Jahr das Großfeld und trifft testweise auf den Nachwuchs von Eintracht Frankfurt. Die U16 und die U15 bleiben vorerst noch drinnen, bekommen es aber bei ihren Hallenturnieren mit der Junioren-Elite Deutschlands zu tun. Und auch die U23-Frauen wollen es zum Vorbereitungsbeginn wissen und testen gegen die Zweitliga-Elf der SG 99 Andernach – das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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