
Für die Bayer 04-Frauen ist es erst das zweite Pflichtspiel in diesem Jahr. Aufgrund der witterungsbedingt ausgefallenen Partie vom 13. Spieltag beim MSV Duisburg und der darauffolgenden Länderspielphase liegt ein Monat zwischen dem Wiederauftakt und dem Duell mit Turbine Potsdam. „Prinzipiell ist solch eine lange Pause nicht gut, denn so ist es schwierig, wieder in den Rhythmus zu finden. Man weiß nicht so richtig: Wo stehen wir jetzt gerade?“, betont Cheftrainer Achim Feifel. Eine berechtigte Frage, denn nach der erfolgreichen Hinrunde mussten die Werkself-Frauen nach der Winterpause eine deutliche 0:6-Niederlage gegen die TSG Hoffenheim einstecken. „Gerade nach solch einer Schlappe wollen die Spielerinnen direkt wieder auf den Platz, um das Ergebnis revidieren zu können.“
Die Chance bietet sich nun etwas verspätet am Freitagabend gegen Potsdam. „Wir haben die Zeit genutzt, um Dinge aufzuarbeiten und wollen nun eine bessere Leistung auf den Platz bringen“, so Feifel. „Die werden wir gegen Potsdam auch brauchen. Eine absolute Top-Leistung, besser gesagt!“ Der 1. FFC belegt mit 22 Punkten (bei einem Spiel weniger als Bayer 04) derzeit den 4. Tabellenplatz. Mit einem Dreier könnte der Werksklub, der mit nur zwei Zählern Rückstand auf Rang fünf rangiert, vorbeiziehen – und erstmals in der Vereinsgeschichte den 4. Platz im Oberhaus einnehmen.
Damit dieses Vorhaben gelingt, „müssen wir über uns hinauswachsen. Potsdam ist ein harter Brocken und steht nicht umsonst dort oben“, weiß der Fußball-Lehrer nicht zuletzt aufgrund der 0:2-Niederlage im Hinspiel. „Sie haben eine gute Mannschaft mit vielen jungen Talenten, aber auch erfahrenen Spielerinnen wie (die beiden Ex-Leverkusenerinnen, Anm.) Johanna Elsig oder Merle Barth. Wir brauchen eine Mannschaftsleistung auf Top-Niveau am Freitag – alle müssen sich richtig reinfighten und gegenseitig hochpushen.“
Doch nicht nur der Gegner wird eine Herausforderung sein, sondern auch die personelle Lage. Feifel hat zahlreiche verletzungsbedingte Ausfälle zu kompensieren. Kapitänin Jessica Wich befindet sich nach ihrem Fußbruch weiterhin im Aufbautraining, ebenfalls individuell arbeitete in dieser Woche auch noch Nina Brüggemann nach ihrem Muskelfaserriss. Juliane Wirtz laboriert weiter an einer Leistenverletzung und Sylwia Matysik kam mit Rückenproblemen von ihrer Länderspielreise mit Polen zurück. Fragezeichen stehen ebenfalls hinter Melissa Friedrich, Pauline Machtens und Barbara Reger, die erst seit dieser Woche wieder am Mannschaftstraining teilgenommen haben. Darüber hinaus steht Sandra Jessen dem Team aufgrund ihrer Schwangerschaft bis auf Weiteres nicht zur Verfügung. Bayer 04 freut sich über diese schöne Nachricht und wünscht auf diesem Wege alles Gute für die kommenden Monate!
Zu ihrem Pflichtspieldebüt könnte dafür Winter-Neuzugang Mina Tanaka kommen. Die japanische Nationalspielerin kam im Test gegen Zweitligist Gütersloh (7:0) am vergangenen Sonntag erstmals für Schwarz-Rot zum Einsatz und traf direkt zum zwischenzeitlichen 3:0. „Mina hat Gas gegeben. Ihr fehlt es zwar noch ein wenig an der konditionellen Verfassung, schließlich war ihr letztes Punktspiel in Japan im Dezember. Doch sie kommt immer besser zurecht und macht eine gute Entwicklung. Sie ist einsatzbereit gegen Potsdam“, verrät Feifel.
Auch zu diesem Heimspiel gibt es natürlich wieder den Rasenreport als ePaper zum Durchblättern. Neben den Kadern und weiteren Infos zum Spieltag ist dieses Mal unter anderem Sofie Zdebel im Löwinnentalk. HIER geht's zur Online-Ausgabe!

Im Rahmen des 11. Bundesliga-Spieltags 2026/27 gastiert Bayer 04 bei Borussia Dortmund. Die Partie steigt am Sonntag, 29. November (Anstoß: 19.30 Uhr), im SIGNAL IDUNA PARK. Alle Infos zum Ticketverkauf.
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Ein Überblick über die aktuellen Ticket-Verkäufe der Heim- und Auswärtsspiele von Bayer 04 in der Saison 2026/27.
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Volle Plätze, jede Menge Fußball und strahlende Gesichter: Auch in der vergangenen Woche stand bei der Bayer 04 Fußball Akademie alles im Zeichen des runden Leders. An den vier Standorten FV Bad Honnef, SV Schlebusch, VfL Gummersbach und 1. FC Monheim waren bis zu 130 teilnehmende Nachwuchskicker mit Begeisterung, Ehrgeiz und jeder Menge Spielfreude am Ball.
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Lang' ist's her, dieses Gefühl, ohne Punkte dazustehen. Die bis dato letzte und einzige Saisonniederlage in Elversberg liegt inzwischen rund zwei Monate zurück. Auf diese ließ Bayer 04 sieben Siege und ein Remis folgen. Nun, auswärts bei der TSG Hoffenheim, war es aber mal wieder so weit. Im Verlaufe der Partie steigerten sich die Leverkusener zunehmend und „hätten auch selbst den Führungstreffer schießen können“, wie Robert Andrich im Nachgang betonte. Letztlich waren es jedoch die Sinsheimer, die nach einer „turbulenten Schlussphase“ (kicker) einen 3:0-Sieg bejubelten. Der Werkself Nachdreher.
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