
Bei 11 Grad und Sonnenschein begannen die Werkself-Frauen gegen den Tabellenzweiten der 2. Frauen-Bundesliga aus der Staffel Nord (sechs Punkte aus drei Spielen) ab der ersten Minute mit viel Druck nach vorne. Co-Trainerin Jaqueline Dünker, an diesem Nachmittag ausnahmsweise ohne Chefcoach Achim Feifel an der Seitenlinie, durfte bereits nach sieben Minuten jubeln: Kurz zuvor wurde Mina Tanaka im gegnerischen Sechzehner gefoult, worauf Schiedsrichterin Laura Duske auf Elfmeter entschied. Kristin Kögel schnappte sich den Ball und verwandelte sicher ins linke untere Eck zum 1:0 (7.). Dies sollte der Anfang einer sicheren ersten Hälfte werden.
In der 14. Minute spielte Dora Zeller auf Tanaka, die es direkt versuchte, aber zu wenig Druck auf den Ball bekam. Im zweiten Versuch schlenzte Sofie Zdebel ihrerseits aus 16 Metern ins lange Eck - 2:0. Bayer 04 hatte die deutlich größeren Anteile an der Partie und zeigte gute und clevere Laufwege. Diese bewährten sich acht Minuten später erneut, als Kögel mit einem sauberen Zuspiel Tanaka steil schickte, die cool zum 3:0 abschloss (22.). Es ist ihr erster Treffer im Trikot der Werkself-Frauen. Zdebel und Gianna Rackow scheiterten Minuten später jeweils am Aluminium; Dora Zeller belohnte das hohe Anlaufen ihres Teams aus spitzem Winkel schließlich mit dem 4:0. Von den Gästen, die seit November 2020 kein Spiel mehr bestritten hatten, sah man indes wenig. Zum Ende der ersten Hälfte nahm Bayer 04 den Druck etwas heraus, bevor Rackow kurz vor dem Pausenpfiff einen Fehler im Aufbauspiel der Gäste ausnutze und von links ins lange Eck zum 5:0 einnetzte (43.).
„Wir sind mit dem Elfmeter sehr gut ins Spiel gestartet. Wir hatten sehr gute Laufwege vorne, haben wirklich gut gearbeitet. Ich habe eine aktive und körperbetonte erste Halbzeit gesehen“, zeigte sich Dünker zufrieden.
Die Co-Trainerin rotierte zum Wiederanpfiff gut durch, doch es ging aus Bayer 04-Sicht weiter, wie die Partie in der ersten Halbzeit begonnen hatte: Mit einem druckvollen und aggressiven Auftritt sowie einem Foulelfmeter für sich. In der 57. Minute verwandelte Zeller zum 6:0. Bayer 04 blieb auch in der verbleibenden halben Stunde das deutlich stärkere Team. Kurz vor Ende fand ein Pass von Tanaka noch Verena Wieder, die die FSV-Torhüterin mutig ausspielte und mit dem Tor zum 7:0 den Endstand herbeisteuerte.
Dünker nach der Partie: „Gütersloh war uns spielerisch unterlegen, hat uns aber körperlich auf dem Platz gefordert. Defensiv müssen wir uns die eine oder andere Situation noch einmal anschauen. Nach vorne haben wir aber sehr mutig gespielt. Das Selbstbewusstsein heute, auch ins Eins-gegen-Eins zu gehen, hat mir gut gefallen. Ich denke wir können jetzt mit breiter Brust in die kommenden Bundesliga-Spiele gehen, weil wir heute gesehen haben, dass wir nach vorne eine sehr gefährliche Mannschaft sein können.“
Dieses Gesicht können die Werkself-Frauen schon kommenden Freitag erneut zeigen. Dann geht es in der FLYERALARM Frauen-Bundesliga mit dem 14. Spieltag und einem Heimspiel gegen Turbine Potsdam weiter. Der Anstoß erfolgt um 19.15 Uhr im Ulrich-Haberland-Stadion (live auf Eurosport und MagentaSport).
Bayer 04-Aufstellung:
1. Halbzeit: Klink – Sahlmann, Friedrich (35. Turanyi), Vinken, Kempe, Zdebel, Kögel, Csiszar, Zeller, Tanaka, Rackow
2. Halbzeit: Wellmann – Kerschowski, Turanyi, Vinken (78. Garofalo), Kempe (78. Marti), Zdebel, Kögel (78. Matysik), Csiszar, Zeller (66. Bücher), Wieder

Lucas Vázquez war am vergangenen Samstag der gefeierte Held beim 1:0-Heimerfolg gegen den SV Werder Bremen, als der Spanier sein erstes Bundesligator erzielte und so den wichtigen Leverkusener Sieg ermöglichte. Zuvor hatte sich der 34 Jahre alte Spanier, nach den ersten Monaten der Eingewöhnung in seiner neuen Heimat Deutschland, mit dem Werkself-Magazin zum Interview im Düsseldorfer Restaurant Casa Galicia getroffen. Beim Genuss von Tapas sprach der fünfmalige Champions-League-Sieger, der im Sommer Real Madrid nach 18 Jahren verlassen und seine Karriere bei Bayer 04 fortgesetzt hatte, über seine Laufbahn, die neue Herausforderung in Leverkusen sowie die Bedeutung von Familie – und machte den Fans seines neuen Klubs ein großes Kompliment.
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Unter dem Motto „Sound of Dreams – #aCROSS Europe 2025/26“ macht Bayer 04 bekanntlich in dieser Saison die Spielzeit in der UEFA Champions League zu einem Festival. Neben einer Spotify-Playlist, mit der sich Fans auf die Nächte in der Königsklasse einstimmen können, gibt es auch exklusiv für Bayer 04-Clubmitglieder einen Tour-Pass mit Stickern zu den jeweiligen UCL-Partien. Diese konnten in den jeweiligen Wochen der Spiele abgeholt werden. Für das finale Duell der Ligaphase (FC Villarreal, 28. Januar, 21 Uhr) ist der Sticker jetzt in der Fanwelt erhältlich. Auch das Gewinnspiel für alle fleißigen Sticker-Sammler läuft ab sofort. Alle Infos.
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Ein Turniersieg der U14, ein Re-Start nach Maß in die Meisterschaft für die U13 und ein internationaler Erfolg der U12 beim Leistungsvergleich in Frankreich – das schwarz-rote Nachwuchs-Wochenende hatte so einige Highlights zu bieten. Hinzu kommen überzeugende Testspiel-Auftritte wie das 2:1 der U19 gegen den SC Preußen Münster oder das 2:0 der U16 gegen den FC Hansa Rostock, die Lust auf den Rückrunden-Auftakt machen – die Resultate der Juniorinnen und Junioren von Bayer 04 im Überblick.
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Mit dem 1:0-Erfolg gegen den SV Werder Bremen am 19. Bundesliga-Spieltag 2025/26 hat die Werkself nach drei sieglosen Partien zum Jahresauftakt endlich den ersten Dreier in 2026 eingefahren. Der Torschütze des Tages Lucas Vázquez freute sich im Anschluss ganz besonders über seinen Treffer, schließlich war es sein erster in Diensten von Bayer 04 und der entscheidende für den Ausgang des Spiels. Auch in Bezug auf einen lange vermissten Rückkehrer gab es personell Erfreuliches zu vermelden. Die Erleichterung war im Nachgang groß, zugleich legten Trainer und Team den Fokus aber direkt auf die nächsten, erneut sehr wichtigen Aufgaben. Der Werkself Nachdreher.
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