
Die Erinnerungen an das hochemotionale Bundesliga-Duell beim 1. FC Köln am vergangenen Donnerstag, in dem Katharina Piljic der Werkself mit einem 50-Meter-Traumtor in der 88. Minute ein 2:2 rettete, sind frisch. „Wir hätten zwar gern gewonnen, haben aber zumindest nach dem 0:2-Rückstand Moral, Charakter und Glaube an uns selbst bewiesen“, sagt Pätzold: „Es war ein sehr zweikampfintensives Spiel, das viele Kräfte gekostet hat. Wir haben auch währenddessen mit Blick auf Sonntag versucht, eine gute Balance zwischen einem erfolgreichen Resultat und Belastungssteuerung zu schaffen.“ Bereits tags darauf habe er mit dem Team „ein paar Szenen analysiert, uns dann aber direkt auf Wolfsburg eingestellt“.
Im Vergleich zum sehr umkämpften Derby im Franz-Kremer-Stadion erwartet der Coach „ein ganz anderes Spiel“, da er weiß: „Wir treffen auf ein Team, das sich über Ballbesitz und Ballzirkulation definiert und sich auch unter Druck spielerisch befreien will. Das wird uns wieder mehr Möglichkeiten geben, unseren Spielstil durchzuziehen.“ Die Wölfinnen, die ebenfalls 13 Punkte aus den bisherigen sechs Spielen eingefahren haben, verloren zwar zuletzt gegen den deutschen Meister FC Bayern München 1:3, gewannen dafür aber ihre ersten beiden Champions-League-Gruppenspiele gegen Paris Saint-Germain (4:0) und bei Valerenga IF im norwegischen Oslo (2:1).






„Wir müssen wieder an unsere Leistungsgrenze gehen, um bestehen zu können. Dass das möglich ist, haben wir beim 1:0-Sieg im Heimspiel im letzten Dezember gezeigt“, sagt Pätzold: „Auch in dieser Saison haben wir gegen Bayern, Frankfurt und Hoffenheim bewiesen, dass wir uns gegen die Top-Teams der Liga nicht verstecken müssen, sondern mutig agieren können.“ Seine Folgerung daraus: „Wir können und werden uns Torchancen erspielen und hatten schon einige sehr unterschiedliche Spielverläufe, nach denen wir erfolgreich waren. Wolfsburg wird sicherlich mit Respekt anreisen und nach dem verlorenen Topspiel gegen Bayern die Rolle des Jägers einnehmen wollen.“ Die Ausgangslage erinnert stark an die vor dem vergangenen direkten Duell im UHS vor fast einem Jahr, als die Leverkusenerinnen durch den Dreier für eine Nacht an die Tabellenspitze der Google Pixel Frauen-Bundesliga sprangen. „Damals waren wir der Situation gewachsen, das wollen wir bestätigen“, so Pätzold.
Juliette Vidal (Knöchelprobleme), die in Köln zur Halbzeit ausgewechselt werden musste, fällt ebenso aus wie Amy Wrigge (Trainingsrückstand), Cornelia Kramer (Muskelverletzung) und Shen Menglu (Kreuzbandriss), der Einsatz der seit dem Derby leicht angeschlagenen Sofie Zdebel ist fraglich.
Das Werkself-Live zum Spieltag gibt es hier:
Im Rahmen der Partie führt Bayer 04 eine Umfrage zur Fan-Anreise durch. Die freiwillige Befragung erfolgt über einen Online-Fragebogen, der im Stadion bei einer Helferin, einem Helfer oder selbstständig am Handy ausgefüllt werden kann. Auch an einigen Aushängen im Ulrich-Haberland-Stadion gibt es die Chance, den QR-Code zu scannen. Zudem erhalten alle Stadionbesuchenden über die Bayer 04-App und den Newsletter einen Link, über den sie auch nach dem Spiel noch an der Umfrage teilnehmen können. Die Umfrage erfolgt anonym. Unter allen Teilnehmenden, die freiwillig eine E-Mail-Adresse eintragen, wird nach Abschluss der Umfrage ein vom Frauen-Team signiertes Trikot verlost.
Die Fan-Mobilität am Spieltag ist einer der größten Emissionsfaktoren professioneller Fußballklubs. Die letzte Mobilitätsumfrage 2023 hat wertvolle Informationen geliefert und soll nun aktualisiert werden, damit Bayer 04 sich, basierend auf aktuellen Daten, weiterhin für klimafreundliche Mobilität engagieren kann. Die Informationen sind von großer Bedeutung für die Steuerung und Optimierung der Umweltbemühungen im Mobilitäts-Kontext. Vielen Dank für die Teilnahme!
Tickets für die Partie gibt es HIER vorab oder ab 15.45 Uhr an der Tageskasse. Es wird ein Catering-Angebot mit warmen Speisen und Getränken geben (Kiosk 9). Die Bezahlung ist per Girocard, Mastercard, Visa, Maestro, V-Pay, Google und Apple Pay sowie aufgeladener Guthabenkarte möglich. Achtung: Eine Aufladung der Guthabenkarten ist nicht möglich.


Werkself-TV zeigt die TV-Highlights des 1:0-Heimsiegs der Bayer 04-Frauen gegen den FC Carl Zeiss Jena am 21. Spieltag der Google Pixel Frauen-Bundesliga 2025/26.
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Drei Tore reichten der Werkself beim 3:3 gegen den 1. FC Heidenheim 1846 nicht zum Sieg, für Bayer 04 ist es das dritte Bundesliga-Remis in Folge. Nach einer souverän geführten ersten Hälfte und mit einer 2:0-Führung im Rücken „sind wir nicht mehr in unser Spiel gekommen“, resümierte Mark Flekken, der erstmals seit zwei Monaten wieder im Leverkusener Tor gestanden hatte. Treffsicher zeigte sich auf der Ostalb einmal mehr Patrik Schick, der nach seinem Doppelpack nun der drittbeste Bundesliga-Torschütze der Klub-Historie ist. Und Cheftrainer Kasper Hjulmand ist trotz des ausgebliebenen Dreiers mit Blick auf den Saisonendspurt überzeugt: „Wir sind bereit, diese Situation zu meistern.“ Der Werkself Nachdreher.
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Den Sprung ins Endspiel knapp verpasst: Beim Finalevent um den DFB-ePokal 2026 bezwangen Marc und Sean Landwehr zwar im Viertelfinale den Vorjahressieger FOKUS, unterlagen dann jedoch im Halbfinale RBLZ Gaming. Neuer ePokalsieger ist Borussia Mönchengladbach. Ende April wartet auf die Leverkusener mit dem VBL Grand Final, der Deutschen Einzel-Meisterschaft, eine weitere Chance auf einen Titel.
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Nach dem 3:3-Remis beim 1. FC Heidenheim 1846 im Rahmen des 27. Bundesliga-Spieltags äußerten sich Mark Flekken und Malik Tillman am Mikrofon von Werkself-TV...
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