
Nach einem Regelverstoß der Schiedsrichterin beim 3:2-Sieg von Schwarz-Rot im Breisgau hatte das Bundesgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) im Dezember die Leverkusener Berufung gegen eine Spielwiederholung endgültig zurückgewiesen. Fast fünf Monate später und 43 Tage nach dem Rückspiel (2:0) folgt nun als Startschuss in den zweiten Teil der Saison die Neuauflage des Hinspiels. Die Situation ist ähnlich wie vor dem Rückspiel, als die Entscheidung gerade bekannt gegeben wurde. Wir sind damals sehr professionell damit umgegangen und werden das auch diesmal tun“, sagt Trainer Roberto Pätzold: „Wir wollen uns die Punkte zurückholen, die uns genommen wurden.“






Nach der besten Hinrunde der Klub-Geschichte und Tabellenplatz vier mit 26 Punkten aus elf Spielen bereitete sich die Werkself am spanischen Mittelmeer auf den Re-Start vor. Zwischen dem 12. und 19. Januar feilte Pätzold mit seinem Team am Küstenort Oliva unter anderem mit zwei erfolgreichen Testspielen an der Form. „Unser Trainingslager war wichtig, weil wir dort unter sehr guten Bedingungen unsere Inhalte umsetzen konnten“, so der Coach: „Wir konnten viel Spielzeit verteilen und uns Wettkampf-Fitness erarbeiten, weil wir auch physisch gut gefordert wurden.“ Auch die bisherigen Auftritte gegen den Sport-Club machen Mut: „Mit dem letzten Erfolgserlebnis aus dem Rückspiel vor Augen sind wir gut gewappnet und fahren selbstbewusst nach Freiburg. Wir haben schon zweimal gezeigt, dass wir sie schlagen können.“
Auch, weil Trainerin Theresa Merk nach ihrer Babypause an die Seitenlinie der Freiburgerinnen zurückkehrt, will sich Pätzold nicht allein auf die bisherige Gegneranalyse verlassen. „Es dürfte ein paar personelle Veränderungen geben. Wir kennen die Qualitäten von Freiburg im Umschaltspiel und müssen wieder alles investieren, um an unsere Leistung vor der Pause anknüpfen zu können“, sagt er: „Beide Teams werden noch nicht wieder bei 100 Prozent sein. Aber wir haben schon bewiesen, dass wir eine starke Mentalität und einen hohen Fokus haben, um uns Siege zu erarbeiten. Außerdem haben wir uns in der Hinrunde einen großen Erfahrungsschatz erarbeitet, um auf viele Eventualitäten reagieren zu können.“
Paulina Bartz, Synne Skinnes Hansen und Loreen Bender (nach Mandel-OP) befinden sich noch im Aufbautraining, auch Vanessa Haim (Rückenprobleme) und Sofia Cava Marin (Kreuzbandriss) fallen weiterhin aus. Dafür ist Juliette Vidal, die das Trainingslager wegen eines Nasenbeinbruchs verpasst hatte, ins Mannschaftstraining zurückgekehrt.
Kurzentschlossene Gäste-Fans können HIER Sitzplatz-Tickets für den Gästeblock A im Dreisamstadion erwerben. Eine Gruppe von Auswärtsfahrern begleitet die Bayer 04-Frauen per Reisebus in den Breisgau und wird ebenfalls in diesem Block sitzen.

Den Sprung ins Endspiel knapp verpasst: Beim Finalevent um den DFB-ePokal 2026 bezwangen Marc und Sean Landwehr zwar im Viertelfinale den Vorjahressieger FOKUS, unterlagen dann jedoch im Halbfinale RBLZ Gaming. Neuer ePokalsieger ist Borussia Mönchengladbach. Ende April wartet auf die Leverkusener mit dem VBL Grand Final, der Deutschen Einzel-Meisterschaft, eine weitere Chance auf einen Titel.
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Nach dem 3:3-Remis beim 1. FC Heidenheim 1846 im Rahmen des 27. Bundesliga-Spieltags äußerten sich Mark Flekken und Malik Tillman am Mikrofon von Werkself-TV...
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Werkself-TV zeigt das 3:3-Remis beim 1. FC Heidenheim 1846 im Rahmen des 27. Bundesliga-Spieltags re-live...

Trotz zweimaliger Führung stand für Bayer 04 am 27. Bundesliga-Spieltag 2025/26 beim 1. FC Heidenheim 1846 das dritte Liga-Remis in Folge. In einer von der Werkself souverän geführten ersten Hälfte hatten Malik Tillman (22.) und Patrik Schick (35.) zur 2:0-Pausenführung genutzt. Nach dem Seitenwechsel kam der FCH durch Patrick Mainka (56.) und Marvin Pieringer (72.) zwar zum Ausgleich, diesen beantwortete aber erneut Schick mit seinem zweiten Kopfball-Treffer des Tages (79.). Doch wieder kamen die Gastgeber durch Pieringer zurück (85.), dieses Mal brachten die Leverkusener die Kugel trotz eines Aufbäumens in der Schlussphase allerdings nicht mehr im gegnerischen Tor unter.
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