
Für den baden-württembergischen Fünftligisten ist es nach der Umfirmierung im Jahre 2010 die erste Teilnahme am nationalen Pokal-Wettbewerb – und das Duell mit Bayer 04 zweifelsfrei das Highlight in der noch jungen Klub-Historie. Geht es nach der Werkself, bleibt es (zumindest) vorerst auch dabei. Denn das schmerzhafte Halbfinal-Aus gegen Bayern München in der vergangenen Saison, hat der Lust auf den zweiten schwarz-roten Pokalsieg nach 1993 keinen Abbruch getan. Das Gegenteil ist der Fall. „Wir wollen auf jeden Fall weiterkommen. Aber wir wissen alle, was Erstrundenbegegnungen ausmacht – Bayer 04 hat es vor zwei Jahren in Lotte negativ erlebt und auch im Vorjahr sind wir in Karlsruhe erst in der Verlängerungen weitergekommen“, sagte Herrlich, der 1996 als Spieler des damaligen Champions League-Siegers Borussia Dortmund ebenfalls in der ersten Runde gegen den Regionalligisten SG Wattenscheid aus dem Wettbewerb geflogen war und weiß, wovon er spricht.
Trotz des deutlichen Klassenunterschieds gilt es also, den vermeintlich ‚kleinen Gegner‘ nicht zu unterschätzen. Entsprechend professionell lief die Vorbereitung, für die unter anderem Assistenz-Trainer Nico Schneck und Chef-Analyst Marcel Daum die Pforzheimer mehrfach (im Badener Land) unter die Lupe genommen haben. Vor allem jedoch die Rahmenbedingungen – vor knapp 5.000 Zuschauern im Pforzheimer Holzhofstadion – werden andere sein als in der Bundesliga oder gar beim jüngsten Testspiel in Valencia vor knapp 45.000 Menschen. „Damit die Jungs ein Gefühl dafür bekommen, haben wir ihnen Bilder vom Stadion gezeigt: Die Busankunft wird anders sein, alles ist ganz nah – nur eine kleine Absperrung zum Spielfeld, eine alte Tribüne, der Rasen wird wahrscheinlich auch nicht in dem Zustand sein wie wir ihn gewohnt sind und vielleicht wird’s auch ein bisschen nach Bratwurst riechen“, so Herrlich, der mehrfach appellierte, dass sich seine Schützlinge wegen der Favoritenrolle „absolut keinen Spannungsverlust erlauben“ dürfen – weder in der Einstellung vor dem Spiel, noch auf dem Platz selbst. „Wir wissen, was auf uns zukommt. Pforzheim wird sehr diszipliniert auftreten gegen uns. Sie haben eine gute Konter-Absicherung und drei, vier sehr große Spieler in ihren Reihen – die müssen wir vor allem bei Standards müssen wir also aufpassen und hellwach sein.“ Darüber hinaus forderte der 46-Jährige von seiner Mannschaft „genügend Durchschlagskraft im letzten Drittel, um Tore zu machen.“
Trotz der Ausfälle von Charles Aránguiz (Knie-Beschwerden), Leon Bailey (Erkältung), Karim Bellarabi (Aufbautraining nach Knie-Zerrung), Lukas Hradecky (Aufbautraining nach Kiefer-OP), Joel Pohjanpalo (Durchblutungsstörung um Sprungbein) und Panos Retsos (Sehnen-Teilriss im Oberschenkel) geht Herrlich voller Optimismus an die morgige, erste Pflichtspiel-Aufgabe der neuen Saison. „Ich habe nach vielen Einzelgesprächen das Gefühl, dass das Lotte-Ereignis vor zwei Jahren noch sehr präsent im Hinterkopf ist und dass die Spieler so etwas nicht mehr erleben möchten. Das ist Grund genug, um mit 100 Prozent Leistungsbereitschaft aufzulaufen.“
Von den 4.800 Zuschauern im ausverkauften Holzhofstadion werden 600 Anhänger aus Leverkusen die Werkself vom Gäste-Block aus unterstützen.


Ein Überblick über die aktuellen Ticket-Verkäufe der Heim- und Auswärtsspiele der Werkself in der Saison 2026/27.
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In einem hochintensiven Duell erkämpfte sich die U17 von Bayer 04 in ihrem ersten Saisonspiel in der DFB-Nachwuchsliga einen Punkt gegen den 1. FSV Mainz 05. Die Gastgeber waren am Leistungszentrum Kurtekotten in der ersten Hälfte durch Rolf Samuel Guie-Mien in Führung gegangen. Nach dem Mainzer Ausgleich scheiterte Bayer 04-Kapitän Celal Demir kurz vor der Pause mit einem Elfmeter am Gäste-Torwart. Auch im zweiten Durchgang zeigte das Team von Trainer Kevin Brok viel Leidenschaft und verdiente sich am Ende das Remis redlich.
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Mit der internationalen Dauerkarte können Fans die Werkself in der Saison 2026/27 auf der europäischen Bühne begleiten und unterstützen – und haben dabei für jedes UEL-Heimspiel in der BayArena bis einschließlich eines möglichen Halbfinals ihr Ticket und ihren Platz sicher! Zudem sparen die Inhaberinnen und Inhaber der internationalen Dauerkarte 20 Prozent pro UEL-Ticket.
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Werkself-TV zeigt den 2:1-Erfolg im letzten Testspiel der Saisonvorbereitung 2026/27 bei Newcastle United re-live...
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Generalprobe eindrucksvoll geglückt: Im letzten Test vor dem Bundesliga-Start haben die Bayer 04-Frauen erneut ihre starke Frühform unter Beweis gestellt. Beim belgischen Erstligisten Standard Lüttich gewann die Mannschaft von Trainer Roberto Pätzold am Samstagnachmittag 7:0 (2:0, 3:0, 4:0). In insgesamt 4 x 30 Minuten Spielzeit trafen acht Tage vor dem Auftakt bei RB Leipzig Loreen Bender (8.), Cornelia Kramer (12./50.), Lilla Turanyi (70./96.) und Valentina Mädl (97./100.) für die klar überlegenen Gäste.
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