
Die Partie fand im Rahmen des traditionellen „Trofeo Naranja“, einem Sommerturnier der Gastgeber, statt und war ein echter Härtetest für die Werkself vor ihrem Pflichtspiel-Start am kommenden Samstag im DFB-Pokal.
Bayer 04-Cheftrainer Heiko Herrlich sagte nach dem Spiel: „Es war ein sehr guter Test für uns. Jetzt wissen wir, wo wir stehen. Das 3:0 für Valencia geht in Ordnung. Es war nicht alles schlecht von uns, wir haben ganz gut begonnen. Aber wir haben in der ersten Halbzeit zwei Geschenke verteilt, die auf dem Niveau halt sofort bestraft werden. Dann läuft man eben hinterher. Wir haben uns dann gefangen, aber unsere Abschlüsse waren nicht so präzise. In der zweiten Halbzeit hatte ich die Hoffnung, dass wir drücken und den Anschlusstreffer machen, um das Spiel noch mal zu drehen. Das ist uns nicht gelungen. In der Box ist der letzte Ball nicht an den Mann gekommen. Wir haben gut in die Breite gespielt, aber nicht in die Tiefe. Ich habe dennoch viele gute Ansätze gesehen.“
Herrlich musste in Valencia nach wie vor auf Lukas Hradecky (Aufbautraining nach Kiefer-OP), Panos Retsos (Sehnen-Teilriss im Oberschenkel), Joel Pohjanpalo (Durchblutungsstörung im rechten Sprungbein), Karim Bellarabi (Zerrung des Kreuzbandes) sowie Charles Aránguiz und Leon Bailey verzichten. Die beiden Letzteren haben in dieser Woche nach Kniebeschwerden bzw. Schulter-Problemen zwar wieder individuell trainieren können, die Reise nach Valencia kam aber für beide noch zu früh.
Beide Mannschaften gingen vor rund 40.000 Zuschauern und bei Temperaturen um 30 Grad von Beginn an ein ordentliches Tempo. Nach sechs Minuten konnte sich Werkself-Keeper Rambo Özcan zum ersten Mal auszeichnen, als er einen Kopfball von Kondogbia klasse entschärfte. Eine Minute später kam Bayer 04 in Person von Kevin Volland zu seiner ersten Chance - sein Linksschuss aus 18 Metern ging knapp am Kasten vorbei.
Valencia hatte aber mit zunehmender Dauer mehr vom Spiel und die nächste gute Möglichkeit durch Soler, dessen Schuss Wendell per Grätsche abblocken konnte (23.). Fünf Minuten später gingen die „Blanquinegros“ - in der vergangenen Saison Tabellenvierter der „La Liga“ - durch Santi Mina in Führung, der den Ball nach Hacken-Vorarbeit von Garay aus 13 Metern ins lange Eck schlenzte - da war nix zu machen für Özcan (28.). Mit der Führung im Rücken blieben die Gastgeber dominant und erhöhten nach einem Missverständnis zwischen Özcan und seinen Vorderleuten auf 2:0 durch Rodrigo (36.).
Der Werkself bot sich durch Julian Brandt noch eine gute Chance, aber der Freistoß des Nationalspielers aus halblinker Position ging links am Kasten vorbei (43.). Mit einem 2:0 für den FC Valencia ging es in die Pause.
In der zweiten Hälfte erhöhte Bayer 04 spürbar die Intensität im eigenen Spiel, ging robuster in die Zweikämpfe und agierte viel druckvoller in der Offensive. Die Werkself jetzt auch mit viel mehr Ballbesitz. Kai Havertz (52.) und Julian Brandt (56.) prüften den eingewechselten Valencia-Torhüter Neto mit Schüssen aus der Distanz, Kevin Volland scheiterte mit einem Freistoß am Schlussmann der Spanier (62.)
Die Gastgeber überließen die Werkself nun mehr Räume, aber Bayer 04 kam im letzten Drittel selten in die gefährlichen Zonen. Heiko Herrlich nahm in der zweiten Hälfte noch fünf Wechsel vor, brachte unter anderem den in dieser Woche verpflichteten schwedischen Stürmer Isaac Kiese Thelin. Weitere Chancen konnte sich die Werkself allerdings nicht mehr erarbeiten. Die Gastgeber machten vier Minuten vor Schluss durch einen Kopfballtreffer von Lee noch das 3:0.
Am kommenden Samstag, 18. August, steht das erste Pflichtspiel für Bayer 04 auf dem Programm. Dann gastiert die Werkself im DFB-Pokal beim baden-württembergischen Oberligisten CfR Pforzheim.
FC Valencia: Jaume (46. Neto)- Piccini (76. Lee), Garay (65. Ruben Vezo), Paulista (46. Diakhaby), Gaya (65. Lato)- Soler (78. Murillo), Parejo, Kondogbia (35. Ferran Torres), Wass (83. Racic)- Rodrigo (83. Escobar), Santi Mina (65. Zaza).
Bayer 04: Özcan - Weiser (71. Henrichs), Tah, S. Bender (71. Dragovic), Wendell - Baumgartlinger, L. Bender (65. Kohr)- Volland, Havertz (71. Kiese Thelin), Brandt (65. Paulinho) - Alario.

In der „Golden Boy Top 100“ werden traditionell die vielversprechendsten Talente Europas gelistet. Bei dem jüngst veröffentlichten Update anlässlich des Saisonwechsels sind – neben Leihgabe Francis Onyeka – gleich vier aktuelle Werkself-Profis dabei. Damit stellt Bayer 04 von allen Bundesligisten die meisten Spieler in diesem Ranking.
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Letzte Chance für die Bayer 04-Konsolenprofis, am „Esports World Cup 2026“ teilzunehmen. Beim „FC Pro Last Chance Qualifier“ in Paris kämpfen Sean Landwehr und Keanu Senkbeil gegen über 1000 andere Gamer um je einen der 14 begehrten Plätze für die nächste Qualifikationsphase zur virtuellen Einzel-Weltmeisterschaft. Zudem wartet bereits bei diesem hochkarätigen Vorentscheid ein Preisgeld-Pool von 244.000 US-Dollar auf die besten Spieler.
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Torhüterin Rafaela Borggräfe bleibt den Bayer 04-Frauen in der neuen Saison erhalten. Im Interview mit Werkself-TV spricht die 25-Jährige über die Gründe für ihre erneute Leihe vom FC Liverpool, über die vergangene Rückrunde und über ihre Ziele mit der neuformierten Mannschaft.
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Torhüterin Rafaela Borggräfe wird auch in der kommenden Saison für Bayer 04 Leverkusen auflaufen. Die Leihe der deutschen U23-Nationalspielerin, die im Winter vom FC Liverpool gekommen war, wurde um ein weiteres Jahr verlängert.
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