
Die 30.210 Zuschauer sahen einen in der Defensive von Beginn an konzentrierten Auftritt des Teams von Cheftrainer Xabi Alonso. Die erste Chance des Tages hatte Amine Adli nach einem Tempolauf von Teamkollege Jeremie Frimpong, der jüngst in den WM-Kader der Niederlande berufen worden war, bereits in der 10. Minute auf dem Fuß. Auch in der Folge tastete sich die Werkself immer wieder in die Nähe des VfB-Tores. Hinten waren Jonathan Tah und Co. nur selten gefordert, vorne sollte die Arbeit nach einer halben Stunde Früchte tragen: Der Alonso-Elf gelang in Persona von Moussa Diaby per abgefälschtem Distanzschuss der verdiente Führungstreffer zum 1:0. Auch nach dem Wiederanpfiff zeigte sich Schwarz-Rot weiter hungrig und erarbeitete sich, vor allem dank der zahlreichen Tempoläufe von Diaby und Frimpong, immer wieder gute Gelegenheiten. Jonathan Tah erhöhte acht Minuten vor Schluss nach einem Eckball von Kerem Demirbay auf 2:0 und besiegelte damit nach den Siegen gegen den 1. FC Union Berlin (5:0) sowie dem Derby-Dreier beim 1. FC Köln (2:1) den dritten Erfolg innerhalb von sieben Tagen. Damit rangiert die Werkself aktuell auf dem 11. Tabellenplatz der Bundesliga. HIER geht es zum ausführlichen Spielbericht.
Xabi Alonso zeigte sich nach der Pressekonferenz zufrieden: „Wir waren heute stabil. Es war nicht der beste Fußball, aber wir haben uns die Spielkontrolle ein Stück weit erarbeitet. Nach dem ersten Tor haben wir etwas tiefer verteidigt und konnten durch Umschaltmomente gefährlich sein.“ Gleichzeitig richtete der Spanier den Blick bereits auch nach vorne: „Im zweiten Teil der Saison wollen wir weiter in der Tabelle klettern. Jetzt haben wir mehr Zeit, zu trainieren, um dieses Ziel auch zu erreichen. Und die werden wir auch nutzen!“
Nadiem Amiri äußerte sich am Mikrofon von Werkself-TV: „Es war harte Arbeit, aber das haben wir uns verdient.“ Auch der Offensivakteur beschrieb die stabile Defensivarbeit sowie das gefährliche Konterspiel als ausschlaggebend für den Sieg: „Wir haben gezeigt, welch große Qualität wir als Mannschaft haben. Und auch als Team wachsen wir immer mehr zusammen. Das hat man endlich auf dem Platz gesehen."

Karim Bellarabi ist wieder da: Die Nr. 38. der Werkself lief beim Heimduell gegen die Stuttgarter erstmals nach seinem Meniskus-Riss im August wieder für einige Minuten auf. Die Fans begrüßten ihren Liebling dabei standesgemäß: Bei seiner Einwechslung in der 86. Minute tönten von den Rängen lautstarke Sprechgesänge. „Das habe ich natürlich mitbekommen. Ich bin sehr dankbar für den Support. Das gibt mir Motivation, weiter Gas zu geben“, äußerte sich Bellarabi nach Abpfiff.
Insgesamt zwölf Torschüsse gab die Werkself auf das VfB-Tor ab, die Gäste haben sieben Mal auf das Tor geschossen. Auch bei der Zweikampfquote hatte die Alonso-Elf mit 52 Prozent die Nase vorn. Anders sah es beim Ballbesitz aus: Hier lag der VfB bei 56 Prozent. Interessant für Statistik-Liebhaber: In sieben Bundesliga-Partien unter Coach Xabi Alonso sammelte Torschütze Moussa Diaby acht Torbeteiligungen (sechs Tore, zwei Assists) - Ligahöchstwert in diesem Zeitraum.

Die Welt am Sonntag titelte „Diaby tanzt Stuttgart aus“, und im Express hieß es: „Diaby lässt Alonso erneut jubeln.“ Die Rheinische Post sah das ähnlich und vergab an die Nr. 19 der Werkself die Bestnote. Die begründenden Worte dazu: „Wenn Bayer Gefahr ausstrahlte, war der Franzose in jeder Szene daran beteiligt. Das 1:0 erzielte der pfeilschnelle Flügelspieler zwar mit etwas Glück, weil Waldemar Anton seinen Schuss entscheidend abfälschte, doch die eigentliche Leistung war der Weg in die Schussposition, auf dem er vier teils grätschende Stuttgarter stehen ließ. Auch nach dem Wiederanpfiff war er ein ständiger Gefahrenherd für die Defensive der Gäste.“
Bereits am heutigen Sonntagvormittag, 13. November, ist die Werkself von Frankfurt am Main aus in die USA aufgebrochen. 17 Spieler sind bei der #Bayer04USATour mit dabei. In St. Louis im Bundesstaat Missouri wird Schwarz-Rot unter anderem ein Freundschaftsspiel gegen das neu formierte Team der Major League Soccer (MLS), den St. Louis CITY Soccer Club, bestreiten und dabei gleichzeitig das brandneue CITYPARK Stadion einweihen (Anstoß: 16. November, 19 Uhr Ortszeit / MEZ: 2 Uhr morgens, 17. November). Im Rahmen des Aufenthalts sind außerdem gemeinsam mit der Bayer AG Mitarbeiter-Veranstaltungen ebenso geplant wie die Beteiligung an sozialen Projekten und ein Kulturprogramm.

Die U19 von Bayer 04 ist weiter auf Rekordjagd und hat in der Vorrunde der DFB-Nachwuchsliga im zehnten Spiel den zehnten Sieg gefeiert. Beim Schlusslicht 1. FC Saarbrücken gewann die an diesem Tag stark verjüngte Mannschaft von Trainer Patrick Greveraars 5:0 (2:0) und steht damit zwei Spiele vor dem Ende der Vorrunde weiterhin mit großem Abstand an der Tabellenspitze.
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Wie kann nachhaltige Fan-Mobilität funktionieren? Diese Frage stand beim Besuch einer interdisziplinären Gruppe von Studierenden der Bergischen Universität Wuppertal an der BayArena im Mittelpunkt. Ebenfalls vor Ort war das Team des Lehrstuhls für Unternehmertum, Innovation und Transformation rund um Prof. Dr. Dr. h.c. Koch. Im Rahmen des Master-Seminars „Sport als Transformationsfeld: Nachhaltige Fanmobilität im Profifußball am Beispiel des DFB“ stellte Bayer 04 den Studierenden unter anderem das Mitfahrportal WERKSELFgo vor.
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Nach der UEFA Europa League ist vor dem Derby: Die Werkself will die intensiven Wochen mit einem Sieg beim 1. FC Köln abschließen und so mit einem Erfolgserlebnis in die Länderspielpause gehen. Vor der Partie am kommenden Sonntag, 8. November (Anstoß: 15.30 Uhr), sprach Cheftrainer Carles Martínez über die notwendigen Attribute und die Unterstützung der Fans.
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Nach zwei Auswärtsniederlagen steht für die Bayer 04-Frauen das vorletzte Heimspiel des Kalenderjahres an. Am Samstag (14 Uhr, live bei MagentaSport und DAZN) greift die Werkself gegen den Hamburger SV nach drei wichtigen Punkten im Rennen um eine Top-Platzierung in der Google Pixel Frauen-Bundesliga.
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