
Noch knapp drei Wochen dauert die Sommerpause der Bayer 04-Profis an, dann bittet Gerardo Seoane zum Trainingsauftakt an der Bismarckstraße. Am 5. Juli steht eine Leistungsdiagnostik auf dem Plan, tags darauf das erste Mannschaftstraining unter der Leitung des Schweizers. Am 14. Juli kommt es zum ersten Testspiel der Vorbereitung gegen den Drittligisten SV Wehen Wiesbaden. Anstoß ist um 17 Uhr; gespielt wird entweder im Ulrich-Haberland-Stadion (UHS) oder am Leistungszentrum Kurtekotten.
Und nun kann Bayer 04 auch zwei weitere Testspiel-Gegner verkünden. Im Rahmen des Trainingslagers in Zell am See/Kaprun (16. bis 23. Juli) trifft die Seoane-Auswahl am 18. Juli auf Dynamo Moskau. Anstoß im Alois-Latini-Stadion in Zell am See ist um 15 Uhr. Während die Werkself in der Vergangenheit bereits Pflichtspiele gegen die anderen drei Moskauer Top-Klubs Lokomotive, Spartak und ZSKA bestritten hatte, taucht ein Pflichtduell mit Dynamo in der schwarz-roten Statistik noch nicht auf.
Ein Wiedersehen gibt es am 28. Juli hingegen mit dem FC Utrecht. Bereits im Januar 2020 traf Schwarz-Rot im Rahmen der Winter-Vorbereitung auf den letztjährigen Sechsten der niederländischen Eredivisie – das Testspiel endete 4:3 für die Gäste aus den Niederlanden. Die Neuauflage wird im Ulrich-Haberland-Stadion an der BayArena stattfinden und um 16 Uhr angepfiffen.
Dynamo Moskau im Kurz-Porträt:
Nicht sonderlich viel fehlte dem russischen Hauptstadtklub in der abgelaufenen Spielzeit zum Einzug ins internationale Geschäft. Der Ex-Verein des früheren deutschen Nationalspielers Kevin Kuranyi belegte zwar „nur“ Rang sieben in der Premier Liga, dennoch trennten das Team von Trainer Sandro Schwarz (ehemals 1. FSV Mainz 05) lediglich sechs Punkte von Rang drei und der damit verbundenen Europa-League-Qualifikation. Wirft man darüber hinaus einen genaueren Blick auf den Trainerstab der Hauptstädter, dann springt einem aus Bayer 04-Perspektive besonders ein Name ins Auge: Andrej Voronin, von 2004 bis 2007 für die Werkself auf Torejagd, bringt seine fußballerische Expertise als Co-Trainer bei Dynamo ein. Neben Chefcoach Schwarz sowie Co-Trainer Voronin finden sich auch im Dynamo-Teamkader alte Bekannte aus dem deutschen Oberhaus wieder: Roman Neustädter (u.a. FC Schalke 04) sowie Maximilian Philipp, der den Großteil der abgelaufenen Spielzeit auf Leihbasis beim VfL Wolfsburg verbracht hat.
Schaut man auf die nackten Zahlen, haben sich bei Dynamo vor allem zwei Neuzugänge in den Fokus gespielt. Die Russen Daniil Fomin und Daniil Lesovoy, vor der Spielzeit von den Liga-Konkurrenten FK Ufa und Arsenal Tula in die Hauptstadt gewechselt, glänzten mit diversen Torbeteiligungen in der Moskauer Offensive. Während Fomin auf sechs Treffer und drei Vorlagen kam, konnte Lesovoy in seiner Premieren-Saison für Dynamo fünf Tore sowie fünf weitere Assists beisteuern.
FC Utrecht im Kurz-Porträt:
Seit der Vereinsgründung 1970 im Zuge einer Fusion dreier Klubs ist der FC Utrecht durchgängiger Bestandteil der höchsten niederländischen Spielklasse. Nach einer sportlich durchwachsenen Saison 2014/15, die mit dem elften Rang im Eredivisie-Klassement endete, konnte sich die Mannschaft aus der 360.000-Einwohner-Stadt im Herzen der Niederlande fortan stets im oberen Tabellendrittel festsetzen. Am Ende der vergangenen Spielzeit stand für das Team von Cheftrainer René Hake Platz sechs. Einen enormen Anteil an diesem Ergebnis hatte die Angriffsreihe um Sander van de Streek, Gyrano Kerk und Mimoun Mahi. Das Offensiv-Trio kommt zusammen auf 26 Treffer – die Hälfte aller 52 Utrechter in der Eredivisie-Saison – sowie 13 Assists.
Neben den Dauerbrennern van de Streek und Kerk setzt Chefcoach Hake aus demografischer Kader-Sicht auf eine bunte Mischung. Von erfahrenen Niederlande-Rückkehrern wie Eljero Elia (34 Jahre), der im Laufe seiner Karriere unter anderem in Hamburg und Bremen auf Torejagd gegangen war, bis hin zum 21-jährigen Moussa Sylla – vor der abgelaufenen Spielzeit von der AS Monaco gekommen – sind im FCU-Kader alle Altersgruppen vertreten.
25. Juni
Veröffentlichung Bundesliga-Spielplan Saison
4. Juli
Auslosung der 1. Hauptrunde im DFB-Pokal
5. Juli
Trainingsauftakt mit Leistungsdiagnostik in der BayArena
6. Juli
Erstes Mannschaftraining auf den Plätzen an der BayArena
14. Juli
Bayer 04 - SV Wehen Wiesbaden, Kurtekotten o. UHS (Anstoß: 17 Uhr)
16.-23. Juli
Trainingslager in Zell am See/Kaprun mit zwei Testspielen
18. Juli
Bayer 04 - Dynamo Moskau, Alois-Latini-Stadion in Zell am See (Anstoß: 15 Uhr)
28. Juli
Bayer 04 - FC Utrecht, UHS (Anstoß: 16 Uhr)
31. Juli
Testspiel – Gegner und Ort: n.n.
6.-9. August
1. Hauptrunde im DFB-Pokal
13.-15. August
1. Spieltag der Bundesliga-Saison
27. August
Auslosung der Europa-League-Gruppenphase
16. September
1. Spieltag der Europa League

Vier Bayer 04-Profis sind bei der 35. Auflage des Afrika-Cup im Einsatz, die vom 21. Dezember bis zum 18. Januar 2026 in Marokko ausgetragen wird: Eliesse Ben Seghir für die Gastgeber, Edmond Tapsoba mit Burkina Faso, Ibrahim Maza für Algerien und Christian Kofane mit Kamerun. Der Ticker zu den Partien der Werkself-Akteure...
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Rüdiger Vollborn ist seit 40 Jahren im Klub, mit 401 Bundesliga-Einsätzen der Rekordspieler des Klubs und hat als einziger Bayer 04-Profi sowohl den UEFA-Cup (1988) als auch den DFB-Pokal (1993) gewonnen. Und auch nach seiner beeindruckenden Profi-Karriere blieb der gebürtige Berliner dem Werksklub weiter erhalten, arbeitete fortan neun Jahre als Torwarttrainer. Inzwischen ist Vollborn unterm Bayer-Kreuz als Fanbeauftragter und Klub-Archivar tätig. Seit Februar 2021 nimmt das personalisierte schwarz-rote Lexikon die Werkself-Fans in der Rubrik „Rudi erzählt...“ monatlich mit auf eine kleine Reise in die Geschichte von Bayer 04.
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Ein torreiches 2025 liegt hinter der Werkself: Los ging's direkt mit einem Blitzstart – Nathan Tella trifft in Dortmund schon nach wenigen Sekunden zum ersten Mal im neuen Fußball-Jahr. Weitere Highlights liefern dann Florian Wirtz, Aleix Garcia, immer wieder Patrik Schick und natürlich Alejandro Grimaldo mit seinen europaweit gefürchteten Freistößen. Die Highlights zum Ende des Jahres: Wichtige Pokal-Treffer von Ibrahim Maza, vielumjubelte Siegtore in Lissabon und Manchester, der Scorpion Kick von Martin Terrier im Derby und als ganz besonderer Abschluss in 2025: Montrell Culbreath aus der U19 mit seinem Treffer zum 3:1-Sieg in Leipzig bei seinem Debüt. Viel Spaß beim Schauen!
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Die fünf beeindruckendsten Tore der Lizenzmannschaft im Jahr 2025. Mit dabei: Alejandro Grimaldo, Patrik Schick und natürlich Martin „Skorpion“ Terrier...
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Ob der entscheidende Pass, die perfekte Flanke oder das beste Zuspiel: Bei den fünf schönsten Vorlagen der Lizenzmannschaft im Jahr 2025 ist alles dabei. Daran beteiligt? Unter anderem Aleix Garcia, Ibrahim Maza und Arthur...
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