Kurzpässe: Tapsoba und Co. im Achtelfinale des Afrika-Cups

Burkina Faso um Werkself-Profi Edmond Tapsoba ist in die K.o.-Phase des Afrika-Cups eingezogen. Zudem gibt es erfreuliche Personal-News vom Trainingsplatz an der BayArena zu vermelden, Torhüter Lukas Hradecky äußerte sich außerdem nach der Einheit in einer Medienrunde unter anderem zu seinem Stellvertreter Andrey Lunev. Die Kurzpässe vom Dienstag.
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Großer Erfolg für unsere Nr. 12 bei seiner ersten Teilnahme am Afrika-Cup: Edmond Tapsoba ist mit Burkina Faso ins Achtelfinale des Kontinental-Turniers eingezogen. Im dritten und letzten Spiel in Gruppe A trafen Tapsoba und Co. am Montagabend auf Äthiopien. Dank des 1:1-Remis gegen das zuvor punktlose Schlusslicht schließt Burkina Faso die Gruppenphase als Zweiter ab und steht in der Runde der letzten 16 Teams. Der Werkself-Profi stand genau wie im zweiten Gruppenspiel über die volle Distanz auf dem Rasen.

Das Achtelfinale bestreiten die Westafrikaner am Sonntag, 23. Januar (Anstoß: 17 Uhr). In der südkamerunischen Stadt Limbe treffen Tapsoba und seine Teamkollegen auf den Zweiten der Gruppe C, in der Spieltag 3 noch aussteht. Marokko führt die Tabelle mit sechs Punkten an, gefolgt von Gabun (4) und Ghana (1). Das punktlose Schlusslicht Komoren hat keine Chance mehr auf Rang zwei.

Duo individuell auf dem Rasen

Julian Baumgartlinger und Charles Aránguiz machen weiter Fortschritte: Die defensiven Mittelfeldspieler arbeiteten am Dienstagvormittag individuell mit Reha-Trainer Daniel Jouvin. Baumi und Charly absolvierten verschiedene Kraft- und Passübungen.

Im Mannschaftstraining mischte auch Jeremie Frimpong munter mit. Der Rechtsverteidiger war im Bundesliga-Spiel bei Borussia Mönchengladbach (2:1) nach 56 Minuten mit leichten Muskelbeschwerden ausgewechselt worden. Für ihn kam Timothy Fosu-Mensah auf den Rasen und gab nach mehr als 300 Tagen sein Pflichtspiel-Comeback.

Nicht mit auf dem Rasen waren am Dienstag indes Moussa Diaby und Nadiem Amiri, die individuell in den Räumlichkeiten der BayArena gearbeitet haben.

Hradecky über Lunev: „Wie eine stützende Schulter“

Am Dienstagmittag stand Werkself-Kapitän Lukas Hradecky den regionalen Medienvertretern für Fragen zur Verfügung. Im Gespräch mit den Journalisten äußerte sich der Keeper unter anderem über das am Samstag, 22. Januar, anstehende Heimspiel gegen den FC Augsburg (Anstoß: 15:30 Uhr) sowie seinen derzeit verletzten Torwart-Kollegen Andrey Lunev.

Der russische Torhüter hatte sich am vergangenen Sonntag beim Training einen Riss der rechten Syndesmose zugezogen und wird in den kommenden Tagen operiert. „Für Andrey tut es mir sehr leid. Als ich die Nachricht gehört habe, hat mich das schon mitgenommen. Er ist ein toller Typ“, so der Finne über seinen Mitspieler. Vor allem die Zusammenarbeit als starkes Gespann zwischen den Pfosten schätze der 32-Jährige sehr: „Wir führen oft tolle Gespräche. Für mich ist er wie eine stützende Schulter und ein starker Rückhalt. Ich hoffe, er erholt sich schnell.“

Gegen Augsburg: „Nichts gegen weiße Weste“

Den letzten Auswärtssieg bei M'gladbach beschreibt Hradecky vor allem als wichtiges Signal: „Wenn jemand vorne verschießt oder eine Kontersituation nicht gut löst, kann ich das verschmerzen. Aber viel wichtiger sind Eigenschaften wie Kampfbereitschaft und der unbedingte Wille. Diese Haltung haben wir da gezeigt, das war enorm wichtig.“

Für die kommende Partie gegen die Fuggerstädter hat der Schlussmann ein gutes Gefühl: „Wir haben genug Qualität, vorne effektiv zu sein und Tore zu schießen und gleichzeitig hinten zu verteidigen. Die zuletzt gezeigten Leistungen machen auch auf jeden Fall Hoffnung.“ Auch für das Ergebnis am Samstagabend in der BayArena hat die Nummer 1 der Werkself bereits eine ganz genaue Vorstellung: „Ich hätte nichts dagegen, wenn es gegen den FCA mal wieder mit einer weißen Weste klappt“, so der finnische Nationalspieler mit einem Schmunzeln im Gesicht.

Herzlichen Glückwunsch!

Im Alter von elf Jahren schloss sich Robin Becker 2008 dem Werksklub an. Nach sieben Jahren in der Jugend unterschrieb das Eigengewächs einen Profivertrag, ein Jahr später folgte eine Leihe zum Zweitligisten 1. FC Heidenheim. Von dort zog es den gebürtigen Solinger dann fest zu Eintracht Braunschweig, seit Sommer 2020 steht Becker bei Dynamo Dresden unter Vertrag. Inzwischen kommt er auf 34 Zweit- und 67 Drittliga-Einsätze. Am heutigen Dienstag feiert der einstige Leverkusener seinen 25. Geburtstag – alles Gute!

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