
Über viele Monate hinweg musste Paulinho nach seinem Kreuzbandriss im vergangenen Juli in der Reha schuften – nun zahlt sich sein unbändiger Wille auf den Platz zurückzukehren auch mit einer Nominierung für den Olympia-Kader Brasiliens aus! Herzlichen Glückwunsch, Pauli!
Neben dem 20-jährigen Offensivmann der Werkself wird mit Matheus Cunha (Hertha BSC) ein weiterer Bundesliga-Profi für den Titelverteidiger ins japanische Tokio reisen. Das olympische Fußballturnier wird vom 21. Juli bis zum 7. August ausgespielt.
Wie die mehrmonatige Reha des Brasilianers in der „Werkstatt“ der BayArena aussah und was Paulinho selbst zu dieser Zeit sagt, seht ihr in der von Bayer 04 produzierten Kurz-Dokumentation „NEVER STOP FIGHTING – Paulinhos Weg vom Kreuzbandriss bis zum Comeback“.
Nach dem historischen ersten Länderspiel der finnischen Nationalmannschaft bei einem großen Turnier (1:0 gegen Dänemark) hätten die „Uhus“ an Spieltag zwei bereits den Einzug ins Achtelfinale perfekt machen können. Dafür musste ein Sieg gegen das mit einer Niederlage gestartete Russland her – nach 90 Minuten aber stand ein knappes 0:1. Der Kampf um den Verbleib im Turnier über die Gruppenphase hinaus entscheidet sich in Gruppe B somit erst am allerletzten Spieltag.
Dabei begann das Duell gegen die Russen aus finnischer Sicht äußerst positiv: Nach gerade einmal fünf Minuten hatte der Bayer 04-Profi Joel Pohjanpalo, der in der vergangenen Saison an den 1. FC Union Berlin ausgeliehen war, die Nordeuropäer in Führung gebracht. Der Mittelstürmer stand bei seinem Kopfballtor jedoch hauchdünn im Abseits.

In der Nachspielzeit des ersten Durchgangs traf Russlands Aleksey Miranchuk dann sehenswert zur Führung, Werkself-Stammkeeper Lukas Hradecky im Tor der Finnen war machtlos. Für den 31-Jährigen war es der erste Gegentreffer im EM-Verlauf. Am Montagabend, 21. Juni (Anstoß: 21 Uhr), sollten Pohjanpalo, Hradecky und Co. gegen den Gruppenfavoriten Belgien punkten, um ihre Chancen aufs Achtelfinale zu wahren.
Wie ihre finnischen Bayer 04-Teamkollegen mussten sich auch Aleksandar Dragovic und Julian Baumgartlinger mit Österreich am 2. Spieltag geschlagen geben. Das ÖFB-Team unterlag der Niederlande mit 0:2. Während Drago nach 83 Minuten durch Freiburgs Philipp Lienhart ersetzt worden ist, stand Baumi dieses Mal nicht im 23-Mann-Kader von Österreichs Cheftrainer Franco Foda.
Das Werkself-Duo und ihre Nationalmannschafts-Kollegen haben dennoch weiterhin eine Chance auf den Einzug in die K.o.-Phase. Am Montag, 22. Juni (Anstoß: 18 Uhr), geht es gegen die Ukraine. In Bukarest sind die Ösis indes zum Siegen verdammt, um die Ukrainer von Platz zwei zu verdrängen.
Mit ihrem 2:0-Auftaktsieg gegen Schottland haben die Tschechen bei der EM durchaus für eine kleine Überraschung gesorgt. Denn nicht nur das Ergebnis fiel positiv aus, sondern auch die Rezensionen für einen ansehnlichen Auftritt des jungen Teams. Mann des Tages war zweifelsohne Werkself-Mittelstürmer Patrik Schick, der seine Mannschaft per Doppelpack zum Dreier führte. Sein zweiter Treffer aus über 45 Metern war derweil der weiteste je erzielte bei einer Europameisterschaft.
Am Freitagabend wartete mit den Kroaten der WM-Halbfinalist - und Schick schlug erneut zu! Nach 37 Minuten traf er per Foulelfmeter zum 1:0. Dem Strafstoß war ein Ellenbogen-Check des Kroaten Dejan Lovren an den Werkself-Offensivmann vorausgegangen. Ivan Perisic traf jedoch kurz nach Wiederanpfiff zum Ausgleich (47.) und besorgte damit gleichzeitig auch den 1:1-Endstand. Mit ihren nun vier Punkten haben Schicks Tschechen gute Chancen auf den Einzug ins Achtelfinale. Zum Abschluss der Gruppenphase geht es am Dienstag, 22. Juni, um 21 Uhr gegen England.

Auch Charles Aránguiz (Chile) und Exequiel Palacios (Argentinien) sind derzeit für ihre Nationalteams im Einsatz. Bei der Copa America steht zum Start ins Wochenende Spieltag zwei an. Den Auftakt in diesen macht aus schwarz-roter Sicht Werkself-Kapitän Aránguiz. Er trifft Freitagnacht um 23 Uhr deutscher Ortszeit mit Chile auf Bolivien. Drei Stunden später bekommt es Argentinien um Palacios in selbiger Gruppe A mit Uruguay zu tun. Zum Auftakt trennten sich Chile und Argentinien im direkten Duell indes mit 1:1. Viel Erfolg, Jungs!

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