
Als erste Bayer 04-Akteure bei der diesjährigen paneuropäischen EM standen die Finnen um Torwart Lukas Hradecky und Angreifer Joel Pohjanpalo, in der abgelaufenen Saison an den 1. FC Union Berlin verliehen, auf dem Rasen. In Kopenhagen trafen die „Uhus“ auf Dänemark. Das erste Spiel der Finnen bei einem großen Fußball-Turnier war jedoch geprägt von einem Schockmoment.
Der dänische Weltklasse-Spieler Christian Eriksen verlor wenige Minuten vor dem Pausenpfiff im Laufen das Bewusstsein und musste noch auf dem Platz wiederbelebt werden. Mittlerweile ist der Gesundheitszustand des Mittelfeldspielers vom italienischen Meister Inter Mailand jedoch wieder stabil. Aus dem Krankenhaus heraus hat Eriksen selbst Entwarnung gegeben: „Ich fühle mich jetzt besser.“ Bayer 04 wünscht an dieser Stelle weiterhin beste Genesung!

Nach einer fast zweistündigen Unterbrechung, in der unter anderem die dänischen Spieler Kontakt mit Eriksen hatten, wurde die Partie fortgesetzt. Im Verlauf des zweiten Abschnitts entwickelten sich schließlich die zwei Leverkusener Akteure auf dem Rasen des Parken-Stadions zu den entscheidenden Figuren: Erst erzielte Pohjanpalo nach 59 Minuten per Kopfball das 1:0, eine Viertelstunde später parierte Hradecky einen Foulelfmeter von Dänemarks Pierre-Emile Höjbjerg – und hielt damit die drei Punkte fest. Der 1:0-Sieg im Auftaktspiel war den Finnen in der Schlussphase nicht mehr zu nehmen. Am Mittwoch, 16. Juni (Anstoß: 15 Uhr), heißt der nächste Gegner Russland.
Exakt 24 Stunden nach ihren Teamkollegen starteten auch Aleksandar Dragovic und Julian Baumgartlinger in die EM. In Bukarest traf das Leverkusener Duo mit Österreich auf den EM-Neuling Nordmazedonien, der sich lange Zeit als äußerst hartnäckiger Außenseiter präsentierte. Dessen Offensiv-Routinier Goran Pandev glich nach 28 Minuten den Führungstreffer von ÖFB-Außenverteidiger Stefan Lainer (18.) aus. So ging es mit einem durchaus überraschenden Remis in die Pause.

Nach dieser war derweil Feierabend für Dragovic, der im Laufe des ersten Durchgangs nach einem Ellenbogen-Check einen Cut erlitten hatte. Von außen durfte der 30-Jährige, der in der kommenden Saison für Roter Stern Belgrad auflaufen wird, dann aber doch noch den letztlich verdienten Sieg bejubeln. Michael Gregoritsch (78.) und Mark Arnautovic (89.) bescherten dem ÖFB den ersten EM-Sieg der Geschichte.
Erfreulich: In der Nachspielzeit kam auch Baumgartlinger, der nach einer Kreuzband-OP Ende Januar vier Monate ausgefallen war, noch in die Partie. Der 33-Jährige übernahm direkt die Kapitänsbinde. Ein schönes Zeichen zum Abschluss eines gelungenen EM-Auftakts der Österreicher. Weiter geht es für Baumi, Drago und Co. am Donnerstag, 17. Juni (Anstoß: 21 Uhr), gegen die Niederlande.
Zum Auftakt in die neue EM-Woche trafen die Tschechen um Werkself-Mittelstürmer Patrik Schick auf Schottland. Gerade einmal eine Viertelstunde war die Partie in Glasgow alt, da hatte unsere Nr. 14 direkt einen Hochkaräter auf dem Fuß. Doch Schottlands Torhüter David Marshall war hier noch zur Stelle.
Kurz vor dem Pausenpfiff schlug der Bayer 04-Profi dann aber eiskalt zu: Schick nickte den Ball nach einer Flanke von rechts mit dem Kopf sehenswert zur 1:0-Führung ein (42.). Und es sollte noch schöner werden an diesem Nachmittag! Sieben Minuten nach Wiederbeginn sah Schick, dass Marshall zu weit vor seinem Tor stand. Da fasste sich der tschechische Torjäger ein Herz und versenkte den Ball aus etwa 50 Metern zum 2:0-Endstand – ein Geniestreich!
Sein Vorhaben, „mit möglichst vielen Toren das Team auf dem Feld zu unterstützen“, hatte der Leverkusener also bereits früh im Turnier-Verlauf in die Tat umgesetzt. Und eines ist sicher: Auch am Freitag, 18. Juni (Anstoß: 18 Uhr), gegen die Kroaten wird Schick wieder heiß sein aufs Toreschießen…

Bitteres Ende des fünften Showdowns der VBL Club Championship 2025/26. In den übrigen drei Spielen der Online-Vorrunde des fünften und finalen Showdowns haben die Leverkusener eSportler keine Punkte holen können. Der Showdown-Eins-Gewinner Bayer 04 verpasst damit den Einzug in die Offline-Runde und kann keine weiteren Zähler für die Gesamttabelle sammeln. In dieser ist das #B04eSports-Team zudem aus den Top Acht gerutscht. Eine direkte Teilnahme am Finalevent um die Deutsche Klub-Meisterschaft ist damit nicht mehr möglich, die Leverkusener müssen den Umweg über die Play-offs gehen.
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Wiedersehen in Athen: Am Mittwoch, 18. Februar (Anstoß: 21 Uhr dt. Zeit/live auf DAZN), begegnet die Werkself im Karaiskakis-Stadion zum zweiten Mal in der laufenden Saison dem griechischen Doublesieger Olympiakos Piräus. Nach dem Duell in der Ligaphase geht es nun im Hinspiel der Play-off-Runde der UEFA Champions League 2025/26 zur Sache. Cheftrainer Kasper Hjulmand sprach vorab über die Herangehensweise für das Duell, Kapitän Robert Andrich erklärte unterdessen, wie die Mannschaft die Stimmung in der morgigen Spielstätte zu bändigen versucht.
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Im Hinspiel der K.-o.-Play-offs der UEFA Champions League 2025/26 gastiert die Werkself beim griechischen Double-Sieger Olympiakos Piräus. Die Partie findet am Mittwoch, 18. Februar (Anstoß: 22 Uhr Ortszeit/21 Uhr dt. Zeit), im Stadio Georgios Karaiskakis statt. Vorab hat die Bayer 04-Fanbetreuung alle Infos zusammengefasst...
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Auf ein Neues also: Vier Wochen nach dem 2:0-Heimsieg in der Ligaphase der UEFA Champions League empfängt Olympiakos Piräus die Werkself an diesem Mittwoch, 18. Februar (Anstoß: 21 Uhr deutscher Zeit/live bei DAZN und im Werkself Radio), nun zum Hinspiel in den K.-o.-Play-offs ein zweites Mal binnen kurzer Zeit im Stadio Georgios Karaiskakis. Und es dürfte wieder ein hochintensives Duell in feuriger Atmosphäre werden.
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Ausgelassene Stimmung von Hitdorf bis Opladen – auch in diesem Jahr ließen wieder etliche junge wie alte Karnevalisten gemeinsam mit Schwarz-Rot die Kamelle fliegen. Los ging es am Karnevalsfreitag in Hitdorf, bevor der bunte Bayer 04-Wagen am darauffolgenden Valentinstag in Schlebusch vorbei an 40.000 fröhlichen Jecken zog. Rund 25.000 begeisterte Zuschauer feierten am Sonntag in Wiesdorf mit, bevor zum Finale am Rosenmontag in Opladen trotz des regnerischen Wetters noch einmal 30.000 lachende Gesichter dem Bayer 04-LKW zujubelten.
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