EM-Quali: DFB-Team um Tah und Amiri holt den Gruppensieg

Souverän bezwang die deutsche Nationalmannschaft am Dienstagabend im letzten EM-Qualifikationsspiel Nordirland mit 6:1 und sicherte sich somit den Gruppensieg in der Gruppe C. Jonathan Tah stand in der Startformation, Nadiem Amiri wurde kurz vor Schluss eingewechselt.
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Das DFB-Team und die Niederlande hatten sich am vergangenen Spieltag in der Gruppe C bereits vorzeitig für die Europameisterschaft 2020 qualifiziert – im letzten Länderspiel des Jahres ging es für die Deutschen gegen Nordirland nur noch um den Gruppensieg.

Tah in der Startelf

Bundestrainer Jogi Löw setzte im Vergleich zur Partie am vergangenen Samstag beim 4:0-Sieg gegen Weißrussland, das ohne Werkself-Beteiligung stattfand, auf fünf Änderungen in der Startelf. Jonathan Tah und die Ex-Leverkusener Emre Can sowie Julian Brandt bekamen u.a. ihre Chance.

Früh gingen die Nordiren in der 8. Spielminute durch Michael Smith in Folge eines Einwurfes in Führung – keine Chance für Marc-André ter Stegen im deutschen Kasten. Das DFB-Team drehte nach dem Gegentreffer auf und machte mächtig Druck. So fiel der Ausgleich in der 19. Minute durch Serge Gnabry, der aus einer Drehung heraus sehenswert verwandelte, völlig verdient. Leon Goretzka erhöhte kurz vor dem Pausenpfiff auf 2:1 (43.)

Im zweiten Durchgang ließ die Löw-Elf nichts anbrennen und vor allem Gnabry sich nicht aufhalten. Er erhöhte kurz nach Wiederanpfiff in der 47. Minute auf 3:1, um dann wenig später nach Vorlage von Brandt das Ergebnis weiter in die Höhe zu schrauben – 4:1 (59.). Die Deutschen hatten die Partie voll im Griff. Leon Goretzka in der 72. Minute und Julian Brandt in der Nachspielzeit setzten mit ihren Treffern zum 5:1 und 6:1 schließlich den Deckel drauf. In den Schlussminuten räumte der Dreifachtorschütze zwischenzeitlich das Feld – der eingewechselte Nadiem Amiri bekam noch neun Minuten Spielzeit.  

„Die Mannschaft“ sicherte sich Dank des Sieges über Nordirland mit 21 Punkten vor den Niederländern (19), die sich im Parallelspiel gegen Estland mit 5:0 durchsetzten, den Gruppensieg.

Baumi und Drago als Gruppenzweiter zur EM

Das ÖFB-Team, das ebenfalls das Ticket für EURO'20 bereits gelöst hatte, unterlag am Dienstagabend derweil mit 0:1 gegen Lettland. Gegen das Tabellenschlusslicht starteten die beiden Werkself-Profis Aleksandar Dragovic und Julian Baumgartlinger von Beginn an. Nach 45 gespielten Minuten ging es torlos in die Pause. Aus der Kabine führte der Weg für Baumgartlinger dann auf die Bank, er wurde in der 46. Minute ausgewechselt. Die Letten trafen in der 65. Minute zur Führung und brachten das Zwischenergebnis über die Zeit. Österreich beendet die Gruppe G mit 19 Punkten auf Platz zwei hinter Polen (25).

Diaby unterliegt mit Frankreichs U20

Moussa Diaby musste sich ebenfalls am Dienstagabend mit Frankreichs U20 im EM-Qualifikationsspiel der Schweiz mit 1:3 geschlagen geben. Der 20-Jährige wurde in der 63. Minute ausgewechselt. Frankreich ist nach 04 Spieltagen in der Gruppe 2 mit neun Punkten Tabellenführer Schweiz (12) auf den Fersen.

Keine Einsätze für Hradecky, Alario und Stanilewicz

Bereits am gestrigen Montagabend waren die Finnen im letzten EM-Quali-Spiel gegen Griechenland gefragt. Für die „Uhus“ ging es um nichts mehr, das Ticket für die erste Teilnahme an einer EM hatten die Finnen bereits am vergangenen Spieltag als Gruppenzweiter gelöst. So gönnte der Nationaltrainer seiner Nr. 1 im Tor eine Pause und ließ Hradecky die Partie, die Griechenland mit 2:1 für sich entschied, von der Bank aus verfolgen. Finnland schloss die Gruppe J mit 18 Punkten auf Rang zwei hinter Italien (30) ab.

Ebenfalls Montagabend trennten sich Argentinien und Uruguay im Freundschaftsspiel 2:2-unentschieden. Lucas Alario kam für die „Selección Argentina“ nicht zum Einsatz, ebenso wenig wie Adrian Stanilewicz für Polens U20 im Freundschaftsspiel gegen Norwegen, das 1:1 endete.

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