
Bayer 04 setzt sich aktiv mit den ökologischen Auswirkungen des eigenen Geschäftsbetriebs auseinander. Im Rahmen eines nach dem europäischen EMAS-Standard extern validierten Umweltmanagementsystems werden relevante Kennzahlen systematisch erfasst und analysiert. Auf dieser Grundlage werden Maßnahmen entwickelt und umgesetzt. Dies schließt sowohl Bemühungen der unmittelbaren als auch der mittelbaren Ausübung des Geschäftsbetriebs ein.


Bayer 04 betreibt seit September 2025 ein extern und unabhängig zertifiziertes Umweltmanagementsystem (UMS) nach europäischem EMAS-Standard. Ziel des UMS ist es, den Klub systematisch dabei zu unterstützen die eigenen Umweltauswirkungen zu erfassen und die negativen Auswirkungen fortlaufend zu reduzieren. Die Grundlage des Handelns bilden konkrete Umweltziele, aus denen die dazugehörigen Maßnahmen abgeleitet werden. Die Umweltleistung und die gesetzten Ziele werden transparent in der Umwelterklärung veröffentlicht und jährlich aktualisiert.
Bei Fragen und Anregungen zum Thema freut sich der Werksklub über Kontaktaufnahme per Mail an nachhaltigkeit@bayer04.de.
Energie
Mit Abstand größter Treiber des Energieverbrauchs ist der Betrieb der BayArena, der dazugehörigen Plätze sowie der darin befindlichen Büros und Veranstaltungsflächen. In den vergangenen Jahren wurde die Spielstätte von Bayer 04 systematisch modernisiert und betriebstechnisch optimiert. Im Rahmen der Partnerschaft zwischen Bayer 04 und Ledvance wurde in den vergangenen Jahren die Beleuchtung in der BayArena und weiteren Liegenschaften auf moderne LED-Leuchtmittel umgestellt.
Um einen reibungslosen Trainings- und Spielbetrieb übers komplette Jahr zu garantieren, ist eine Rasenheizung auf den Plätzen in der BayArena und um das Stadion herum unerlässlich (und durch Bundesliga-Regularien zwingend vorgeschrieben). Die Rasenheizungen von Bayer 04 ist an eine Wetterstation und damit an die aktuellen Vorhersagen gekoppelt und passt die Heizleistung an die Wetterverhältnisse an. Darüber hinaus ist die Tragschicht unter dem Rasen mit Lavastein-Schotter ausgestattet.
Auf einigen Gebäudedächern rund um die BayArena sind Photovoltaik-Anlagen installiert, die Strom aus Sonnenenergie erzeugen. Mithilfe jener Solarenergie werden unter anderem die Elektromäher des Greenkeepings geladen und betrieben. Das Dach der BayArena ist für Photovoltaik-Anlagen aufgrund statischer Gegebenheiten nicht zugelassen. Darüber hinaus bezieht und nutzt Bayer 04 seit 2015 ausschließlich zertifizierten Strom aus erneuerbaren Energiequellen.
Abfall
Eine sachgerechte Trennung der Abfallfraktionen sowie die Vermeidung von Abfällen sind zentrale Bestandteile des internen Abfallmanagements von Bayer 04 im Büro- und Spieltagsbetrieb. In den letzten Jahren wurden die Geschäftsabläufe ausführlich betrachtet, mit dem Ziel, weitere Möglichkeiten zur Abfalltrennung bzw. -reduktion zu identifizieren. Eine Abfallreduktionsmaßnahme ist beispielsweise die Einführung des Mehrwegbechersystems. Seit 2019 haben Fans die Möglichkeit, die benutzte Mehrwegbecher zu spenden und damit wechselnde lokale Initiativen zu unterstützen.
Darüber hinaus betreibt Bayer 04 auf dem Stadiongelände zwei Kompostiermaschinen. Während eine Maschine den Grünschnitt der Rasenplätze verarbeitet, werden in der anderen Maschine Lebensmittelabfälle zu Humus weiterverwertet. Der selbst erzeugte Humus kann anschließend unter anderem auf Flächen der Bayer 04 Liegenschaften eingesetzt werden. Durch die Volumenreduktion während der Kompostierung können Abholfahrten des Entsorgers reduziert werden.
Wasser
Neben der Rasenheizung spielt vor allem die Qualität der Rasenplätze eine entscheidende Rolle für die Sicherstellung der erforderlichen Spiel- und Trainingsbedingungen. Für die Bewässerung der Plätze nutzt Bayer 04 ausschließlich Wasser aus eigenen Brunnen-Anlagen und verzichtet auf den Einsatz von Trinkwasser.
Neben der Rasenbewässerung betrachtet Bayer 04 auch weitere Bereiche der Wassernutzung. Dazu zählen unter anderem aufbereitetes Trinkwasser über ein Leitungssystem für Mitarbeitende, wasserlose Urinale im Public-Bereich der BayArena sowie die Prüfung verschiedener Düngemittelalternativen.
Materialien
Im Rahmen des EMAS-Umweltmanagementsystems befasst sich Bayer 04 mit dem Einsatz von Materialien in verschiedenen Geschäftsbereichen. Dazu gehören beispielsweise Materialien aus Catering und Merchandising sowie Düngemittel und Druckerzeugnisse. Bereits etablierte Mechanismen für Mengenkalkulationen und bedarfsgesteuerte Produktion von Fanartikeln werden regelmäßig überprüft, um Optimierungspotenziale zu identifizieren und Prozesse weiterzuentwickeln.

Im Jahr 2025 verzeichnet der CO₂-Fußabdruck von Bayer 04 eine Reduktion von fünf Prozent und lag bei insgesamt 19.570 Tonnen CO₂-Äquivalent.
Die Datenqualität und -tiefe wurde weiter verbessert, z.B. durch aktualisierte Emissionsfaktoren (Fernwärme), neue Mobilitätsanalysen (intern & extern) oder zusätzliche Datenpunkte (z.B. öffentlichen Ladestrom für Elektrofahrzeuge).
Die Scope 2-Emissionen durch den Bezug von Energie stiegen auf Grund des gesteigerten Wärmebedarfs und der aktualisierten Emissionsfaktoren deutlich (+42 Prozent).
Auch in diesem Jahr entfiel knapp die Hälfte der CO₂-Äquivalente auf die Themenfelder Mobilität, Reisen und Beherbergung. Auf die Fanmobilität wirkten sich 2025 mehrere Faktoren emissionsmindernd aus (-12 Prozent): Die Werkself absolvierte im Vergleich zum Vorjahr weniger Spiele, zudem fielen die durchschnittlichen Anreisedistanzen der Auswärtsfans aufgrund des Spielplans geringer aus. Der Anstieg bei Geschäftsreisen/Beherbergung (+57 Prozent) ist vor allem auf ein höheres Reiseaufkommen sowie längere internationale Reisewege im Vergleich zum Vorjahr zurückzuführen. Beispielhaft ist das Werkself-Trainingslager in Brasilien zu nennen.
Der CO₂-Fußabdruck bildet die Grundlage für die Entwicklung künftiger Reduktionsmaßnahmen – immer unter Berücksichtigung des Kerngeschäfts. Weitere Einblicke in das Umweltmanagement von Bayer 04 gibt die Umwelterklärung.

Bayer 04 hat seinen CO₂-Fußabdruck für das Jahr 2024 erfasst und die Ergebnisse veröffentlicht.
Der sportliche Erfolg fand mit dem Double-Gewinn im Sommer 2024 einen krönenden Höhepunkt, was sich auch auf den Fußabdruck auswirkte.
Wie in den Jahren zuvor entfiel knapp die Hälfte der CO₂-Äquivalente auf die Themenfelder Mobilität, Reisen und Beherbergung. Das betraf sowohl die Anreise der Fans zu den Spielen in die BayArena als auch alle Reise-Bewegungen des Teams und der Bayer 04-Belegschaft. Die Anreise-Wege der Auswärtsfans waren deutlich verlängert (national durchschnittlich 346 Kilometer pro Spiel 2024, 2023 waren es 210 Kilometer), wodurch die Emissionen der Fan-Mobilität stiegen (+19 Prozent).
Die Emissionen rund um das Bayer 04-Merchandise stiegen deutlich (+130 Prozent) und auch das dienstliche Reise-Aufkommen erhöhte sich in Verbindung mit dem sportlichen Erfolg (+73 Prozent). Die Emissionen aus der Nutzung von Wärmeenergie konnten hingegen um zehn Prozent reduziert werden. Insgesamt lag der Fußabdruck in 2024 bei 20.167 Tonnen CO₂-Äquivalent.
Die Erfassung des CO₂-Fußabdrucks schafft Transparenz über die verursachten Emissionen im Geschäftsbetrieb. Die Ergebnisse fließen in die Weiterentwicklung bestehender Prozesse und die Prüfung möglicher Maßnahmen ein - immer unter Berücksichtigung des Kerngeschäfts.

Wie im Vorjahr entfiel rund die Hälfte der CO₂-Äquivalente auf die Themenfelder Mobilität, Reisen und Beherbergung. Das betraf sowohl die Anreise der Fans zu den Spielen in die BayArena als auch alle Reisebewegungen des Teams und der Bayer 04-Belegschaft zu den Spielen und darüber hinaus. Durch den sportlichen Erfolg und die ausbleibenden pandemiebedingten Auslastungsbeschränkungen stiegen die Besuchszahlen im Vergleich zu 2022 um ca. 57 Prozent. Das hat Erhöhungen der Emissionen in den Bereichen Catering (+151 Prozent) und Merchandising (+103 Prozent) bewirkt. Der Anstieg im Bereich Fan-Mobilität (+33 Prozent) wurde durch das Ausbleiben der USA- und Mexiko-Reisen aus 2022 ausgeglichen. Insgesamt lag der Fußabdruck in 2023 bei 15.379 Tonnen CO₂-Äquivalent.

Insgesamt entfielen rund 50 Prozent der CO₂-Äquivalente auf die Themenfelder Mobilität, Reisen und Beherbergung. Das betraf sowohl die Anreise der Anhänger zu den Spielen in die BayArena als auch alle Reisebewegungen des Teams und der Bayer 04-Belegschaft zu den Spielen und darüber hinaus. Es gilt zu beachten, dass es im Berichtsjahr aufgrund der Corona-Pandemie zeitweise zu einer geringeren Stadionauslastung kam. Außerdem soll erwähnt werden, dass Bayer 04, neben den zahlreichen (auch europäischen) Pflichtspielen, im Zuge der notwendigen Internationalisierung auch Reisen in die USA und nach Mexiko unternommen hat.

Bayer 04 fördert durchgängig die Nutzung verschiedener Mobilitätsangebote – sowohl am Spieltag als auch darüber hinaus.
Über das klubeigene Mitfahrportal WERKSELFgo können sich Fans für Heim- und Auswärtsspiele der Männer- und Frauenmannschaft zusammenschließen und gemeinsam anreisen. Durch Fahrgemeinschaften können Reisekosten geteilt werden. Gleichzeitig kann die gemeinsame Nutzung eines Fahrzeugs im Vergleich zur Pkw-Einzelanreise zu geringeren CO₂-Emissionen pro Person beitragen. Die Nutzung von WERKSELFgo ist dabei für Bayer 04-Fans komplett kostenfrei. Ob Mitfahrende am Ende die Fahrtkosten untereinander aufteilen, eine Stadion-Bratwurst spendieren oder einfach schwarz-rote Gespräche einen bereichern: Jeder entscheidet selbst, was die schwarz-rote Fahrt kosten soll.
Außerdem ist beim Kauf einer Eintrittskarte für ein Heimspiel der Frauen oder Männer ein ÖPNV-Ticket enthalten, das Heim- und Gästefans die kostenlose Anreise im VRS- und VRR-Gebiet ermöglicht. An Spieltagen der Männer fahren zudem Pendel- und Stadtteilbusse direkt zum Stadion. Mit den Bahnhöfen Leverkusen-Mitte und Leverkusen-Manfort sind zwei Stationen mit Anschluss an den Regionalverkehr fußläufig erreichbar. Darüber hinaus können mehr als 2.000 Fahrradstellplätze im Umfeld der Arena genutzt werden. Des weiteren wurden im Umfeld der BayArena sowie an weiteren Bayer 04-Liegeschaften 51 Ladestationen für Elektroautos installiert. Mitarbeitende des Werksklub profitieren außerdem von einem Fahrrad-Leasing-Angebot sowie einem rabattierten Deutschlandticket als Jobticket.
Bayer 04 erweitert fortlaufend die Datenbasis durch regelmäßige Mobilitätsanalysen innerhalb der Belegschaft sowie unter den Zuschauenden. Ziel ist es, Verbesserungspotenziale zu erkennen und die Datengrundlage gezielt zu stärken.

Auf dem Teppich bleiben – dank Bayer 04 können das nun zahlreiche Kinder aus der Region. Denn der Bundesligaklub spendete in der vergangenen Woche 100 Spieleteppiche an Kindertagesstätten in Leverkusen und Umgebung. In drei Kitas freuten sich die Kinder über den Besuch von zwei Akteurinnen der Bayer 04-Frauen und zwei Spielern aus der U19 der Werkself, die die schwarz-roten Geschenke persönlich vorbeibrachten.
Mehr zeigen
Die U19 von Bayer 04 hat einmal mehr ihren Überschuss aus der Mannschaftskasse der Vorsaison einem gemeinnützigen Projekt zugutekommen lassen. In diesem Jahr gingen 1.300 Euro an den Fanprojekt Leverkusen e.V.
Mehr zeigen
Im Rahmen der „Woche der Gefühle“, ausgerichtet von der Evangelischen Kirchengemeinde Leverkusen-Mitte, fand auch in der BayArena eines der zahlreichen Events dieser Veranstaltungsreihe statt: Pfarrer Dr. Detlev Prößdorf lud seine Gemeinde-Mitglieder auf einen besonderen Talk und eine Ortsbesichtigung ein. Mit dabei: der Ex-Werkself-Profi und heutige Bayer 04-Scout Falko Götz.
Mehr zeigen
Trotz Länderspielphase fanden sich am Samstag, 3. Oktober, zahlreiche Werkself-Fans in der BayArena ein. Der Anlass: Bayer 04 hatte gemeinsam mit Bayer Vital und Hauptsponsor BarmeniaGothaer zum Tag der Gesundheit geladen. In der Premium-Lounge des Stadions lauschten die Gäste spannenden Talks zum Thema Krebs, unter anderem mit Bayer 04-Rekordspieler Rüdiger Vollborn und Ex-Werkself-Profi Hans Sarpei. Im Anschluss freuten sich Jung und Alt über interaktive Stationen wie eine Griffkraftmessung oder eine Pupillografie.
Mehr zeigen
Der BAYER 04-HILFT-Tag feiert Jubiläum: Im zehnten Jahr in Folge engagierten sich zahlreiche Mitarbeitende des Bundesligisten für ein soziales Projekt in Leverkusen und Umgebung. Nachdem im vergangenen Jahr die Stadtbibliothek neugestaltet worden war, packten dieses Mal rund 70 Mitarbeitende am Jugendzentrum Bunker in Leverkusen-Wiesdorf tatkräftig an. Mit Unterstützung der Lebenshilfe-Werkstätten Leverkusen und des Partners Coca-Cola wurden ein Gummi-Bolzplatz errichtet, eine Lounge im Bayer 04-Stil geschaffen und weitere Projekte umgesetzt. Auch die Spieler, Spielerinnen und Trainerteams der Werkself zeigten vollen Einsatz.
Mehr zeigen