
Bayer 04 möchte die ökologischen Herausforderungen eines umweltfreundlicheren Profifußball-Betriebs annehmen. Insbesondere durch konstruktive Auseinandersetzung mit der eigenen ökologischen Performance und dem Mut zu innovativen Ideen sollen Ressourcen nachhaltig und bewusst (weiter-)verwendet werden, um Energieeinsatz und Abfall zu reduzieren sowie den CO₂-Fußabdruck zu verringern. Dies schließt sowohl Bemühungen der unmittelbaren als auch der mittelbaren Ausübung des Geschäftsbetriebs ein, so zum Beispiel die eigenen Reisetätigkeiten als auch die Fan-Mobilität.


Bayer 04 betreibt seit September 2025 ein extern und unabhängig zertifiziertes Umweltmanagementsystem (UMS) nach europäischem EMAS-Standard. Ziel des UMS ist es, den Klub systematisch dabei zu unterstützen die eigenen Umweltauswirkungen zu erfassen und die negativen Auswirkungen fortlaufend zu reduzieren.
Die Umweltleistung und die gesetzten Ziele werden transparent in der Umwelterklärung veröffentlicht und jährlich aktualisiert.
Bei Fragen und Anregungen zum Thema freut sich der Werksklub über Kontaktaufnahme per Mail an nachhaltigkeit@bayer04.de.

Der Werksklub hat bereits in den vergangenen sechs Jahren durch gezielte technische Optimierungen den relativen Gesamt-Energieverbrauch um mehr als 30 Prozent senken können. Diese betreffen sowohl die BayArena als auch die anderen Liegenschaften des Klubs.
Bayer 04 benötigt dennoch einige Ressourcen wie Wasser, Strom, Gas und Fernwärme, um den reibungslosen Spielbetrieb entsprechend der verbandsseitigen Vorgaben zu gewährleisten.
Es wird fortlaufend an Lösungen gearbeitet, um noch ressourcenschonender zu agieren.
Es folgt eine Übersicht der aktuellen und wesentlichen Maßnahmen rund um die BayArena:
Mit der Firma ‚Ledvance‘ hat Bayer 04 einen Partner für moderne und energiesparende Leuchtmittel an der Seite. Der Austausch der Beleuchtung in der BayArena und vielen anderen Gebäuden auf dem Gelände auf energiesparende LED-Leuchtmittel wirkt sich positiv auf die Energie-Bilanz aus. Darüber hinaus ist die Laufzeit der zahlreichen Anlagen um ein Vielfaches optimiert worden.
Sofern keine Veranstaltung in der BayArena stattfindet, ist abends im Außenbereich der BayArena lediglich die Wegebeleuchtung in Betrieb und ab 0 Uhr komplett ausgeschaltet. Nur im Bedarfsfall und aus Gründen der Sicherheit, wie zum Beispiel bei Dunkelheit im Winter, wird die Beleuchtung zwecks Verkehrssicherheit ab 6 Uhr wieder eingeschaltet. Die zwei großen Schriftzüge der BayArena inklusive Bayer-Kreuz am Dach des Stadions werden künftig und bis auf weiteres komplett abgeschaltet bleiben.
Um einen reibungslosen Trainings- und Spielbetrieb übers komplette Jahr zu garantieren, ist eine Rasenheizung auf den Plätzen in der und um die BayArena unerlässlich (und durch DFL-Regularien zwingend vorgeschrieben). Um die Energie so effizient wie möglich einzusetzen, sind die Rasenheizungen von Bayer 04 an eine Wetterstation und damit an die aktuellen Vorhersagen gekoppelt. Durch diese Methodik werden über zwei Drittel der Heizenergie eingespart. Zusätzlich sorgt Lavastein-Schotter unter der Rasendecke des Stadions für zusätzliche Energieersparnis.
Bereits seit 2015 bezieht und nutzt Bayer 04 ausschließlich zertifizierten Ökostrom. Die Verbräuche werden zudem laufend hinsichtlich möglicher Einsparpotenziale analysiert und optimiert.
Die Dächer der Garagen und Lagerhallen rund um die BayArena dienen dank einer modernen Photovoltaik-Anlage längst als Speicherort für Energie. Mithilfe jener Solarenergie werden unter anderem die testweise neu eingeführten Elektromäher des Greenkeepings geladen und betrieben. Das Dach der BayArena ist für Photovoltaik-Anlagen aufgrund statischer Gegebenheiten derzeit noch nicht zugelassen.
Neben der Rasenheizung spielt vor allem die effiziente Bewässerung der Rasenplätze eine entscheidende Bedeutung für die Sicherstellung der erforderlichen Spiel- und Trainingsbedingungen. Bayer 04 setzt auch in diesem Bereich auf einen durchdachten und sinnvollen Einsatz der Ressourcen und bewässert alle Plätze ausschließlich mit Wasser aus eigenen Brunnen-Anlagen statt mit wertvollem Trinkwasser.
Die Mitarbeitenden von Bayer 04 werden zudem durch aufbereitetes Trinkwasser aus einem Leitungssystem mit Wasser versorgt, um die Nutzung (und den Transport) von PET Flaschen zu vermeiden.
Weitere Maßnahmen sind zum Beispiel wasserlose Urinale im Public-Bereich sowie wassersparende Perlatoren und der Einsatz von ökologischem Dünger.

Bayer 04 fördert durchgängig die Nutzung verschiedener Mobilitätsangebote – sowohl am Spieltag als auch darüber hinaus.
Über das klubeigene Mitfahrportal WERKSELFgo können sich Fans für Heim- und Auswärtsspiele der Männer- und Frauenmannschaft zusammenschließen und gemeinsam anreisen. Durch Fahrgemeinschaften können Reisekosten geteilt werden. Gleichzeitig kann die gemeinsame Nutzung eines Fahrzeugs im Vergleich zur Pkw-Einzelanreise zu geringeren CO₂-Emissionen pro Person beitragen. Die Nutzung von WERKSELFgo ist dabei für Bayer 04-Fans komplett kostenfrei. Ob Mitfahrende am Ende die Fahrtkosten untereinander aufteilen, eine Stadion-Bratwurst spendieren oder einfach schwarz-rote Gespräche einen bereichern: Jeder entscheidet selbst, was die schwarz-rote Fahrt kosten soll.
Außerdem ist beim Kauf einer Eintrittskarte für ein Heimspiel der Frauen oder Männer ein ÖPNV-Ticket enthalten, das Heim- und Gästefans die kostenlose Anreise im VRS- und VRR-Gebiet ermöglicht. An Spieltagen der Männer fahren zudem Pendel- und Stadtteilbusse direkt zum Stadion. Mit den Bahnhöfen Leverkusen-Mitte und Leverkusen-Manfort sind zwei Stationen mit Anschluss an den Regionalverkehr fußläufig erreichbar. Außerdem können mehr als 2.000 Fahrradstellplätze im Umfeld der Arena genutzt werden.
Zudem wurden im Umfeld der BayArena sowie an weiteren Bayer 04-Liegeschaften 51 Ladestationen für Elektroautos installiert. Mitarbeitende des Werksklub profitieren außerdem von einem Fahrrad-Leasing-Angebot sowie einem rabattierten Deutschlandticket als Jobticket.
Bayer 04 erweitert fortlaufend die Datenbasis durch regelmäßige Mobilitätsanalysen innerhalb der Belegschaft sowie unter den Zuschauenden. Ziel ist es, Verbesserungspotenziale zu erkennen und die Datengrundlage gezielt zu stärken.

Gesunde Ernährung und Spitzensport sind eng miteinander verknüpft. Der Ernährungssektor ist allerdings auch ein wesentlicher Faktor jeder Klimabilanz. Im Verbund mit der Bayer Sports Family hat Bayer 04 das Thema Ernährung somit als wichtiges Nachhaltigkeitsthema identifiziert und adressiert.
Bayer 04 setzt auf eine bewusste Ernährung seiner Fußballerinnen und Fußballer. Dies beginnt bereits beim Nachwuchs in Form einer umfangreichen Ernährungsberatung und zieht sich bis hin in den Leistungsbereich, bei dem eine sportlergerechte Ernährung sichergestellt wird. Auch in Richtung seiner nicht Fußball spielenden Mitarbeitenden bietet Bayer 04 in verschiedenen Formaten Verpflegungsangebote an. Bei all dem soll durch die Nutzung von Mehrwegbehältnissen zudem Abfall vermieden werden.
Beim Thema Ernährung hat das Stadion-Catering den größten Einfluss auf den CO²-Fußabdruck von Bayer 04. Aus diesem Grund erarbeitete die Bayer Gastronomie ein nachhaltiges Lebensmittelkonzept, das unter anderem die Themen Lebensmittelauswahl und Vermeidung von Lebensmittelverschwendung beinhaltet. So erweitert zum Beispiel seit der Saison 2023/24 ein Veggie-Corner das Catering-Angebot im Public-Bereich, während eine Kompostiermaschine Lebensmittelreste nachhaltig weiterverwertet.
Abgerundet wird das Engagement des Klubs von Sensibilisierungsmaßnahmen rund um das Thema Ernährung, sei es im Rahmen von Workshops der Bayer 04 Lernkurve, als Bestandteil des Programms Fußballfans im Training, bei den Diabetes Camps oder im Rahmen gezielter Kampagnen im Verbund der Bayer Sports Family.

Bayer 04 betrachtet das Thema Abfallmanagement ganzheitlich. Zu diesem Zweck setzte sich der Klub bereits 2017 Ziele zur Optimierung der Abfallsituation, zum Beispiel in puncto Trennung und Minimierung von Abfall. Im Stadionbetrieb sind vor allem die Installation größerer Müllbehälter und die Einführung eines Mehrwegbechersystems als wesentliche Maßnahmen zu nennen, die einer Verunreinigung im Stadionumfeld entgegenwirken und zu einer erheblichen Abfallreduktion am Spieltag führen.
Der Klub bietet zudem an, benutzte Mehrwegbecher zu spenden und damit wechselnde lokale Initiativen zu unterstützen. In der Saison 2022/23 wurden durch den 2019 eingeführten Spendenaufruf über 40.000 Euro gesammelt, die an den Wildpark Reuschenberg, den Förderverein Fanprojekt und die Obdachlosenhilfe Kältegang verteilt wurden. Zur Spielzeit 2023/24 wird nun auch der Tierschutz Leverkusen e.V. in den Kreis der Empfänger aufgenommen. Jede Becherspende entspricht dabei einer Summe von zwei Euro. Die Sammelcontainer stehen im Unterrang in unmittelbarer Nähe zu den Ausgängen, in der Nordkurve zudem auch zentral gegenüber dem Block SD3/D3.
Darüber hinaus betreibt Bayer 04 auf dem Stadiongelände zwei Kompostiermaschinen. Während eine Maschine den Grünschnitt der Rasenplätze verarbeitet, werden in der anderen Maschine Lebensmittelabfälle zu Humus weiterverwertet. Der selbst erzeugte Humus kann anschließend unter anderem auf Flächen der Bayer 04 Liegenschaften eingesetzt werden. Mit dieser Maßnahme können Abholfahrten des Entsorgers reduziert und damit auch CO² eingespart werden.
Um gar nicht erst zu viele Lebensmittel zu produzieren, enthält das Speisekonzept im Stadion-Catering ein kontinuierliches Monitoring der Speiserückläufe. Zudem engagiert sich der Klub aktiv gegen die Lebensmittelverschwendung.

Bayer 04 hat seinen CO₂-Fußabdruck für das Jahr 2024 erfasst und die Ergebnisse veröffentlicht.
Der sportliche Erfolg fand mit dem Double-Gewinn im Sommer 2024 einen krönenden Höhepunkt, was sich auch auf den Fußabdruck auswirkte.
Wie in den Jahren zuvor entfiel knapp die Hälfte der CO₂-Äquivalente auf die Themenfelder Mobilität, Reisen und Beherbergung. Das betraf sowohl die Anreise der Fans zu den Spielen in die BayArena als auch alle Reise-Bewegungen des Teams und der Bayer 04-Belegschaft. Die Anreise-Wege der Auswärtsfans waren deutlich verlängert (national durchschnittlich 346 Kilometer pro Spiel 2024, 2023 waren es 210 Kilometer), wodurch die Emissionen der Fan-Mobilität stiegen (+19 Prozent).
Die Emissionen rund um das Bayer 04-Merchandise stiegen deutlich (+130 Prozent) und auch das dienstliche Reise-Aufkommen erhöhte sich in Verbindung mit dem sportlichen Erfolg (+73 Prozent). Die Emissionen aus der Nutzung von Wärmeenergie konnten hingegen um zehn Prozent reduziert werden. Insgesamt lag der Fußabdruck in 2024 bei 20.167 Tonnen CO₂-Äquivalent.
Der CO₂-Fußabdruck bildet die Grundlage für die Entwicklung künftiger Reduktionsmaßnahmen – immer unter Berücksichtigung des Kerngeschäfts. So arbeitet Bayer 04 intensiv daran, die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken, bei gleichzeitiger Senkung des CO₂-Fußabdrucks.

Neue Saison, selbiges großes Engagement: Auch in diesem Jahr hat Bayer 04 zusammen mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) wieder zum Blutspenden in der BayArena aufgerufen – und das einmal mehr mit vollem Erfolg!
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Teamgeist, Teilhabe und Trainerförderung standen auch in diesem Jahr beim Special Youth Camp im süddeutschen Lörrach im Mittelpunkt. Rund 70 Kinder und Jugendliche mit körperlicher oder intellektueller Behinderung erlebten beim jährlich stattfindenden Fußball- und Freizeitcamp eine unvergessliche Woche. Neben abwechslungsreichen und sportlichen Freizeitaktivitäten stand auch die Förderung von Trainerinnen- und Trainer-Tandems auf dem Programm. Mit von der inklusiven Partie: Bayer 04.
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Mehr als 30.000 Becher haben die Fans der Werkself über die abgelaufene Spielzeit hinweg gespendet – und damit ein klares Zeichen für gelebte lokale Unterstützung gesetzt. Bayer 04 freut sich darauf, mit dem geballten sozialen Fan-Support auch in die kommende Saison zu gehen. Wie gewohnt können die Besuchenden der BayArena ihre Pfandbecher an den bereitgestellten Containern spenden und damit verschiedensten gemeinnützigen Projekten aus der Region helfen.
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Der Juni stand in Leverkusen wieder ganz unter dem Motto: Ab aufs Rad und Gutes tun! Beim diesjährigen „Stadtradeln“ war Bayer 04 gemeinsam mit dem TSV als Bayer04Sport-Team dabei. Am Ende wurden insgesamt 18.465 Kilometer gesammelt und 3.028 Kilogramm CO2 gespart!
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Neun Spiele gegen Teams aus neun Ländern, zwei gewonnene Elfmeterschießen und Begegnungen, die weit über den Fußball hinausreichen: Wie bereits im vergangenen Jahr hat die Inklusionswerkself beim Genuine Cup 2026 im US-amerikanischen Houston eine außergewöhnliche Woche erlebt und Erinnerungen fürs Leben gesammelt. In diesem Jahr waren die Leverkusener als offizieller Vertreter Deutschlands dabei und liefen entsprechend im DFB-Dress auf. Gemeinsam mit 53 Mannschaften aus 53 Nationen setzte Schwarz-Rot einmal mehr ein kraftvolles Zeichen für Inklusion und Teilhabe – und begeisterte mit dem Titelgewinn ihres Turnierabschnitts auch sportlich.
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