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„Wir sind froh, dass die Bundesliga weitergeht. Wir haben die Länderspielpause gut genutzt und haben analysiert, was zuletzt vielleicht nicht so gut lief. Uns steht jetzt der letzte Block dieses Jahres bevor, es wird eine interessante Phase. Morgen wollen wir diesen letzten Block gut beginnen“, sagte Xabi Alonso gleich zu Beginn der Pressekonferenz.
Eine unerfreuliche Nachricht gab es zu Victor Boniface. Der 23-Jährige, der sich bei seinen Einsätzen bei der nigerianischen Nationalmannschaft während der Länderspielpause verletzt hat, wird bis auf weiteres fehlen. Alonso über den Werkself-Stürmer: „Es ist eine intensive Zeit und Verletzungen können passieren. Victor hat eine kleine Verletzung in der Oberschenkel-Muskulatur. Er wird daher einige Spiele fehlen, das ist sehr schade. Wir werden sehen, wie lange es dauert.“
Über Patrik Schick sagte der Spanier im Anschluss: „Patrik ist immer bereit. Er hat ein gutes Mindset und hat im Pokal (3:0 gegen SV Elversberg 07, Anm. d. Red.) und gegen Bochum (1:1, Anm. d. Red.) gut gespielt. Wir brauchen ihn, aber auch jeden anderen Spieler immer und zu jeder Zeit. Nicht nur dann, wenn sich andere verletzen.“
Bei Edmond Tapsoba konnte Alonso Entwarnung geben. Der Verteidiger wird gegen Heidenheim dabei sein und ist einsatzbereit. Im Kader werden auch die beiden Nachwuchsspieler Francis Onyeka und Artem Stepanov stehen. Nordi Mukiele und Jeanuel Belocian fehlen unterdessen nach wie vor, ebenso Amine Adli.
Angesprochen auf seine persönliche Zukunft im kommenden Jahr erklärte der Spanier: „Mein Fokus und der der gesamten Mannschaft liegt hier in Leverkusen, auf dieser Saison und auf dem nächsten Spiel gegen Heidenheim. Wir wollen bis Weihnachten diesen Block positiv gestalten und unsere Ziele in allen drei Wettbewerben erreichen. Das ist das Wichtigste.“
Der Blick richtet sich für Trainer und Team somit komplett auf die bevorstehende Aufgabe in der Bundesliga. Derzeit rangiert der FCH mit zehn Punkten auf dem 14. Platz. Der Klub aus Baden-Württemberg war gut in die Saison gestartet und stand nach zwei Spieltagen an der Tabellenspitze. Seit fünf Spielen ist das Team von Trainer Frank Schmidt inzwischen aber sieglos und gewann nur eines der letzten acht Duelle. Über die Heidenheimer sagte Alonso: „Sie haben die Fähigkeit, aus kleinen Situationen etwas zu kreieren. Ich habe bisher zweimal gegen sie gespielt und es war nie einfach. Sie haben jetzt zwar einige neue Spieler, aber das Team und der Coach haben das gleiche Herz und den gleichen Charakter.“
Die Herangehensweise ist für den Spanier damit eindeutig: „Wir müssen gegen Heidenheim hellwach sein und in jeder Situation aufmerksam agieren. Das hat in der Vergangenheit nicht immer funktioniert. Daran haben wir unter anderem gearbeitet.“
Gegen Heidenheim wird der Heimbereich ausverkauft sein, 850 Fans des FCH werden zudem anreisen. Das Spiel kann live bei Sky und im Werkself-Radio verfolgt werden.

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