Kramer und Repohl vor Kader-Rückkehr: Frauen empfangen RB Leipzig

Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge streben die Bayer 04-Frauen gegen RB Leipzig die Rückkehr in die Erfolgsspur an. Im Heimspiel am Samstag (14 Uhr, live bei MagentaSport und DAZN) im Ulrich-Haberland-Stadion kann Trainer Roberto Pätzold voraussichtlich auf zwei Schlüsselspielerinnen zählen, die in den vergangenen Wochen verletzungsbedingt ausfielen.
Cornelia Kramer zurück im Training

Sowohl beim SC Freiburg (1:2), im DFB-Pokal beim Hamburger SV (2:4 i. E.) als auch gegen die SGS Essen (0:1) ließen die Leverkusenerinnen zuletzt die nötige Konsequenz im Abschluss vermissen. „Wir haben keine schlechten Leistungen gezeigt, waren im Vergleich zu ähnlichen Spielen in der vergangenen Saison sogar teilweise dominanter. Allerdings sind uns der Killerinstinkt und die Effektivität etwas abgegangen“, sagte Pätzold mit Blick auf die drei Niederlagen, schaut aber optimistisch auf die nächsten Wochen: „Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir in den kommenden Partien wieder mehr Räume erhalten werden, um besser zu unserem schnellen Umschaltspiel zu finden, das uns gefährlich macht.“ Zudem betont er: „Wir tun gut daran, nicht alles hochzujubeln, wenn wir gewinnen und nicht alles schlechtzureden, wenn wir verlieren.“

„Viel Selbstbewusstsein“ in der Länderspiel-Pause getankt

Die Länderspiel-Pause, in der insgesamt neun Leverkusenerinnen für ihre Nationalteams im Einsatz waren, kam angesichts der aktuell ausbleibenden Erfolgserlebnisse womöglich gerade recht. „Wir hatten ein richtig gutes Testspiel gegen einen starken Gegner, das hat uns viel Selbstbewusstsein gegeben“, so Pätzold mit Blick auf das 3:2 gegen den niederländischen Tabellenführer Twente Enschede: „Für diejenigen, die unterwegs waren, war der Tapetenwechsel nicht schlecht, sie konnten bei den Nationalmannschaften Selbstvertrauen tanken. Ich habe großes Vertrauen in die Qualität des Teams. Wir haben uns für die letzten drei Wochen vor der Pause viel vorgenommen.“

Kristin Kögel

Gleiches dürfte für die Gäste aus Leipzig gelten, die genau wie die Werkself zuletzt dreimal in Folge verloren und mit 13 Zählern als Tabellenneunter der Google Pixel Frauen-Bundesliga sechs Zähler hinter Schwarz-Rot (Platz sechs) liegen. „Sie haben sich den Saisonstart sicher anders vorgestellt. Zwischenzeitlich hatten sie eine erfolgreiche Phase, zuletzt haben sie zwar dreimal nicht schlecht gespielt, aber wie bei uns sind die Ergebnisse ausgeblieben“, sagt der Leverkusener Coach und lobt die fußballerische Herangehensweise von RB: „Leipzig bleibt losgelöst vom Gegner und dessen Spielweise seinem Stil treu und spielt mutigen Offensivfußball. Vor allem im Angriff haben sie eine hohe individuelle Klasse.“ Für ihn ist klar: „Beide Mannschaften werden voller Energie sein, endlich wieder ein Erfolgserlebnis zu feiern.“

Pätzold über Repohl: „Eine der besten Torhüterinnen der Liga“

Mut dürfte den Gastgeberinnen die mögliche Rückkehr von Stammtorhüterin Friederike Repohl zwischen die Pfosten machen. Durch eine Muskelverletzung Mitte Oktober hatte die 31-Jährige die vergangenen sechs Pflichtspiele verpasst. „Wenn sich Rike nach den letzten Einheiten gut fühlt, ist es möglich, dass sie direkt startet“, sagt Pätzold: „Sie ist unsere Kapitänin, eine der besten Torhüterinnen der Liga und mit ihrer Erfahrung ein unheimlich großer Rückhalt. Wir sind sehr froh, sie wieder dabei zu haben.“

Zumindest Hoffnung auf erste Einsatzminuten hat der Coach bei Cornelia Kramer. Die dänische Nationalspielerin, 2024/25 mit zwölf Bundesliga-Treffern beste Torschützin der Bayer 04-Frauen, wurde zuletzt in der Offensive schmerzlich vermisst. „Auch von ihrem mitreißenden Naturell profitieren alle“, so Pätzold. Die deutsche Nationalspielerin Carlotta Wamser steht nach ihrer Schleimbeutelreizung vor der Rückkehr ins Training. Ida Daedelow (angeschlagen), Charlotte Voll (Schultereckgelenkssprengung) und Shen Menglu (Kreuzbandriss) fallen ebenfalls aus, der Einsatz von Claudia Wenger (angeschlagen) ist fraglich.

Nikolaus-Überraschung für die Fans

Tickets für die Partie im UHS gibt es HIER im Online-Ticketshop und am Spieltag ab 13 Uhr an der Tageskasse. Solange der Vorrat reicht, verteilt Bayer 04 an die Stadionbesucher am Nikolaus-Tag eine vorweihnachtliche Überraschung.

Das Werkself-Live zum Spieltag gibt es hier:

Werkself-Live #B04RBL

Ähnliche News

Sound of Dreams
Champions League - 21.01.2026

Die Werkself zu Gast in Athen: Der Reise-Liveticker ✈️🇬🇷

Die vierte internationale Auswärtsreise dieser Saison in der UEFA Champions League 2025/26 führt die Werkself in die griechische Hauptstadt. Beim aktuellen Doublesieger Olympiakos Piräus bestreitet das Team von Cheftrainer Kasper Hjulmand den 7. Spieltag der Ligaphase. Das Spiel im Karaiskakis-Stadion steigt am Dienstag, 20. Januar (Anstoß: 21 Uhr dt. Zeit), und wird live übertragen auf DAZN. Wir nehmen euch mit auf die Reise nach Athen und berichten hautnah von der Werkself…

Mehr zeigen
Pressekonferenz nach der 0:2-Niederlage mit Kasper Hjulmand | 7. Spieltag UCL
Werkself-TV - 20.01.2026

Die Pressekonferenz nach dem 0:2 bei Olympiakos Piräus

Werkself-TV zeigt nach der 0:2-Niederlage von Bayer 04 bei Olympiakos Piräus am 7. Spieltag der Ligaphase der UEFA Champions League die Pressekonferenz mit Kasper Hjulmand...

Mehr zeigen
Grimaldo: „Haben zu viele Chancen liegen lassen“ | 7. Spieltag UCL
Werkself-TV - 20.01.2026

Grimaldo: „Haben zu viele Chancen liegen lassen“

Nach der 0:2-Niederlage von Bayer 04 bei Olympiakos Piräus am 7. Spieltag der Ligaphase der UEFA Champions League äußerten sich Lucas Vázquez, Aleix Garcia und Alejandro Grimaldo am Mikrofon von Werkself-TV...

Mehr zeigen
Zweikampf
Champions League - 20.01.2026

0:2 in Athen – Kämpferische Werkself beißt sich bei Olympiakos die Zähne aus

Bitterer Abend in Athen: Am 7. Spieltag der Ligaphase der UEFA Champions League 2025/25 hat die Werkself 0:2 bei Olympiakos Piräus verloren. In einer von Beginn an intensiven und feurigen Partie erwischten die hoch pressenden Hausherren den besseren Start, gingen in der 2. Minute durch Costinha in Führung. Obwohl die Werkself zahlreiche Chancen auf den Ausgleich hatte, erhöhten die abgezockten Griechen kurz vor der Pause auf 2:0 (45.+1). In Durchgang zwei gaben die Leverkusener erneut alles und zeigten vollen Einsatz, doch für den griechischen Abwehrriegel gab es an diesem Abend für Schwarz-Rot trotz größter Bemühungen kein Mittel.

Mehr zeigen