
Sowohl beim SC Freiburg (1:2), im DFB-Pokal beim Hamburger SV (2:4 i. E.) als auch gegen die SGS Essen (0:1) ließen die Leverkusenerinnen zuletzt die nötige Konsequenz im Abschluss vermissen. „Wir haben keine schlechten Leistungen gezeigt, waren im Vergleich zu ähnlichen Spielen in der vergangenen Saison sogar teilweise dominanter. Allerdings sind uns der Killerinstinkt und die Effektivität etwas abgegangen“, sagte Pätzold mit Blick auf die drei Niederlagen, schaut aber optimistisch auf die nächsten Wochen: „Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir in den kommenden Partien wieder mehr Räume erhalten werden, um besser zu unserem schnellen Umschaltspiel zu finden, das uns gefährlich macht.“ Zudem betont er: „Wir tun gut daran, nicht alles hochzujubeln, wenn wir gewinnen und nicht alles schlechtzureden, wenn wir verlieren.“
Die Länderspiel-Pause, in der insgesamt neun Leverkusenerinnen für ihre Nationalteams im Einsatz waren, kam angesichts der aktuell ausbleibenden Erfolgserlebnisse womöglich gerade recht. „Wir hatten ein richtig gutes Testspiel gegen einen starken Gegner, das hat uns viel Selbstbewusstsein gegeben“, so Pätzold mit Blick auf das 3:2 gegen den niederländischen Tabellenführer Twente Enschede: „Für diejenigen, die unterwegs waren, war der Tapetenwechsel nicht schlecht, sie konnten bei den Nationalmannschaften Selbstvertrauen tanken. Ich habe großes Vertrauen in die Qualität des Teams. Wir haben uns für die letzten drei Wochen vor der Pause viel vorgenommen.“






Gleiches dürfte für die Gäste aus Leipzig gelten, die genau wie die Werkself zuletzt dreimal in Folge verloren und mit 13 Zählern als Tabellenneunter der Google Pixel Frauen-Bundesliga sechs Zähler hinter Schwarz-Rot (Platz sechs) liegen. „Sie haben sich den Saisonstart sicher anders vorgestellt. Zwischenzeitlich hatten sie eine erfolgreiche Phase, zuletzt haben sie zwar dreimal nicht schlecht gespielt, aber wie bei uns sind die Ergebnisse ausgeblieben“, sagt der Leverkusener Coach und lobt die fußballerische Herangehensweise von RB: „Leipzig bleibt losgelöst vom Gegner und dessen Spielweise seinem Stil treu und spielt mutigen Offensivfußball. Vor allem im Angriff haben sie eine hohe individuelle Klasse.“ Für ihn ist klar: „Beide Mannschaften werden voller Energie sein, endlich wieder ein Erfolgserlebnis zu feiern.“
Mut dürfte den Gastgeberinnen die mögliche Rückkehr von Stammtorhüterin Friederike Repohl zwischen die Pfosten machen. Durch eine Muskelverletzung Mitte Oktober hatte die 31-Jährige die vergangenen sechs Pflichtspiele verpasst. „Wenn sich Rike nach den letzten Einheiten gut fühlt, ist es möglich, dass sie direkt startet“, sagt Pätzold: „Sie ist unsere Kapitänin, eine der besten Torhüterinnen der Liga und mit ihrer Erfahrung ein unheimlich großer Rückhalt. Wir sind sehr froh, sie wieder dabei zu haben.“
Zumindest Hoffnung auf erste Einsatzminuten hat der Coach bei Cornelia Kramer. Die dänische Nationalspielerin, 2024/25 mit zwölf Bundesliga-Treffern beste Torschützin der Bayer 04-Frauen, wurde zuletzt in der Offensive schmerzlich vermisst. „Auch von ihrem mitreißenden Naturell profitieren alle“, so Pätzold. Die deutsche Nationalspielerin Carlotta Wamser steht nach ihrer Schleimbeutelreizung vor der Rückkehr ins Training. Ida Daedelow (angeschlagen), Charlotte Voll (Schultereckgelenkssprengung) und Shen Menglu (Kreuzbandriss) fallen ebenfalls aus, der Einsatz von Claudia Wenger (angeschlagen) ist fraglich.
Tickets für die Partie im UHS gibt es HIER im Online-Ticketshop und am Spieltag ab 13 Uhr an der Tageskasse. Solange der Vorrat reicht, verteilt Bayer 04 an die Stadionbesucher am Nikolaus-Tag eine vorweihnachtliche Überraschung.
Das Werkself-Live zum Spieltag gibt es hier:

Werkself-TV zeigt die TV-Highlights des 1:0-Heimsiegs der Bayer 04-Frauen gegen den FC Carl Zeiss Jena am 21. Spieltag der Google Pixel Frauen-Bundesliga 2025/26.
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Drei Tore reichten der Werkself beim 3:3 gegen den 1. FC Heidenheim 1846 nicht zum Sieg, für Bayer 04 ist es das dritte Bundesliga-Remis in Folge. Nach einer souverän geführten ersten Hälfte und mit einer 2:0-Führung im Rücken „sind wir nicht mehr in unser Spiel gekommen“, resümierte Mark Flekken, der erstmals seit zwei Monaten wieder im Leverkusener Tor gestanden hatte. Treffsicher zeigte sich auf der Ostalb einmal mehr Patrik Schick, der nach seinem Doppelpack nun der drittbeste Bundesliga-Torschütze der Klub-Historie ist. Und Cheftrainer Kasper Hjulmand ist trotz des ausgebliebenen Dreiers mit Blick auf den Saisonendspurt überzeugt: „Wir sind bereit, diese Situation zu meistern.“ Der Werkself Nachdreher.
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Den Sprung ins Endspiel knapp verpasst: Beim Finalevent um den DFB-ePokal 2026 bezwangen Marc und Sean Landwehr zwar im Viertelfinale den Vorjahressieger FOKUS, unterlagen dann jedoch im Halbfinale RBLZ Gaming. Neuer ePokalsieger ist Borussia Mönchengladbach. Ende April wartet auf die Leverkusener mit dem VBL Grand Final, der Deutschen Einzel-Meisterschaft, eine weitere Chance auf einen Titel.
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Nach dem 3:3-Remis beim 1. FC Heidenheim 1846 im Rahmen des 27. Bundesliga-Spieltags äußerten sich Mark Flekken und Malik Tillman am Mikrofon von Werkself-TV...
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