
„Enschede war ein anspruchsvoller Gegner, der uns gegen den Ball alles abverlangt hat. Wir haben viel von dem, was wir uns vorgenommen haben, auf den Platz gebracht, darunter ein Standardtor und ein Treffer von außen aus dem Spiel heraus“, so Pätzold nach der Partie: „Wir waren in einigen Situationen aber zu überhastet und haben uns den ein oder anderen Konter gefangen. In der zweiten Hälfte lief das nach der Pausenansprache deutlich besser. Es ist wichtig, dass wir nach den jüngsten Ergebnissen in der Liga ein positives Erlebnis gegen einen starken Testspiel-Gegner erzielt haben.“
Neben insgesamt neun Spielerinnen, die in den kommenden Tagen mit ihren Nationalmannschaften international unterwegs sind, musste Cheftrainer Pätzold auf die weiterhin langzeitverletzen Shen Menglu (Kreuzbandriss) und Charlotte Voll (Schultereckgelenkssprengung) verzichten. Ebenso fehlten Cornelia Kramer und Kapitänin Friederike Repohl (beide Muskelverletzungen) sowie Carlotta Wamser und Ida Daedelow (beide angeschlagen). Im Vergleich zum 0:1 gegen die SGS Essen nahm Pätzold daher zwangsläufig insgesamt fünf Änderungen in der Startelf vor. Ergänzt wurde der Kader zudem mit Spielerinnen aus dem eigenen Nachwuchs.
Die Werkself präsentierte sich gegen den Tabellenführer der niederländischen Eredivisie Vrouwen gleich von Beginn engagiert. Von den Gastgeberinnen zeigte sich Juliette Vidal erstmals gefährlich vor dem Kasten von Torhüterin Lemey, ihr Rechtsschuss ging jedoch drüber (6.). Besser machte es Innenverteidigerin Lilla Turanyi, die sich nach einer Ecke von Ruby Grant hochschraubte und per Kopf einnickte – die zu diesem Zeitpunkt verdiente Führung. Sechs Minuten später glichen die Gäste die Partie jedoch mit ihrer ersten Torchance aus. Nach einem Ballverlust von Melissa Friedrich schlenzte Charlotte Hulst den Ball ins lange Eck. Das Spielgeschehen flachte in der Folge etwas ab. Werkself-Torhüterin Anne Moll wehrte in Spielminute 35 noch eine Hereingabe von der linken Strafraumkante souverän ab. So ging es mit einem 1:1 in die Kabinen.





Zu Beginn der zweiten Hälfte brachte Pätzold dann Außenverteidigerin Luise Becker aus der eigenen U23 für Jana Lindner in die Partie. Bei erneut einsetzendem Nieselregen brachte ein Doppelschlag innerhalb von vier Minuten die Leverkusenerinnen erneut in Führung. Zunächst verwertete die 1,56m große Kristin Kögel eine Hereingabe von der rechten Außenseite per Kopf, ehe Paulina Bartz nach Kögel-Vorlage mit einem kräftigen Rechtsschuss auf Höhe der Strafraumkante zunächst die Unterkante der Latte traf, von wo aus der Ball hinter die Linie tropfte. In Spielminute 82 verkürzten die Niederländerinnen nochmals durch Jill Diekman, die Bayer 04-Frauen brachten den letztlich verdienten Testspiel-Erfolg aber souverän über die Runden.
Nach der abschließenden Länderspielpause des Kalenderjahres geht es für die Leverkusenerinnen am 12. Spieltag der Google Pixel Frauen-Bundesliga am Samstag, 6. Dezember (14 Uhr/live bei MagentaSport und DAZN), mit einem Heimspiel gegen den derzeitigen Tabellenneunten RB Leipzig weiter. Tickets für die Partie im Ulrich-Haberland-Stadion gibt es HIER.
Die Statistik:
Bayer 04: Moll – Lindner (46. Becker), Friedrich, Turanyi (80. Sosnik), Vidal – Grant, Bartz (80. Mertens) – Fudalla, Kögel – Kehrer (Eltgen), Haim (60. Sinani)
Tore: 1:0 Turanyi (16.), 1:1 Hulst (22.), 2:1 Kögel (65.), 3:1 Bartz (69.), 3:2 Diekman (82.)
Schiedsrichterin: Lisa Reinecke (Erfthöhen)
Zuschauer: 30 am Leistungszentrum Kurtekotten

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