
Durch den fünften Saisonsieg in Jena sprang die Werkself auf Tabellenplatz drei der Google Pixel Frauen-Bundesliga – ein sehr erfreulicher Zwischenstand nach acht Spieltagen. „Wir hatten einige Spiele, in denen uns der Gegner das Feld überlassen hat, das in Jena war aus meiner Sicht offensiv unser bestes“, sagt Trainer Roberto Pätzold: „Wir hatten einige gute Ballzirkulationen, haben uns immer wieder Freiräume auf dem Flügel erspielt, hatten eine hohe Flanken-Quote und eine gute Box-Besetzung. Dadurch haben wir uns viele Möglichkeiten erspielt. Das muss auch in den kommenden Spielen unser Maßstab sein.“
Dass die sieben Wechsel in der Anfangsformation im Vergleich zum Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg nicht ins Gewicht fielen, stimmt ihn besonders positiv, wenngleich er noch genügend Verbesserungspotenzial sieht: „Trotz der vielen personellen Veränderungen hatten wir keinen Leistungsabfall“, so Pätzold: „Wir haben zwar viermal getroffen, dennoch hätte es das ein oder andere Tor mehr sein müssen. Das letzte Gegentor hätte so nicht fallen dürfen, das war ein Kollektiv-Schlaf. Es sorgt dafür, dass unsere Sinne noch mehr geschärft sind.“






Die Aufsteigerinnen aus Hamburg, seit vier Spielen sieglos, erwartet er in einer ähnlichen Ausrichtung wie Jena am vergangenen Sonntag. „Sie stehen tief und lauern auf Konter, attackieren situativ aber auch mal hoch und haben Spielerinnen, die für gefährliche Einzelaktionen gut sind. Gegen Wolfsburg haben sie dreimal getroffen und ein Remis geholt. Hamburg kann jeden Gegner vor Probleme stellen und wird eine Reaktion auf das 0:4 gegen Frankfurt zeigen wollen“, sagt Pätzold: „Wir machen uns auf ein intensives Spiel gefasst, in dem es auf Geduld, eine gute Positionsfindung und ein hohes Tempo ankommen wird. Wir wollen die gefährlichen Zonen wieder mit einer hohen Frequenz bespielen und zielstrebig agieren. Wenn uns das gelingt, dann haben wir gute Möglichkeiten, das Spiel zu gewinnen.“
In welcher personellen Besetzung die Leverkusenerinnen das Flutlicht-Spiel – Tickets gibt’s HIER und an der Abendkasse – angehen werden, hängt auch davon ab, wer sich wie schnell regeneriert. „Wir werden das Training am Dienstag abwarten und eine frische Mannschaft auf den Platz bringen“, kündigt der Trainer an: „Der Spielverlauf hat uns in die Karten gespielt, sodass wir zum Beispiel Carlotta Wamser, die angeschlagen war, nicht einsetzen mussten.“ Keine entscheidende Rolle in seinen Überlegungen dürfte die Partie am 10. Spieltag in Freiburg (Montag, 10. November, 18 Uhr/live bei Sport1, MagentaSport und DAZN) spielen. „Das Spiel ist weit genug weg, um darauf am Mittwoch keine große Rücksicht nehmen zu müssen“, so Pätzold. Charlotte Voll, Lilla Turanyi (beide Rot-Sperre), Friederike Repohl, Cornelia Kramer (beide Muskelverletzungen) und Shen Menglu (Kreuzbandriss) fallen weiterhin aus, dafür kehrt Claudia Wenger (war angeschlagen) in den Kader zurück.
Das Werkself-Live zum Spieltag gibt es hier:

Der Spieltag gegen Hamburg ist in die Themenwochen Gesundheit bei Bayer 04 vom 20. Oktober bis zum 10. November eingebettet. In diesem Jahr liegt der Fokus dabei auf der Organspende-Aufklärungskampagne „Entscheidend ist die Entscheidung“. Ähnlich wie schon beim Heimspiel der Werkself gegen den SC Freiburg in der BayArena sind auch am Mittwoch Aktionen im Umlauf des Stadions geplant. So wird es einen Info-Stand des Vereins „Junge Helden e.V.“ sowie einen Halbzeit-Talk mit einem Vertreter des Vereins geben, außerdem werden Organspendeausweise mit Bayer 04-Logo ausgegeben. Bereits am Nachmittag findet im Vorfeld der Partie ein Erste-Hilfe-Auffrisch-Kurs für Fanclub-Mitglieder und weitere Fans statt. Außerhalb des Spieltags sind weitere Aktionen geplant. Einen Überblick mit allen Infos zu den Gesundheitswochen bei Bayer 04 gibt es HIER.

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Teil der Nachhaltigkeitsstrategie des Werksklubs ist die transparente Offenlegung der Umweltauswirkungen des eigenen Geschäftsbetriebs. Im Rahmen des EMAS-Umweltmanagementsystems (Eco-Management and Audit Scheme, offizieller Umweltmanagement-Standard der Europäischen Union) hat Bayer 04 in diesem Sommer die Umwelterklärung aktualisiert und den detaillierten CO2-Fußabdruck für das Jahr 2025 vorgelegt.
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