
„Es waren intensive Tage. Alle sind hochfokussiert“, resümiert Cheftrainer Achim Feifel die vergangene Trainingswoche seiner Mannschaft vor dem anstehenden Pokal-Halbfinale. Auch über die Ostertage ging es weiter zur Sache. Bereits am Karfreitag absolvierten die Leverkusenerinnen eine Einheit. Am heutigen Ostersonntag steht das Abschlusstraining auf dem Plan.
Dabei ist für den 57-Jährigen klar: „Potsdam ist klar in der Favoritenrolle, aber wenn man nur noch einen Schritt vom Finale entfernt ist, will man diesen natürlich auch noch gehen.“ In der FLYERALARM Frauen-Bundesliga konnte sich die Feifel-Elf im Hinspiel vor heimischer Kulisse bereits mit 2:0 gegen Turbine durchsetzen. Im Rückspiel in Potsdam musste sich Schwarz-Rot jedoch trotz 2:0-Führung bis zur 70. Minute nach Abpfiff mit 2:4 geschlagen geben.
Im aktuellen Ligageschehen kann der derzeit Tabellendritte zudem auf eine beeindruckende Siegesserie von sieben Spielen, davon die letzten fünf ohne Gegentor, blicken. Die Bayer 04-Frauen konnten indes in 2022 noch keinen Sieg verbuchen.
Für die kommende Partie gegen die Potsdamerinnen erwartet Feifel vor allem einen aggressiven Gegner: „Sie geben immer Vollgas – vor allem nach vorne, sind zielstrebig und geben nie auf.“
Daher sei es entscheidend, mutig zu sein – in jedem Belangen: „Wir müssen uns in der Defensive trauen, früh zu attackieren, aber auch in der Offensive und im eigenen Ballbesitz mutig genug sein, um selbst Akzente zu setzen“, so Feifel.
Dabei sieht der Fußballlehrer vor allem das Mittelfeld als Knackpunkt: „Hier müssen wir es schaffen, uns im Eins-Gegen-Eins durchzusetzen. Wenn wir hier die Zweikämpfe gewinnen, haben wir Zugriff auf das Spiel und können selbst eigene konstruktive Angriffe einleiten“, gibt Feifel die Marschroute für den Pokal-Fight vor.
Personell kann der Cheftrainer dabei auf zahlreiche Rückkehrerinnen im Kader zählen. „Wir haben endlich wieder mehr Möglichkeiten, sodass die Aufstellung seit langem mal wieder eine harte Entscheidung wird“, sagt Feifel.
Erfreulich: Alle Nationalspielerinnen sind ohne Verletzungen von ihrer Länderspiel-Reise zurückgekehrt. Dóra Zeller und Milena Nikolić sind nach ihren Corona-Erkrankungen ebenfalls fit zurück im Mannschafttraining. Dina Blagojević und Chiara Bücher können nach ihren Verletzungen wieder mitwirken. Auch ein Einsatz von Lara Marti und Sylwia Matysik ist möglich, hier müsse man aber noch die letzte Einheit abwarten.
Lediglich Verena Wieder fällt nach wie vor mit einem Kreuzbandriss langfristig aus. Lisanne Gräwe ist rot-gesperrt. Ob Nina Brüggemann und Julia Pollak einsatzfähig sind, entscheidet sich kurzfristig.
Tickets für die Partie können im Onlineshop von Bayer 04 erworben werden. Alle Club-Mitglieder und Dauerkartenbesitzer zahlen dieses Mal bei allen Preisklassen nur die Hälfte. Außerdem: Wer noch im Vorverkauf seine Tickets online bestellt und gleich die ganze Familie und/oder Freunde mitbringt, hat nicht nur seine Plätze sicher, sondern dabei auch noch gespart. Für Bestellungen ab vier Tickets gibt es 10 Prozent Rabatt.
Und auch beim kommenden Heimspiel der Werkself gegen RB Leipzig am Sonntag, 17. April (19.30 Uhr), in der BayArena können Tickets für das Halbfinale auch gleich an der Fankiste vor dem C-Block in der Umgriffebene erworben werden.
Ab Stadionöffnung (17.30 Uhr) können Kurzentschlossene auch Tickets an der Tageskasse am Servicecenter West erwerben. Alle weiteren Infos zum Ticketverkauf gibt es HIER.
Wer nicht im Stadion vor Ort dabei sein kann, der kann die Partie auch auf Sky verfolgen. Der Pay-TV-Sender überträgt beide Halbfinal-Begegnungen live.
Auch zum Pokal-Halbfinale können Fans von Schwarz-Rot zur Einstimmung vor dem Spiel wieder alle wichtigen Infos noch einmal im Rasenreport nachlesen – HIER geht’s zum Online-Blätterkatalog.

Zwei Monate Vorbereitung, fünf Testspiele und die Wiederauflage einer bekannten Trainingslager-Stätte: Nach Platz fünf in der vergangenen Saison der Google Pixel Frauen-Bundesliga steigt die Werkself am Dienstag, 23. Juni, wieder ins Training ein. Bayer04.de nennt die Eckdaten des Sommerfahrplans 2026.
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