
Mit dem Nackenschlag des 1:2 gegen Essen ging es für die Werkself-Frauen in den 3. Spieltag der FLYERALARM Frauen-Bundesliga - und dazu noch ohne Kapitänin Kristin Kögel. Die Leverkusenerinnen brauchten am Freitagabend (10.09.21) eine ganze Weile, um gegen griffige und gut organisierte Gäste zum Zug zu kommen. "In der ersten Halbzeit war Potsdam spielbestimmend und Richtung Tor präsenter", gab auch Bayer 04-Trainer Achim Feifel zu.
Doch mit der richtigen Halbzeit-Ansprache legten die Gastgeberinnen den Hebel um. "Die Mannschaft hat gemerkt: Heute ist was drin und ist mit noch einmal größerer Bereitschaft und Aggressivität in den zweiten Durchgang gestartet", lobte Feifel.
Schon kurz nach Wiederanpfiff gab Irina Pando einen ersten Warnschuss ab (48.). Potsdam wurde immer seltener gefährlich und dazu entschärfte Friederike Abt im Bayer 04-Tor die beste Möglichkeit für Turbine in den zweiten 45 Minuten mit einer ganz starken Parade.
Auf der anderen Seite schlug das Feifel-Team eiskalt zu. Bei einem langen Ball blieb Verena Wieder in der Situation und nutzte einen Patzer der Potsdamer Abwehr, um dann alleine vor dem Turbine-Tor zum 1:0 einzuschießen (78.). "Das hat sie stark gemacht und damit eine sehr engagierte Leistung gekrönt", meinte auch Feifel.
Potsdam versuchte danach, noch einmal den Druck zu erhöhen, doch wie vom Trainer gefordert, blieben die Bayer 04-Frauen wach und kompakt, so dass - anders also noch am vergangenen Spieltag - die Partie nicht mehr kippte.
Im Gegenteil: Nach einem Ballgewinn und einem schönen Steckpass machte Milena Nikolic mit einem Lupfer über Turbines Schlussfrau in der Nachspielzeit mit dem 2:0 alles klar (90.+1). "In der zweiten Halbzeit haben wir richtig gut verteidigt und unsere Chancen genutzt", stellte Nikolic, die Kögel als Kapitänin vertrat, zufrieden fest.




Und auch Trainer Feifel zog ein positives Fazit: "Nach der Niederlage gegen Essen waren wir alle etwas angefressen. Aber die Mannschaft ist da raus gekommen. Das war ein Riesenschritt nach vorne." Mit der Bilanz von zwei Siegen und eine Niederlage haben die Werkself-Frauen damit eine positive Startbilanz und gehen mit Selbstvertrauen in die Länderspielpause.
Danach geht es mit zwei Auswärtspartien weiter. Zunächst reist Bayer 04 am 26. September im DFB-Pokal zu Zweitligist RB Leipzig, bevor es in der FLYERALARM Frauen-Bundesliga am 3. Oktober bei Werder Bremen weitergeht.
Die Statistik:
Bayer 04: Abt – Friedrich, Matysik, Gräwe, Nikolic, Siems, Wirtz, Zeller, Pando (66. Blagojevic), Turanyi, Wieder (81. Bücher)
Potsdam: Fischer - Agrez, Plattner, Orschmann (46. Weidauer), Höbinger, Gerhardt, Ehegötz (64. Kössler), Sissoko (54. Mesjasz), K. Holmgard (69. Barth), S. Holmgard (64. Kerschowski), Cerci
Tore: 1:0 Wieder (78.), 2:0 Nikolic (90.+1)
Gelbe Karten: Matysik - Weidauer
Schiedsrichterin: Melissa Joos (Leinfelden-Echterdingen)
Zuschauer: 222

Werkself-TV zeigt die Pressekonferenz nach dem 2:1-Erfolg gegen den SC Freiburg am 6. Bundesliga-Spieltag 2026/27 mit den beiden Cheftrainern Carles Martínez und Julian Schuster...
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Werkself-TV zeigt den 2:1-Erfolg von Bayer 04 gegen den SC Freiburg am 6. Spieltag der Bundesligasaison 2026/27 re-live...

Es war ein Spiel, an das sich die Beteiligten wohl noch lange erinnern werden: Die U19 von Bayer 04 hat in der Vorrunde der DFB-Nachwuchsliga den siebten Sieg im siebten Spiel gefeiert – und doch war es ein ganz besonderer Erfolg: Beim 4:3 (1:1) beim VfL Bochum 1848 fielen gleich fünf Treffer in der Schlussviertelstunde. Bei Anbruch der 90. Minute hatte das Team von Trainer Patrick Greveraars noch zurückgelegen, dann aber in bester „Laterkusen“-Manier zurückgeschlagen.
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In der BayArena war die Werkself unter Carles Martínez bisher nicht zu bezwingen. Der Spanier gewann mit seinem Team alle drei zurückliegenden Heimspiele – wohlgemerkt ohne Gegentor. Mit dem SC Freiburg kommt am Sonntag, 18. Oktober (Anpfiff: 15.30 Uhr/live bei DAZN und im Werkself-Radio), der aktuelle Tabellenführer nach Leverkusen, muss dort aber auf seinen Top-Torschützen verzichten. Zudem gewann die Werkself alle drei vergangenen Heimspiele gegen den Sport-Club. Mit einem Treffer könnte Patrik Schick nicht nur für einen vierten Erfolg in Serie sorgen, sondern auch einen denkwürdigen Rekord aufstellen. Derweil dreht sich am Aktionsspieltag Gesundheit in der BayArena vieles um das körperliche Wohlbefinden. Die Kurzpässe.
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