Erstes Pflichtspiel in 2021: Frauen reisen nach Hoffenheim

Die Winterpause in der FLYERALARM Frauen-Bundesliga ist vorbei und endlich rollt der Ball wieder. Im Rahmen des 19. Spieltags, der auf dieses Wochenende vorverlegt wurde und somit vor der 13. Runde stattfindet, geht es für die Bayer 04-Frauen zur TSG 1899 Hoffenheim. Anstoß am Sonntag, 7. Februar, ist um 14 Uhr im Dietmar-Hopp-Stadion in Sinsheim.
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Nach den beiden 2:1-Siegen vor Weihnachten hatten sich die Bayer-Frauen mit 20 Punkten vom fünften Tabellenplatz und damit nur fünf Zähler hinter der Drittplatzierten TSG in die Winterpause verabschiedet. Diesen Platz gilt es in den verbleibenden zehn Rückrunden-Spielen zu verteidigen und die gute Leistung aus der Vorrunde zu bestätigen. Als erstes soll das im neuen Jahr gegen die Hoffenheimerinnen gelingen, die von den letzten zehn Spielen neun für sich entschieden haben – unter anderem auch die Partie gegen die Werkelf-Frauen. Das Hinspiel am 8. Spieltag endete mit einer 2:5-Niederlage für die Leverkusenerinnen. Allerdings war Bayer 04 früh in Führung gegangen und hatte erst in der 90. Minute das 2:4 und damit die Entscheidung kassiert.

Nicht nur deshalb kann Cheftrainer Achim Feifel zuversichtlich auf die Partie blicken. Die Vorbereitung mit den Testspielen gegen die Frauen von Liga-Konkurrent Werder Bremen (3:2) und gegen den Zweitligisten Borussia Bocholt (7:0) verliefen erfolgreich. Zudem gab’s kürzlich Verstärkung für den Sturm: Fans und Mannschaft können sich auf Neuzugang und Top-Scorerin Mina Tanaka freuen. „Mina ist spielberechtigt, alles Weitere entscheiden wir nach dem Abschlusstraining“, erklärte Feifel hinsichtlich eines möglichen Debüts der japanischen A-Nationalspielerin, die von INAC Kobe Leonessa bis zum Ende der Saison ausgeliehen ist.

Feifel: „Nadelstiche setzen“

Um Zählbares aus Hoffenheim mitzunehmen, erwartet der Bayer 04-Coach von seiner Mannschaft einen couragierten Auftritt. „Wir müssen mutig sein und mit viel Selbstvertrauen in das Spiel gehen. Wichtig wird sein, dass wir ab der ersten Minute da sind und aggressiv in die Zweikämpfe gehen. Einer Top-Mannschaft wie Hoffenheim darf man keinen Raum lassen und keine Zeit zum Kombinieren geben. Offensiv versuchen wir dann unsere Kontersituationen bestmöglich auszuspielen und Nadelstiche zu setzen.“

Die TSG hat mit Nicole Billa die beste Torjägerin der FLYERALARM Frauen-Bundesliga in ihren Reihen. Aktuell steht sie bei 14 Treffern. „Wir werden versuchen, die Spielerin im Kollektiv zu verteidigen und die Pässe auf sie durch eine gute Zuordnung zu verhindern“, erläutert Feifel den Plan. Für das Auswärtsspiel in Hoffenheim brauche Schwarz-Rot eine Top-Leistung – „Wenn wir das Spiel lange offenhalten, werden wir unsere Möglichkeiten bekommen.“

Personell stehen am Sonntag Sandra Jessen, Nina Brüggemann, Viktoria Pinther, Pauline Machtens, Melissa Friedrich sowie Pauline Wimmer nicht zur Verfügung, ebenso wie Jessica Wich, die sich nach ihrer Sprunggelenksfraktur wieder im Aufbautraining befindet.

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