
Die Partie bildete den ersten Härtetest nach den ersten beiden Trainingswochen nach der Winterpause für die Werkself-Frauen. In der ersten Halbzeit bekamen die Leverkusenerinnen defensiv keinen guten Zugriff auf die Gegnerinnen. Auch im eigenen Spielaufbau fehlte zunächst häufig die Kontrolle, viele Ballverluste prägten den ersten Durchgang aus Bayer 04-Sicht. So kam Werder Bremen durch Reena Wichmann in der 25. Minute zum Führungstreffer. Vor der Pause gelang Dora Zeller durch einen sehenswerten Volley-Schuss noch der Ausgleich (42.).
Zum zweiten Durchgang wechselte Feifel fast komplett durch, lediglich Lilla Turanyi kam auf die volle Spielzeit. Der zweiten Elf gelang es besser: mehr Spielkontrolle, konstruktiver Spielaufbau, kompakte Defensive, mehr Ballsicherheit. Kristin Kögel drehte das Spiel mit ihrem Treffer zum 2:1 in der 48. Minute. Bremen – in den zweiten 45 Minuten mit wenigen Möglichkeiten – kam zwar durch Agata Tarczynska (61.) zum Ausgleich, nur fünf Minuten später hatte allerdings erneut Kögel die Antwort parat mit dem 3:2-Siegtreffer.
Achim Feifel: „Die erste Halbzeit war sehr zerfahren, mit der zweiten bin ich zufriedener. Es ist noch nicht alles so, wie wir uns das vor dem Liga-Start vorstellen. Insgesamt war es aber ein guter Test.“
Erste Halbzeit: Klink – Matysik, Machtens, Rackow, Zeller, Reger, Brüggemann, Turanyi, Csiszar, Garofalo, Marti
Zweite Halbzeit: Wellmann – Sahlmann, Kempe, Finken, Kögel, Wirtz, Bücher, Zdebel, Turanyi, Nikolic, Wieder











Das Testspiel bildete den Abschluss einer intensiveren Trainingswoche als Ersatz für das ausgefallene Trainingslager auf Gran Canaria. „Das waren gute, anstrengende Trainingstage. Wir hatten viele harte Einheiten und haben die Woche von der Intensität her durchgezogen wie in einem Trainingslager“, so Feifel. Der Fokus lag im konditionellen Bereich. Intervallläufe und Trainingsformen mit hoher konditioneller Belastung erwarteten die Spielerinnen.
Auch der Spaß kam in der vergangenen Woche nicht zu kurz: In Teambuildingmaßnahmen traten die Werkself-Frauen – ganz Corona-konform online via Teamsitzungen – in Fünfer- bis Sechsergruppen gegeneinander an und mussten Quizze lösen und in Wettbewerben gegeneinander spielen. Da hieß es zum Beispiel: Wer harrt länger in bestimmten Yoga-Positionen aus oder wessen gegurgelte Lieder werden schneller von den Teamkameradinnen erkannt.













Am kommenden Sonntag, 31. Januar, steht bereits das nächste Testspiel auf dem Programm: Um 14 Uhr gastiert der Zweitligist Borussia Bocholt aus der 2. Bundesliga, Staffel Nord, am Kurtekotten (14 Uhr). Zuletzt kam es in der Sommer-Vorbereitung 2019 zum Aufeinandertreffen – die Partie ging 6:0 für Bayer 04 gegen den damals noch Regionalligisten aus.
„Ich bin froh, dass wir vor dem Liga-Auftakt (am 7. Februar, 14 Uhr bei der TSG Hoffenheim, Anm. d. Red.) noch einen weiteren Testspiel-Gegner gefunden haben. So kommen wir nochmal in eine Wettkampfsituation und können noch ein paar Sachen ausprobieren. In der kommenden Woche werden wir mehr im technisch-taktischen Bereich arbeiten, das können wir dann direkt umsetzen“, blickt Feifel voraus.

Ein Überblick über die Ticket-Verkäufe zu den Heim- und Auswärtsspielen der Werkself in allen Wettbewerben.
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Gegen den direkten Verfolger FC Schalke 04 kann die U15 von Bayer 04 – aktuell Tabellenführer der Regionalliga West – ihre Meisterschafts-Ambitionen untermauern. An die Spitze ihrer Gruppe zurück will die U19 mit einem Erfolg gegen den 1. FC Union Berlin, während die U17 bei Borussia Mönchengladbach dringend Punkte benötigt, um die Chance auf das Weiterkommen in Liga A der Hauptrunde der DFB-Nachwuchsliga aufrechtzuerhalten – das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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Für das Achtelfinal-Rückspiel der UEFA Champions League 2025/26 reist die Werkself nach London. Die Partie beim Premier-League-Tabellenführer FC Arsenal im Arsenal Stadium steigt am Dienstag, 17. März 2026, um 21 Uhr deutscher Zeit (20 Uhr Ortszeit). Alle Infos zum Ticketverkauf.
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Es war der letzte Auftritt von Rudi Völler als Interimstrainer der Werkself – und auch der Abschied für Roland Koch, damaliger Co-Trainer von Christoph Daum. Den Abschied vergoldet Carsten Ramelow per Volley ins Glück...
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