Duell um die Punkte beim Tabellennachbarn SC Sand

Nach dem 4:4-Unentschieden im Aufsteiger-Duell bei Borussia Mönchengladbach am vergangenen Sonntag sind die Bayer 04-Frauen erneut auswärts gefragt. Am fünften Spieltag der Allianz Frauen-Bundesliga gastiert die Mannschaft von Cheftrainerin Verena Hagedorn zum Start der Englischen Woche im baden-württembergischen Willstätt beim SC Sand.
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Im Duell um die drei Punkte treffen zwei direkte Tabellennachbarn aufeinander. Der SC Sand liegt punktgleich, allerdings mit einem besseren Torverhältnis auf Platz acht vor Bayer 04. Am Sonntag geht es also für beide Teams darum, sich von den unteren Plätzen abzusetzen.

Gegner

Im Sommer 2014 stieg der SC Sand nach 17-jähriger Abstinenz zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte in die Allianz Frauen-Bundesliga auf. Die Mannschaft ist seitdem gut zusammengewachsen. Sie haben einige junge, aber auch genug erfahrene Spielerinnen im Team”, so Hagedorn. „Mit ihrer Qualität schaffen sie es immer wieder, die Liga souverän zu halten.” Tatsächlich verbesserte sich der Klub Jahr für Jahr um eine Position in der Tabelle. Nach dem Aufstieg hielten sie mit dem zehnten Rang die Liga, vergangene Saison schloss Sand auf dem siebten Platz ab. Gegen Bayer 04 fehlen dem Gastgeber die drei Langzeitverletzten Milena Nikolic, Anna Schlarb und Jenny Gaugigl.

Einschätzung der Partie

„Wir müssen 90 Minuten aufpassen und dürfen keine einzige Minute verschlafen”, warnt die Bayer 04-Trainerin. „Unser Gegner kann jederzeit gefährlich werden!” Für die Schwarz-Roten ist das Oberhaus nach dem Aufstieg immer noch “Neuland”, „den Gegner können wir nicht zu einhundert Prozent einschätzen”, so Hagedorn. Wichtig sei aber, zu Spielanteilen und Torchancen zu kommen. „Wir werden uns nicht hinten reinstellen”, lautet die Kampfansage.

Personal

Durch die Länderspiel-Woche und aus dem Gladbach-Spiel sind die Bayer 04-Frauen ohne Blessuren gekommen. Bis auf die beiden Langzeitverletzten Jessica Wich und Isabel Kerschowski (beide Kreuzbandriss) kann die Cheftrainerin aus dem Vollen ihres 26-köpfigen Kaders schöpfen.

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