
Die 1:2-Niederlage beim SC Freiburg vom vergangenen Montag wirkt nicht nur wegen der verpassten Chance auf drei Punkte nach einer guten Leistung nach. Viel schwerer wiegt die Verletzung von Torhüterin Charlotte Voll, die beim späten Gegentreffer mit Lilla Turanyi kollidierte und dabei eine Eckgelenkssprengung der linken Schulter erlitt. Die 26-Jährige wird monatelang ausfallen. „Sie hat bis zur Verletzung in Freiburg ein starkes Spiel gemacht. So eine bittere Diagnose macht etwas mit der gesamten Mannschaft, zumal sie schon einige schwere Verletzungen hinter sich hat“, sagt Pätzold: „Gleichzeitig beweist das auch, dass sie sich immer wieder zurückkämpfen kann. Das wünschen wir ihr auch diesmal.“
In Abwesenheit von Kapitänin Friederike Repohl (Reha nach Muskelverletzung) wird Anne Moll, die Voll bereits nach deren Roter Karte im Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg (1:5) für insgesamt drei Spiele vertreten hatte, erneut zwischen die Pfosten rücken. „Anne hat bewiesen, dass sie dem Druck standhalten kann und ist vor allem mit dem Ball am Fuß sehr selbstbewusst aufgetreten“, so der Coach: „Sie hat erst vor kurzem gegen den HSV gespielt und wird auch diesmal ihren Job machen.“
Auch abgesehen von Volls Verletzung schmerzte die Pleite im Breisgau. „Wir ärgern uns über die verlorenen Punkte, weil wir eines unserer besten Saisonspiele gemacht haben. Wir waren in fast allen Statistiken überlegen und hatten mehr gefährliche Aktionen, waren aber nicht so effektiv wie Freiburg“, sagt Pätzold. Doch der Gesamteindruck macht mit Blick auf das DFB-Pokal-Achtelfinale am Sonntag Mut. „Der Pokal ist für uns der kürzeste Weg, ein Endspiel zu erreichen und vielleicht sogar einen Titel zu gewinnen“, so der Coach: „Unsere bisherigen Resultate in der Bundesliga und die Leistungen in den Spielen gegen die Top-Teams geben uns zusätzliche Motivation. Wir wissen, dass wir jede Mannschaft in diesem Wettbewerb besiegen können und die Fähigkeiten haben, sehr weit zu kommen.“






Beim vergangenen Aufeinandertreffen sorgte der Last-Minute-Treffer von Caroline Kehrer für den umjubelten 2:1-Heimsieg im Ulrich-Haberland-Stadion. „Anders als beim letzten Mal sind wir nicht in einer Englischen Woche, beide Teams dürften also frischer sein und mehr Energie auf den Platz bringen können“, glaubt Pätzold: „Wir werden auch diesmal Geduld benötigen. Hamburg ist durch einige starke Spielerinnen, die für Überraschungsmomente sorgen können, gefährlich. Wir müssen uns gut absichern und auf eine gute Positionierung und Ballzirkulation achten, um den Gegner zu dominieren, uns viele Möglichkeiten zu erspielen und den Strafraum in hoher Frequenz zu attackieren.“
Dass das Team von Trainerin Liese Brancao von den vergangenen sechs Spielen fünf verlor (ein Remis), spielt für ihn keine Rolle. „Sie stehen als Aufsteiger in der Liga über dem Strich und werden sich ihrer Situation bewusst sein. Zuletzt wurde ihr Ansatz defensiver, das hat einige Teams vor Probleme gestellt, gegen die sie trotz der Niederlagen nicht chancenlos waren“, analysiert Pätzold: „Außerdem ist es ein Alles-oder-nichts-Spiel, in dem der Blick auf die Tabelle den Druck auf uns erhöht. Hamburg ist der klare Underdog und hat seine Fans im Rücken.“
Neben den beiden Torhüterinnen Voll und Repohl sowie Cornelia Kramer (Muskelverletzung) und Shen Menglu (Kreuzbandriss) fällt auch Carlotta Wamser weiterhin angeschlagen aus. Bayer 04 überträgt die Partie genau wie das Erstrunden-Spiel bei der SV Elversberg (5:0) im Livestream bei Werkself-TV, YouTube und in der Bayer 04-App. Wer die Leverkusenerinnen im Hamburger Volksparkstadion vor Ort unterstützen möchte, kann HIER Tickets erwerben.

K.-o.-Krimi in der UEFA Youth League: Im Rahmen des Sechzehntelfinals gastiert die U19 von Bayer 04 am Mittwoch, 4. Februar (Anstoß: 16 Uhr), beim FC Villarreal. Das Spiel wird live und exklusiv für Clubmitglieder auf den klubeigenen Kanälen übertragen. Wir nehmen euch mit auf die Reise nach Spanien und berichten hautnah von vor Ort…
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