
„Wir haben das Spiel heute hochverdient gewonnen und die sich ergebenen Torchancen effektiv verwertet“, sagte Roberto Pätzold: „Aus dem Spiel heraus haben wir so gut wie nichts zugelassen, das haben wir über die gesamte Spieldauer gemeinschaftlich gelöst. Es freut uns, nach der Länderspielpause mit dem heutigen Erfolgserlebnis positiv gestimmt in den Liga-Alltag zu gehen.“
Nachdem in der Vorwoche das geplante Testspiel gegen AZ Alkmaar aufgrund der Witterungsbedingungen in Goch kurzfristig abgesagt worden war, schickte Cheftrainer Pätzold eine auf sechs Positionen veränderte Elf im Vergleich zum letzten Liga-Auftritt bei der TSG Hoffenheim ins Spiel. Insgesamt elf Bayer 04-Frauen waren mit ihren jeweiligen Nationalmannschaften in den vergangenen Tagen auf Länderspielreisen, weshalb der Kader zusätzlich mit vier Akteurinnen aus den Mannschaften der U20- und U17-Juniorinnen besetzt wurde. Im offensiven Mittelfeld sammelte Loreen Bender, die infolge einer Mandel-OP Ende des vergangenen Jahres lange pausieren musste, ihre ersten Spielminuten im Jahr 2025.
Bei kühlen Temperaturen am Karnevals-Donnerstag startete die Werkself druckvoll. Bereits nach acht Minuten brachte Caroline Kehrer die Werkself in Führung. Ein strammer Rechtsschuss auf Höhe des Sechszehnmeterraums schlug unhaltbar für SGS-Torhüterin Sindermann im unteren rechten Toreck ein – ein sehenswerter Führungstreffer.
Die Werkself agierte auch in den Folgeminuten des ersten Spielabschnitts weiterhin feldüberlegen. Nur folgerichtig sollte daher der zweite Treffer fallen: Von der linken Außenbahn kam Janou Levels unbedrängt aus etwa 15 Metern zum Abschluss, die Niederländerin setzte den Ball platziert ins rechte obere Toreck – das nächste fabelhafte Tor. Mit der bis dahin verdienten Führung gegen den Bundesliga-Konkurrenten ging es in die Kabinen.






Zu Beginn des zweiten Abschnitts wechselten die Leverkusenerinnen auf zwei Positionen: Ida Daedelow kam für die deutsche U23-Rückkehrerin Sofie Zdebel, Kristin Kögel ersetzte Loreen Bender. Das Spielgeschehen pendelte sich im Vergleich zu Halbzeit eins ausgeglichener ein, die Essenerinnen kamen vermehrt zu Aktionen in der Leverkusener Hälfte. Kapitänin Friederike Repohl und die vor ihr agierende Verteidigung ließ allerdings keine zwingenden Chancen zu. Auf Seiten von Schwarz-Rot erarbeiteten sich Shen Menglu (72.) per Kopfball und die eingewechselte Ruby Grant (88.) per Distanzschuss zwei nennenswerte Möglichkeiten, die aber beide das Essener Tor verfehlten. So blieb es beim 2:0.
Nach der Länderspielpause geht es für die viertplatzierten Leverkusenerinnen am 16. Spieltag der Google Pixel Frauen-Bundesliga zum Aufsteiger FC Carl Zeiss Jena. Die Partie in der ad hoc Arena im Ernst-Abbe-Sportfeld wird am Sonntag, 9. März (Anstoß: 18.30 Uhr), angepfiffen. Eine Woche später, am 16. März, empfangen die Bayer 04-Frauen um 14 Uhr den SV Werder Bremen. Tickets für die Partie im UHS gibt es online hier.
Die Statistik:
Bayer 04: Repohl – Skinnes Hansen (79. Lindner), Bragstad, Friedrich (79. Frank), Levels (63. Mickenhagen) – Zdebel (46.Daedelow), Vidal (63. Grant) – Bender (46.Kögel), Menglu (79. Martens) – Bartz (63. Lillemets), Kehrer
SGS Essen: Sindermann – Terlinden, Flach, Fürst, Maier, Kowalski, Elmazi, Pucks, Meißner, Sterner, Pfluger
Tore: 1:0 Kehrer (8.), 2:0 Levels (25.)
Schiedsrichter: Daniela Nohl (Menden)
Zuschauer: 60 am Leistungszentrum Kurtekotten

Werkself-TV zeigt die TV-Zusammenfassung der 0:1-Niederlage der Bayer 04-Frauen beim FC Bayern München im Achtelfinale des DFB-Pokals 2026/27.
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Ein Überblick über die aktuellen Ticket-Verkäufe der Heim- und Auswärtsspiele von Bayer 04 in der Saison 2026/27.
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„Was die Mentalität und den Willen angeht, können wir uns nichts vorwerfen“, resümierte Robert Andrich nach der ersten Heimniederlage der Werkself in dieser Saison. Auch spielerisch zeigte Schwarz-Rot in der intensiven und körperlichen Partie eine über weite Strecken respektable Leistung, war dem VfB Stuttgart in den meisten statistischen Belangen überlegen. Einzig in Sachen Effizienz vor dem Tor hatten die Schwaben der Werkself etwas voraus. Chefcoach Carles Martínez will daraus lernen, um in Zukunft „auch diese Art von Spielen zu gewinnen“. Der Werkself Nachdreher.
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Rüdiger Vollborn ist seit 40 Jahren im Klub, mit 401 Bundesliga-Einsätzen der Rekordspieler des Klubs und hat als einziger Bayer 04-Profi sowohl den UEFA-Cup (1988) als auch den DFB-Pokal (1993) gewonnen. Und auch nach seiner beeindruckenden Profi-Karriere blieb der gebürtige Berliner dem Werksklub weiter erhalten, arbeitete fortan neun Jahre als Torwarttrainer. Inzwischen ist Vollborn unterm Bayer-Kreuz als Fanbeauftragter und Klub-Archivar tätig. Seit Februar 2021 nimmt das personalisierte schwarz-rote Lexikon die Werkself-Fans in der Rubrik „Rudi erzählt...“ monatlich mit auf eine kleine Reise in die Geschichte von Bayer 04.
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Nach dem 2:4 gegen den VfB Stuttgart am 8. Spieltag der Bundesligasaison 2026/27 äußerten sich Afonso Moreira und Robert Andrich am Mikrofon von Werkself-TV...
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