
Die 25.001 Zuschauer in der BayArena sahen einen kontrollierten Auftritt der Werkself, die sich vorwiegend in der gegnerischen Hälfte aufhielt und den Ball lange von links nach rechts und andersherum durch die eigenen Reihen laufen lies. Die erste gefährliche und direkt erfolgreiche Situation leitete Piero Hincapie in der 10. Minute mit einem Abschluss ein, der von der Budapester Abwehr geblockt wurde und daraufhin bei Florian Wirtz landete, der wiederum auf Teamkollege Kerem Demirbay ablegte. Der Mittelfeldmann zog aus der Distanz ab und netzte sehenswert zur 1:0-Führung ein. Die größte Chance für die Gäste hatte Kristoffer Zachariassen in der 27. Minute auf dem Fuß, der Norweger traf jedoch nur die Querlatte. Im weiteren Spielverlauf drückten die Gastgeber zwar weiter auf das 2:0, mit zunehmenden Spielverlauf wirkte die Begegnung jedoch, auch durch zahlreiche Zweikämpfe, verfahren. Mit einer Standardsituation sollte dann aber doch noch der zweite Treffer fallen: Vier Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit baute Edmond Tapsoba nach einem stark geschossenen, direkten Freistoß von Adam Hlozek, der das Aluminium traf, per Abstauber-Kopfball die Führung auf den 2:0-Endstand aus. Zum ausführlichen Spielbericht!

Am Mikrofon von Werkself-TV zeigte sich Torschütze Kerem Demirbay nach dem Abpfiff glücklich: „Es fühlt sich gut an. Es war wichtig, heute als Team zu gewinnen. Die Mannschaft steht im Vordergrund und es freut mich, dass ich mit einem Tor helfen konnte. Damit habe ich meine Aufgabe erfüllt.“ Auch Edmond Tapsoba, der zum 2:0-Endstand traf, äußerte sich erleichtert: „Es ist ohnehin etwas Besonderes, weil meine Eltern heute hier sind. Und dann auch noch zu treffen - das macht mich sehr glücklich“, so der 24-Jährige, der aber auch ergänzte: „Wir wissen, dass erst ein Spiel gespielt ist, und wir auch dort bestehen müssen. Wir brauchen dort denselben Fokus wie heute.“
Defensivmann Jonathan Tah fasste die Partie wie folgt zusammen: „Wir haben erwachsen gespielt, die Phase in der zweiten Halbzeit gut erkannt, in der es auf der Kippe stand, und dagegengehalten. Wir haben es gut gemacht, den Ball laufen gelassen und sind zufrieden mit dem Sieg.“
Seit November 2021 war Mittelfeldakteur Florian Wirtz in der UEFA Europa League im Schnitt an 1,5 Toren pro Spiel der Werkself beteiligt (drei Tore und sechs Vorlagen in sechs Partien). Jeder andere Spieler kommt in diesem Zeitraum auf höchstens eine Torbeteiligung pro EL-Begegnung bei mindestens fünf Spielen.

Das Team von Cheftrainer Xabi Alonso hat mit insgesamt neun Torschüssen ein Mal mehr auf den Kasten gezielt als die Budapester. Zudem bestimmte Schwarz-Rot mit 66 Prozent den Ballbesitz. Gleiches gilt für die direkten Duelle: Hier setzten sich die Leverkusener bei 52 Prozent aller Zweikämpfe durch. Die Passquote lag zudem bei den Hausherren bei 90 Prozent, Ferencvaros kam hier auf einen Wert von 81 Prozent.
Die Rheinische Post beschrieb den 2:0-Heimsieg wie folgt: „Bayer reichen neun Schüsse für zwei Tore: Die Ausgangslage nach dem Europa-League-Hinspiel gegen Budapest ist gut.“ Ähnlich sahen es der Express: „Bayer reißt Tor zum Viertelfinale weit auf “ und ran.de schrieb: „Souveräner Sieg! Bayer mit einem Bein im Viertelfinale. Glanzlos, aber effektiv: Bayer Leverkusen darf nach einem recht souveränen Sieg vom Viertelfinale der Europa League träumen.“
Die BILD titelte wiederum: „Demirbay & Tapsoba lassen Bayer träumen: Viertelfinale der Europa League ist ganz nah.“ Die Leistung Tapsobas beschrieb das Boulevardblatt so: „Defensiv nahezu fehlerlos und dann mit dem so wichtigen 2:0 - ein Kopfballtor in bester Torjägermanier.“ Die Leistung von Demirbay sah man wie folgt: „Neu in der Doppel-Sechs mit einem starken Auftritt. Energisch beim 1:0, ein toller Schuss mit seinem 'schwächeren' rechten Fuß. Sowohl defensiv als auch offensiv immer Herr der Lage.“

Bereits am kommenden Sonntag, 12. März (Anstoß: 17.30 Uhr), geht es für Lukas Hradecky und Co. im Rahmen des 24. Bundesliga-Spieltags beim SV Werder Bremen zur Sache. Es folgen zwei Trainingseinheiten in Leverkusen am Dienstag und Mittwoch, bevor der Bayer 04-Tross für das Achtelfinal-Rückspiel in der UEFA Europa League bei Ferencvaros Budapest antritt. Anstoß in der Puskás Aréna ist um 21 Uhr.

Aufgepasst, Mädels! Ihr träumt davon, selbst das Bayer-Kreuz auf der Brust zu tragen? In Schwarz-Rot aufzulaufen wie eure Vorbilder Carolin Simon, Loreen Bender, Cornelia Kramer und Co. aus der Google Pixel Frauen-Bundesliga? Dann nutzt jetzt eure Chance! Unsere weiblichen Nachwuchsmannschaften sind zum zweiten Mal in diesem Jahr auf der Suche nach neuen Talenten. Daher veranstaltet Bayer 04 am Sonntag, 4. Oktober 2026, erneut einen Talenttag mit Sichtungstraining für Juniorinnen.
Mehr zeigen
Ein Überblick über die aktuellen Ticket-Verkäufe der Heim- und Auswärtsspiele der Werkself in der Saison 2026/27.
Mehr zeigen
Auf das Topspiel gegen den VfL Wolfsburg folgt für die Bayer 04-Frauen die nächste spannende Herausforderung gegen eines der besten Teams der vergangenen Bundesligasaison. Mit ihrem Gast-Auftritt bei der TSG Hoffenheim eröffnet die Werkself am Freitag, 4. September (Anstoß: 18.30 Uhr), im Dietmar-Hopp-Stadion den 3. Spieltag.
Mehr zeigen
Im Rahmen des 1. Spieltags der Ligaphase der UEFA Europa League 2026/27 empfängt Bayer 04 NK Celje aus Slowenien in der BayArena. Die Partie steigt am Mittwoch, 16. September, um 21 Uhr. Alle Infos zum Ticketverkauf. Hinweis: Der Stehplatz-Bereich SG1-SG3 gehört zu diesem Spiel zum Heimbereich.
Mehr zeigen
Unter dem Motto „Ferien ohne Krieg“ nahmen im August 60 Kinder aus der vom Krieg gezeichneten Ukraine am Sommercamp des deutsch-ukrainischen Vereins Blau-Gelbes Kreuz in Leverkusen und Umgebung teil. Die 10- bis 14-Jährigen – viele von ihnen haben im Krieg ihre Eltern verloren – stammen aus den ukrainischen Partnerstädten von Leverkusen, Köln und Monheim am Rhein: Nikopol, Dnipro und Wolodymyr. Bayer 04, die Bayer AG und der TSV Bayer 04 unterstützten das Camp anlässlich seines zehnten Jubiläums und ermöglichten damit noch mehr Kindern und Jugendlichen als in den vergangenen Jahren, einige unbeschwerte Ferientage abseits des Krieges im Rheinland zu verbringen.
Mehr zeigen