
„Wolfsburg hat zwei schwierige Jahre hinter sich, die Ambitionen nach der Champions League-Teilnahme waren deutlich höher. Aber die Leistungen der ersten beiden Saisonspiele zeigen, dass sie so etwas nicht mehr erleben wollen“, sagte Werkself-Checoach Heiko Herrlich auf der Pressekonferenz am Freitagmittag – die unmittelbar nach der Auslosung der Europa League-Gruppen im Medienzentrum der BayArena stattfand – im Hinblick auf das Weiterkommen im DFB-Pokal (1:0 beim Regionalligisten SV Elversberg) und den jüngsten Überraschungssieg gegen Schalke 04. „Sie haben eine Reihe hoch talentierter Spieler und haben in der Vorwoche gegen einen Verein gewonnen, der Mitfavorit um die Champions League-Plätze ist. Da wollen wir auch hin, es zeigt und aber auch, zu was Wolfsburg fähig ist. Wir werden sie sicherlich nicht unterschätzen – wir nehmen es mit einem Gegner auf, der uns auf Augenhöhe begegnen möchte“, so der 46-Jährige.
Dabei ist der Bayer 04-Trainer optimistisch, dass es seine Schützlinge besser machen als am vergangenen Wochenende in Gladbach. Gegen die Wolfsburger sollen zum einen die Chancen genutzt werden, zum anderen soll es keinen Leistungsabfall mehr im zweiten Durchgang geben. „Die Ambition ist ganz klar, alle unsere Spiele gewinnen zu wollen. Das haben wir auch vergangene Woche gegen Gladbach in der ersten Halbzeit gezeigt, in der wir uns gute Chancen herausgespielt haben. Man kann den Jungs keinen Vorwurf machen, dass sie da nicht getroffen haben – sie vergeben die Chancen nicht mit Absicht, das machen sie nicht extra“, sagte Herrlich. Vor allem nach der Pause haben seine Spieler nachgelassen und sich vermehrt individuelle Fehler erlaubt. „Die Situation hatten wir in der Vorsaison auch öfter. Aber man darf auch nicht vergessen, dass wir die zweitjüngste Mannschaft waren. Ich halte es nicht für ausgeschlossen, dass unsere Spieler bald an dem Punkt sind, an dem sie es perfekt machen. Aber das ist ein Prozess, da arbeiten wir mit ihnen dran und ich glaube, wir sind auf einem guten Weg“, so Herrlich, der betonte, dass seine Werkself auf Erfolg(e) brenne.
Einen positiven Ruck erhofft sich der Fußball-Lehrer auch von der Länderspiel-Nominierung seiner Schützlinge unter der Woche, unter anderem der erstmaligen A-Nationalmannschafts-Einladung für Kai Havertz: „Ich denke, dass das ein positives Klima erzeugen kann.“ Entsprechend seien die Voraussetzungen absolut gegeben, morgen gegen den VfL Wolfsburg einen Heimsieg einzufahren.
Und auch personell hat sich die Lage unterm Bayer-Kreuz etwas entspannt. Lars und Sven Bender, in Gladbach aufgrund von Verletzungen nicht im Kader, stehen für den Heimauftakt wohl zur Verfügung. Auch Charles Aránguiz konnte die gesamte Woche mit der Mannschaft trainieren und arbeitet nach hartnäckigen Knie-Beschwerden weiter am Comeback. Wie letzte Woche dürfte der 29-jährige Chilene im Kader stehen. Das gilt auch für Lukas Hradecky – erstmals im Trikot mit dem Kreuz auf der Brust. Der finnische Keeper hat die Kiefer-Operation von Mitte Juli auskuriert und steht vor seinem Comeback. „Wie schon zu Wochenbeginn gesagt, wird Rambo Özcan von Beginn an spielen. Aber Lukas wird morgen erstmals mit auf der Bank sitzen“, verriet Herrlich.

Werkself-Profi Montrell Culbreath und Bayer 04-Leihgabe Francis Onyeka gehören zum finalen Aufgebot Deutschlands für die U19-Europameisterschaft im Sommer. Das Nationenturnier findet vom 24. Juni bis 12. Juli in Wales statt.
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Carles Martínez brennt für seine neue Aufgabe: Der 42-Jährige spricht in seinem ersten Interview in Leverkusen über die bisherige Entwicklung des Klubs und wie er daran anknüpfen will. Er beschreibt seine bisherige Arbeit in Frankreich, Kuwait, Katar und seiner Heimat Barcelona, seine Erfahrung bei der Entwicklung junger Spieler und die wichtigsten Schritte bis zum Start der Trainingsarbeit in Leverkusen.
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