Die Fortuna ist Vierter, die Werkself Fünfter. „Beide Mannschaften haben nach dem ersten Spieltag drei Punkte auf ihrem Konto. Da kann man zumindest mal für morgen von einem Spitzenspiel sprechen. Und wir freuen uns darauf“, sagte der Cheftrainer der Werkself auf der Pressekonferenz am Freitagmittag.
Mit dem 3:1-Auswärtssieg beim SV Werder Bremen hat der Aufsteiger von 2018 und Vorjahres-Zehnte eines der dicksten Ausrufezeichen des ersten Spieltags gesetzt und trotz den Abgängen einiger Leistungsträger für die neue Meisterschaftsrunde aufhorchen lassen. „Dass sie in Bremen gewonnen haben, kam schon etwas überraschend, vor allem weil Bremen ja auch eine ziemlich gute Mannschaft hat“, so Bosz und ergänzte: „Das zeigt uns wieder einmal, dass es nicht einfach ist in der Bundesliga und wir keine Mannschaft unterschätzen dürfen – aber das haben wir noch nie getan und werden es sicherlich auch bei Düsseldorf nicht machen.“
Unabhängig von der Düsseldorfer Leistung in Bremen ist dem 55-jährigen Niederländer die Heimstärke der Fortuna in der vergangenen Saison nicht verborgen geblieben. Zwar hatte die Werkself ihr Duell in der MERKUR SPIEL-Arena dank zweier Treffer von Kevin Volland mit 2:1 gewinnen können, dennoch holte die Mannschaft von Trainer-Urgestein Friedhelm Funkel eindrucksvolle 27 ihrer insgesamt 44 Zähler vor heimischer Kulisse. „Es wird nicht einfach werden. Wir spielen auswärts – gegen eine Mannschaft, die am vergangenen Wochenende ebenfalls Selbstvertrauen tanken konnte“, mahnte Bosz. Wohlwissend, dass sich die Werkself mit dem dritten Pflichtspiel-Sieg in Serie zumindest vorerst in der oberen Tabellenregion festsetzen könnte. Zudem winkt der fünfte Dreier gegen die Fortuna in Serie.
Dabei hofft er, dass sein Team die Lehren aus der jüngsten Partie gegen Paderborn (3:2) gezogen hat. „Ich habe gleich nach dem Spiel gesagt, dass wir uns steigern müssen“, so Bosz. Das sei auch logisch, weil die Saison erst vor Kurzem begonnen habe und die Automatismen noch nicht vollends entwickelt seien. „Aber wir werden jede Woche besser – körperlich und fußballerisch. Diesen Weg müssen wir weitergehen“, sagte der Fußball-Lehrer und ergänzte: „Wir haben diese Woche wieder richtig gut trainiert. Das gibt uns Selbstvertrauen für das Spiel gegen Düsseldorf.“
Ebenfalls zuversichtlich stimmt Bosz, dass er für das Duell in der Landeshauptstadt personell nahezu aus dem Vollen schöpfen kann. Mitchell Weiser und Daley Sinkgraven, die gegen Paderborn angeschlagen ausgefallen waren und zum Wochenstart nur individuell belastet werden konnten, haben zuletzt wieder mit dem Team trainieren können. Somit scheint einzig Joel Pohjanpalo für das Duell an seiner alten Wirkungsstätte ausfallen. Der 24-Jährige war zwischen 2014 und 2016 für den damaligen Zweitligisten aktiv – übrigens ebenso wie Jonathan Tah (Saison 2014/15) und Neuzugang Kerem Demirbay (2015/16).
Die letzten Infos zum Spiel
Spielort: Merkur Spiel-Arena (54.000 Plätze)
Vorhergesagtes Wetter: 29 Grad, sonnig
Schiedsrichter: Patrick Ittrich
Live im TV bei: Sky Sport


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