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23.11.2025Bundesliga

Werkself Nachdreher zu #WOBB04: Eiskalt auf Klettertour

Der starken Form von Bayer 04 hat die Länderspiel-Unterbrechung nichts anhaben können: Dem 6:0 gegen Heidenheim ließ die Werkself ein 3:1 beim VfL Wolfsburg folgen und schob sich erstmals in dieser Saison in der Tabelle auf einen Champions-League-Platz vor. In der ersten Hälfte war es ein herausragend cooler und konsequenter Auftritt des Teams von Chefcoach Kasper Hjulmand, der seit Samstag im Besitz einer besonderen Bestmarke bei Bayer 04 ist. Alles rund um den Erfolg in der Volkswagen Arena gibt's im Werkself Nachdreher.
Jubel nach Abpfiff in Wolfsburg

ZUSAMMENFASSUNG: JEDER SCHUSS EIN TREFFER

Was Bayer 04 in der ersten Halbzeit in der Volkswagen Arena auf den Platz brachte, war der Traum eines jeden Anhängers der Effektivitätslehre. Jeder Schuss ein Treffer, lautete das Motto der Leverkusener, die nur drei Versuche für ihre drei Tore benötigten. Zunächst gelang Jonas Hofmann im Stile eines abgebrühten Routiniers mit gutem Auge der Führungstreffer, als er eine Hereingabe von Alejandro Grimaldo dicht neben den Pfosten ins Eck platzierte (9.). Edmond Tapsoba legte mit einem Kopfball nach Flanke von Aleix Garcia das 2:0 nach (24.), ehe Malik Tillman sich nach Tempoverschärfung von Garcia und starkem Zuspiel von Patrik Schick allein auf den Wolfsburger Kasten aufmachte und VfL-Keeper Grabara im direkten Duell geschickt verlud (33.). Nach der Pause kamen die Gastgeber etwas besser ins Spiel und durch Denis Vavro auch zum Anschluss (57.). Wenig später hatte Bayer 04 etwas Glück, dass der VAR nach dem Treffer von Jonas Wind (62.) auf eine hauchzarte Abseitsstellung im Vorfeld entschieden hatte. Auf der Gegenseite hatte Ernest Poku nach einem fein vorgetragenen Konter und Flanke von Hofmann den vierten Schlag der Werkself verpasst. HIER geht’s zum ausführlichen Spielbericht.

STIMMEN: „ALLER GUTEN DINGE SIND DREI“

Zufriedene Mienen bei den Bayer 04-Spielern, wohin man auch blickte nach dem Abpfiff in Wolfsburg. Einigkeit herrschte bei der Werkself darüber, in den ersten 45 Minuten eine Leistung wie aus einem Guss geliefert zu haben. „Die erste Halbzeit war sehr gut“, sagte Malik Tillman, schränkte aber ein: „Danach haben wir den Rhythmus verloren und zu viele einfache Fehler gemacht. Aber wir haben gewonnen, darüber sind wir glücklich. Und ich bin happy, dass ich mit meinem Tor dazu beitragen konnte.“ Die Tatsache, dass er seinen dritten Saisontreffer erzielte, im dritten Leverkusener Torabschluss der Partie in der 33. Minute, kommentierte Tillman launig: „Aller guten Dinge sind drei.“

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Das durfte auch für Edmond Tapsoba gelten, der in Wolfsburg ebenfalls zum dritten Mal in dieser Spielzeit zu den Torschützen gehörte. Der Innenverteidiger verteilte auch ein Lob an Torhüter Mark Flekken: „Danke an Mark, er hat einige wichtige Paraden gezeigt.“ Jonas Hofmann bewertete den Sieg auch als starke Basis für die kommenden Wochen: „Es tut sehr gut, dass wir das positive Gefühl vor der Länderspielphase sofort wieder bestätigt haben. Das ist vor allem wichtig, weil einige harte Brocken auf uns warten.“

PRESSESCHAU: VIEL LOB FÜR HOFMANN UND GARCIA

Die Bild am Sonntag kommentierte die tabellarische Klettertour der Werkself, die erstmals in dieser Spielzeit einen Champions-League-Platz einnimmt: „Endlich! Leverkusen wieder auf Vize-Kurs.“ Die Rheinische Post bewertete in ihrer Einzelkritik gleich zwei Werkself-Profis mit einer glatten Eins: Aleix Garcia („Strippenzieher im Mittelfeld und an zwei Toren beteiligt“) und Jonas Hofmann („Erlebt unter Hjulmand seinen dritten Frühling“). Auch der Kölner Stadt-Anzeiger kürte Hofmann zum herausragenden Akteur: „Markierte das 1:0 mit viel Ruhe und Übersicht und machte sich in seiner neuen Rolle als rechter Schienenspieler für den verletzten Arthur sehr gut.“ Der Kicker fasste das Geschehen auf dem Platz so zusammen: „Starke erste Hälfte: Leverkusen zeigt Wolfsburg die Grenzen auf.“

PERSONAL: HJULMAND MIT STARTREKORD

Ein Rekord blieb in Wolfsburg aus: Patrik Schick, der ebenso wie Dimitar Berbatov bislang 69 Bundesliga-Tore für die Werkself erzielt hat, muss sich noch etwas gedulden, ehe er den alleinigen Titel als ausländischer Rekordtorjäger von Bayer 04 beanspruchen kann. Aufgeschoben ist in diesem Fall aber ganz sicher nicht aufgehoben! Dafür aber fiel in der Autostadt eine andere Bestmarke: Kasper Hjulmand ist nun der Chefcoach mit der besten Startbilanz in der Leverkusener Bundesliga-Historie. In den neun Bundesliga-Partien unter dem Dänen verbuchte Schwarz-Rot 22 von 27 möglichen Punkten, damit übertrumpfte Hjulmand den bisherigen Spitzenreiter Jupp Heynckes, unter dessen Führung die Werkself 2009 zum Vergleichszeitraum 21 Zähler gesammelt hatte.

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STATISTIK: WERKSELF FRÜH GEFÄHRLICH

Bayer 04 bestätigte in Wolfsburg seine enorme Torgefährlichkeit zu Beginn eines Spiels. Die Führung von Jonas Hofmann war bereits der sechste Saisontreffer der Werkself in der Anfangsviertelstunde, das ist der Spitzenwert in der Liga. Bei den Spielstatistiken dominierte Schwarz-Rot in den meisten Kategorien, lediglich bei den Torschüssen (21:7) und Eckbällen (9:1) lag der VfL vorn. In Sachen Passquote (90 Prozent gegenüber 83 auf Wolfsburger Seite), Ballbesitz (62 Prozent) und Zweikampfquote (54 Prozent) führte aber kein Weg an Schwarz-Rot vorbei.

AUSBLICK: DIENSTAG ZU CITY, SAMSTAG KOMMT DER BVB

Bayer 04 hat nun drei Englische Wochen nacheinander vor der Brust. Los geht es mit dem fünften Duell der Ligaphase in der UEFA Champions League am Dienstag, 25. November, bei Manchester City (Anstoß: 21 Uhr). In der Bundesliga folgt das Topspiel gegen Borussia Dortmund am Samstag, 29. November, um 18.30 Uhr in der BayArena.

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