
Die Werkself übernahm sofort die Kontrolle und verbuchte auch erste gute Abschlüsse in Person von Jeremie Frimpong (1.) und Patrik Schick (8., 9.). Schwarz-Rot verzeichnete Mitte der erste Hälfte sogar über 75 Prozent Ballbesitz, konnte die spielerischen Vorteile in dieser Phase aber nicht in gefährliche Abschlüsse ummünzen. Union setzte seinerseits - abgesehen von einem Abseitstor (15.) - nahezu keine Akzente im Angriff. Nach einer halben Stunde gab dann erneut Schick ein offensives Zeichen ab, sein Schlenzer landete aber knapp neben dem Tor (30.). So ging es torlos in die Pause. Nach Wiederanpfiff dann das gleiche Bild: Die Werkself drückte mächtig, Union verteidigte mit allen Kräften. Rückkehrer Florian Wirtz sowie zahlreiche weitere Offensiv-Akteure betraten im Verlauf der zweiten Hälfte den Platz, um das längst überfällige Tor zu erzielen. Doch trotz der riesigen Bemühungen blieb ein Treffer bis zum Abpfiff aus. HIER geht’s zum ausführlichen Spielbericht.
Cheftrainer Xabi Alonso sagte im Nachgang auf der Pressekonferenz: „Es war heute nicht gut genug. Uns hat im letzten Drittel ein bisschen die Energie gefehlt. Wir haben es daher nicht geschafft, uns das Tor zu verdienen. Das müssen wir akzeptieren.“ Der Spanier ergänzte: „Die Saison ist aber immer noch nicht vorbei, wir gucken weiter nach vorn. Es sind noch fünf Spiele und wir müssen abwarten, was noch passiert.“
Kapitän Lukas Hradecky räumte unterdessen ein: „Das Offensiv-Spektakel, das uns ausgezeichnet hat in den vergangenen zwei Jahren, war in den letzten Spielen nicht da. Es war heute eigentlich ein gutes Spiel und wir waren die bessere Mannschaft. Am Ende aber stehen wir mit einem 0:0 da, das ist eine Enttäuschung.“
Am Mikrofon von Werkself-TV äußerten sich zudem Piero Hincapie und Amine Adli. Hincapie sagte: „Wir waren nicht klar bei unseren Chancen und haben auch nicht viele kreiert. Wir müssen in Zukunft härter arbeiten, um drei Punkte zu holen.“ Adli betonte: „Wir waren heute nicht gefährlich genug und uns fehlte die Lösung.“ Im Hinblick auf die verbleibenden Duelle dieser Saison ergänzte der Marokkaner: „Wir fokussieren uns jetzt auf die letzten Spiele. Wir werden unser Bestes geben - für uns, für den Klub und für die Fans. Wir hoffen auf die gleich großartige Unterstützung wie bisher. Wir wissen, dass die Fans immer hinter uns stehen.“
Ja, ich möchte Videos angezeigt bekommen.
Der kicker fasste das Spiel so zusammen: „Leverkusen hatte erwartungsgemäß mehr Spielanteile. Union setzte - abgesehen von einem Abseitstor (15.) nach einer Ecke, die es nicht hätte geben dürfen - nur selten Nadelstiche in der Offensive.“ Die Sport Bild schrieb: „Am Ende erkämpfen sich die Eisernen einen verdienten Punkt, bleiben weiter in guter Form und dem Keller fern. Für Leverkusen zu wenig.“ Und die Rheinische Post stellte heraus: „Der Meister aus Leverkusen kommt [...] nicht über ein torloses Remis hinaus und verpasst es, vor dem Topspiel des FC Bayern gegen Dortmund ein Statement Richtung München zu senden.“ Die Partie zwischen dem FCB und der Borussia endete 2:2.
Tosender Applaus und Standing Ovations gab es, als Wirtz in der 57. Minute den Platz betrat und damit nach fünfwöchiger Pause sein Comeback gab. Und der Einfluss des Spielmachers war auch umgehend zu spüren: Nur wenige Momente nach seiner Einwechslungen bediente dieser Exequiel Palacios, der einen wuchtigen Schuss zentral auf das FCU-Tor abgab (59.).
Zwei weitere Werkself-Profis feierten gegen Union ebenfalls ihre Liga-Rückkehr: Edmond Tapsoba stand erstmals seit dem Spiel gegen den SV Werder Bremen (0:2) wieder auf dem Platz, Palacios erstmals seit dem 3:1-Erfolg gegen den VfL Bochum 1848. Beide hatten in der Anfangsformation gestanden.
Jonas Hofmann unterdessen kann auf eine einzigartige Bilanz blicken: Die Nr. 7 der Werkself hat noch immer kein einziges Bundesligaspiel mit Bayer 04 verloren. Aus den nun 40 Liga-Duellen, in den Hofmann für Schwarz-Rot auf dem Platz stand, gab es 30 Siege und zehn Remis. Erst vergangene Woche durch den 1:0-Sieg beim 1. FC Heidenheim hatte er den Rekord von Javi Martinez beim FC Bayern München eingestellt. Der spanische Mittelfeldspieler absolvierte einst seine ersten 39 Liga-Partien beim FCB ungeschlagen.





Die Werkself verbuchte 74,6 Prozent Ballbesitz und gab 16 Torschüsse ab (FCU: 7), spielte 702 Pässe (FCU: 246) und hatten sieben Ecken. Dazu schlugen die Leverkusener ganze 42 Flanken, während Berlin nur fünfmal zur Hereingabe ansetzte.
Weiter geht es für die Werkself mit dem 30. Bundesliga-Spieltag auswärts beim FC St. Pauli. Die Partie im Millerntor-Stadion beginnt am kommenden Sonntag, 20. April, um 19.30 Uhr. Anschließend empfangen die Leverkusener im Rahmen des 31. Spieltags den FC Augsburg in der BayArena, die Heim-Partie findet am Samstag, 26. April (Anstoß: 15.30 Uhr), statt.

Happy Birthday, Patrik Schick! Zu seinem Ehrentag darf sich nicht nur der tschechische Torjäger selbst über Geschenke und hoffentlich viele weitere Treffer freuen – auch Bayer 04-Fans können sich exklusiv am heutigen 24. Januar beim Kauf eines Trikots der Werkself den Flock mit der Nummer 14 gratis dazu sichern! Zusätzlich wird unter allen Käufern in der kommenden Woche ein Matchworn-Trikot des nun 30-Jährigen verlost.
Mehr zeigen
Ein Überblick über die Ticket-Verkäufe zu den Heim- und Auswärtsspielen der Werkself in allen Wettbewerben.
Mehr zeigen
Mit einem Last-Minute-Treffer schoss Kristin Kögel die Bayer 04-Frauen zum umjubelten 2:1-Sieg in Unterzahl beim 1. FC Union Berlin. Im Werkself-TV-Interview geben die Siegtorschützin und Vanessa Fudalla, die per direktem Freistoß ausgeglichen hatte und Kögels Treffer vorbereitete, Einblicke in ihre Gefühlswelt.
Mehr zeigen
Trotz eines stark dezimierten Kaders und in Unterzahl haben die Bayer 04-Frauen einen erfolgreichen Pflichtspiel-Start in das Jahr 2026 hingelegt. Beim Aufsteiger 1. FC Union Berlin gewann die Mannschaft von Trainer Roberto Pätzold dank eines Last-Minute-Treffers am Freitagabend 2:1 (0:1). Vor stimmungsvoller Kulisse im Stadion An der Alten Försterei trafen Vanessa Fudalla per direktem Freistoß (78.) und Kristin Kögel (90.+2) in der Nachspielzeit für die Werkself, die ohne insgesamt zehn Spielerinnen auskommen musste. Damit eroberte Schwarz-Rot zum Auftakt des 15. Spieltags mindestens für eine Nacht Platz fünf.
Mehr zeigen