
Im Vergleich zum 1:0-Erfolg beim 1. FC Heidenheim 1846 änderte Xabi Alonso seine Startelf auf drei Positionen: Edmond Tapsoba und Exequiel Palacios, die beide nach mehrwöchiger Pause ihr Comeback feierten, sowie Patrik Schick ersetzen Robert Andrich, Amine Adli und Victor Boniface. In der ausverkauften BayArena übernahm die Werkself gegen Union schnell die Kontrolle, feuerte in Person von Jeremie Frimpong auch schon nach 20 Sekunden den ersten Warnschuss ab und setzte per Doppelchance von Schick (8., 9.) nach. Ein kurzer Schock folgte, als die Unioner nach einer Ecke das vermeintliche 1:0 markierten - Torschütze Leopold Querfeld hatte allerdings im Abseits gestanden (14.).
Auch im weiteren Spielverlauf ging es mit großer Dominanz von Schwarz-Rot weiter. Die Werkself verbuchte Mitte der erste Hälfte sogar über 75 Prozent Ballbesitz, konnte die spielerischen Vorteile bis dato aber nicht in gefährliche Abschlüsse ummünzen - auch, weil Union mit einer Fünferkette verteidigte und mit vier Feldspielern davor absicherte. Nach einer halben Stunde gab dann Schick mal wieder ein offensives Zeichen ab, sein Schlenzer aus der Distanz flog jedoch knapp am linken Pfosten vorbei. Torlos ging es in die Pause.






Zum Wiederanpfiff tauschte Alonso einmal, brachte Adli für Nathan Tella. Der Marokkaner war in den Anfangsminuten des zweiten Durchgangs auch sogleich einer der Aktivposten im Angriff. Doch die nach wie vor tief verteidigenden Berliner Reihen boten nur wenig Lücken.
Unter tosendem Applaus und Standing Ovations betrat dann Florian Wirtz in der 57. Minute für Aleix Garcia den Rasen. Der Spielmacher bediente nur wenige Momente nach seiner Einwechslung Palacios, der einen wuchtigen Schuss zentral auf das FCU-Tor abgab (59.). Auch in der Folge war die Teilnahme des 21-Jährigen am Leverkusener Offensivspiel deutlich zu spüren. Für noch weitere Offensiv-Power wechselte Alonso eine Viertelstunde später erneut: Boniface kam für Alejandro Grimaldo, Arthur ersetzte Tapsoba. Später kam auch noch Jonas Hofmann für Palacios. Die Werkself drückte bis zum Schluss mit allen Kräften auf das längst überfällige Führungstor, doch trotz der riesigen Bemühungen und einer Großchance in der Nachspielzeit durch Schick blieb der verdiente Lohn aus.





Weiter geht es für die Werkself mit dem 30. Bundesliga-Spieltag auswärts beim FC St. Pauli. Die Partie im Millerntor-Stadion beginnt am kommenden Sonntag, 20. April, um 19.30 Uhr. Anschließend steigt der 31. Spieltag gegen den FC Augsburg in der BayArena, die Heim-Partie findet eine Woche später am Samstag, 26. April (Anstoß: 15.30 Uhr), statt.
Die Highlights:
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Die Statistik:
Bayer 04: Hradecky - Tapsoba (74. Arthur), Tah, Hincapie - Frimpong, Garcia (57. Wirtz), Xhaka, Palacios (86. Hofmann), Grimaldo (74. Boniface) - Tella (46. Adli), Schick
Union Berlin: Rönnow - Doekhi, Querfeld, Leite - Trimmel (77. Roussillon), Khedira, Juranovic (82. Rothe) - Schäfer, Haberer (77. Preu) - Ilic (60. Tousart), Skarke (60. Hollerbach)
Gelbe Karten: Wirtz, Hofmann
Schiedsrichter: Bastian Dankert (Rostock)
Zuschauer: 30.210 (ausverkauft) in der BayArena

Ein Überblick über die Ticket-Verkäufe zu den Heim- und Auswärtsspielen der Werkself in allen Wettbewerben.
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Im Rahmen der „TOGETHER!“-Aktionswochen der Deutschen Fußball Liga (DFL) und des „März gegen Mobbing“ der Aktion Mensch sensibilisierte auch Bayer 04 rund 60 Leverkusener Schülerinnen und Schüler in der BayArena für die Themen Diskriminierung und Rassismus und machte sich für Toleranz sowie Vielfalt stark. Mithilfe des interaktiven Lernkurve-Workshops erfuhren die Teilnehmenden an verschiedenen Stellen des Stadions, wie sie jegliche Form von Diskriminierung erkennen und dagegen vorgehen können. Zu Beginn überraschten die Werkself-Torhüter Janis Blaswich und Niklas Lomb die Jugendlichen, beantworteten deren Fragen zur Thematik und betonten die Bedeutung der Lerninhalte für Fußball und Gesellschaft.
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