
Im Vergleich zum 0:3 im Achtelfinal-Hinspiel der UEFA Champions League beim FC Bayern München veränderte Cheftrainer Xabi Alonso seine Startelf auf sieben Positionen. Einzig Jonathan Tah, Mario Hermoso, Granit Xhaka und Amine Adli spielten erneut von Anfang an. In der ausverkauften BayArena begann die Werkself mit viel Ballbesitz und dem gewohnt sicheren Passspiel. Begünstigt durch einen Ballverlust in Folge des von Beginn an frühen Störens der Gäste galt der erste Abschluss der Partie dann allerdings dem SVW - und dieser landete direkt im Tor der Werkself: Romano Schmid hatte nach Querpass von Jens Stage die Führung für Bremen erzielt (7.).
Die Hanseaten spielten nach ihrer Führung weiterhin mutig. Schwarz-Rot - nach wie vor mit mehr Spielanteilen - fehlte es an offensiven Ideen. So ereignete sich die erste nennenswerte Torchance für Bayer 04 erst in der 26. Minute: Ein scharfer, flacher Pass von Aleix Garcia fand in der Mitte Emiliano Buendía, der es im Rutschen probierte - SVW-Keeper Michael Zetterer wehrte die Gelegenheit jedoch ab. Wenig später schoss Patrik Schick einen Ball knapp links am Tor vorbei (28.). Zwei Minuten danach netzten dann die Bremer in Person von Milos Veljkovic plötzlich erneut ein, allerdings ging die Fahne aufgrund einer Abseitsstellung im Vorfeld sofort hoch. Die letzte gefährliche Aktion in Durchgang eins gehörte anschließend wieder der Werkself: Garcia setzte einen Freistoß aus 17 Metern an die Latte (45.+1). Kurz darauf war Pause.






Der zweite Durchgang startete mit einem Dreifach-Wechsel auf Leverkusener Seite: Alonso brachte Florian Wirtz, Exequiel Palacios und Nordi Mukiele für Buendía, Xhaka und Edmond Tapsoba. Wirtz musste allerdings eine Viertelstunde später das Feld nach einem harten Einsteigen von Mitchell Weiser wieder verlassen, für ihn betrat Alejandro Grimaldo das Feld (59.). Weiter ging es auf dem Platz mit dem zweiten Abseitstor der Partie: Oliver Burke hatte einen von Lukas Hradecky zur Seite gelenkten Abschluss von André Silva abgestaubt, dabei aber im Abseits gestanden.
In der Folge wurden die Hausherren wieder aktiver und kamen zu einigen guten Gelegenheiten. Schick etwa verpasste nur hauchzart eine flache Flanke von Amine Adli (70.) und Palacios probierte es gleich zweimal aus der Distanz - jeweils parierte Zetterer (72., 74.). Bis zum Abpfiff drückte die Werkself auf den Ausgleich, doch ein Tor gelang ihr nicht mehr. Auf der Gegenseite entschied Justin Njinmah in der Nachspielzeit die Partie mit seinem Treffer zum 2:0-Endstand (90.+4).






Weiter geht es für die Werkself mit dem Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League gegen den FC Bayern München am Dienstag, 11. März (Anstoß: 21 Uhr). Es folgt fünf Tage später der 26. Bundesliga-Spieltag beim VfB Stuttgart (Sonntag, 16. März, 19.30 Uhr). Anschließend geht es in die Länderspielpause.
Die Statistik:
Bayer 04: Hradecky - Arthur, Tapsoba (46. Mukiele), Tah, Hermoso - Xhaka (46. Palacios), Garcia - Adli, Buendía (46. Wirtz (59. Grimaldo)), Tella - Schick
Bremen: Zetterer - Pieper, Veljkovic, Jung - Weiser, Lynen (78. Bittencourt), Agu - Stage, Schmid (90.+3 Topp) - Burke (69. Njinmah), Silva (78. Grüll)
Tore: 0:1 Schmid (7.), 0:2 Njinmah (90.+4)
Gelbe Karten: Schick, Adli, Palacios, Garcia - Lynen, Weiser, Stage
Schiedsrichter: Tobias Welz (Wiesbaden)
Zuschauer: 30.210 (ausverkauft) in der BayArena

Meilenstein für drei Bayer 04-Talente neben dem Platz: Die Auszubildenden Amelie Rohde, Julius Manderfeld und Mika Sievert haben ihre um sechs Monate auf zweieinhalb Jahre verkürzte Ausbildung beim Werksklub erfolgreich abgeschlossen. Bayer 04 würdigte die Azubis am Donnerstag, 29. Januar, in der BayArena.
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