Dabei rechnet der 43-Jährige jedoch nicht mit einem erneuten Spektakel: „Ich glaube nicht, dass viele Tore fallen werden. Entscheidend ist, dass wir am Ende eins mehr geschossen haben als der Gegner.“ Dafür werden laut dem Schweizer Details wie individuelles Entscheidungsverhalten ausschlaggebend sein.
Die Stärken der Mannschaft von Cheftrainer Bo Svensson sieht Seoane vor allem in einem robusten und entschlossenen Verteidigen und Umschalten, welches dem Gegner kaum Räume bietet: „Das wird eine schwierige Aufgabe, denn sie lassen einem dadurch nur wenige Entfaltungsmöglichkeiten.“ Zudem habe man in Mainz mit dem Sturmduo Karim Onisiwo und Jonathan Burkardt selbst zwei Offensivakteure im Kader, die sich vor allem durch ein gefährliches Konterspiel auszeichnen.
Nachdem die Seoane-Elf in den letzten drei Spielen gegen den FC Augsburg, Borussia Dortmund und VfB Stuttgart 14-mal einnetzen konnte, erwartet der Schweizer keine Abwehrschlacht: „Wir haben vom Naturell her eine Mannschaft, die gerne den Weg nach vorne sucht.“ Dabei seien dadurch entstehende Lücken im defensiven Bereich zwar möglich, dennoch gilt es weiterhin: „die richtige Balance zu finden. Wir wollen aktiv im Spiel nach vorne bleiben, hinten aber gleichzeitig so wenig Tore wie möglich reinbekommen.“
Personell muss der Cheftrainer der Werkself nach wie vor auf Keeper Andrey Lunev (Syndesmoseriss) und Flügelstürmer Karim Bellarabi verzichten, der sich im Training einen Muskelfaserriss im linken Oberschenkel zugezogen hat. Außerdem befinden sich Sardar Azmoun und Julian Baumgartlinger weiterhin im Aufbautraining und stehen beim Spiel in Mainz noch nicht zur Verfügung. Gleiches gilt für den gelb-gesperrten Mitchel Bakker.
Zudem ist der Einsatz von Odilon Kossounou bislang unklar. Der 21-Jährige hatte sich Anfang der Woche eine Muskelzerrung zugezogen. „Odilon hat eine gute Entwicklung gemacht, auch schon Teile des Mannschaftstrainings absolviert.“ Daher wolle man noch das heutige Abschlusstraining abwarten und im Anschluss entscheiden, ob er für den Kader in Frage kommt. Für die Startelf sei der Ivorer jedoch kein Thema.
Durch den Ausfall von Bakker ist die Linksverteidiger-Position vakant. Piero Hincapie oder Daley Sinkgraven kommen dafür in Betracht. „Beide Spieler haben diese Position schon gespielt und ihre Sache gut gemacht“, so der Fußball-Lehrer.

Ein Überblick über die Ticket-Verkäufe zu den Heim- und Auswärtsspielen der Werkself in allen Wettbewerben.
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Issa Traoré verstärkt die Defensive von Bayer 04 Leverkusen. Das Talent wechselte Anfang des Jahres, kurz nach seinem 18. Geburtstag, vom Djoliba AC aus seiner Heimat Mali fest nach Leverkusen, wo Direktor Fußball Kim Falkenberg den groß gewachsenen Innenverteidiger offiziell begrüßte.
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Nach zuletzt nur zwei Punkten aus den vergangenen vier Spielen ist die Luft für Borussia Mönchengladbach im unteren Tabellendrittel dünner geworden. Nur noch drei Punkte trennen die Fohlen vom Relegationsrang. Das Team von Trainer Eugen Polanski steht vor dem Heimspiel gegen die Werkself an diesem Samstag, 7. Februar (Anstoß: 18.30 Uhr/live bei Sky sowie WOW und im Werkself-Radio), unter Druck. Der Gegner-Check.
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Ein starker Partner und eine starke Partnerschaft: Fernando Carro, Vorsitzender der Geschäftsführung, und Ehrenspielführer Stefan Kießling vertraten Bayer 04 in dieser Woche bei der offiziellen Eröffnung des neuen Technologie Campus und des dazugehörigen Experience Centers von Bayer 04-Ärmelpartner Niedax. Zu der Veranstaltung im rheinland-pfälzischen Neustadt/Wied-Rahms kamen 200 geladene Gäste aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft – darunter Bundeskanzler Friedrich Merz, der die Begrüßung gemeinsam mit Niedax Group-CEO Bruno Reufels und weiteren politischen Vertretern vornahm.
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Am 22. Spieltag der Bundesligasaison 2025/26 empfängt die Werkself den FC St. Pauli in der BayArena. Die Partie findet am Samstag, 14. Februar, um 15.30 Uhr statt. Alle Infos zum Ticket-Verkauf.
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