
An die letzte Partie mit den Dortmundern habe man noch sehr gute Erinnerungen, erinnert sich Seoane zu Beginn der Pressekonferenz am Freitag, 5. August. Es ist zudem das erste Mal nach zweijährigen pandemiebedingten Einschränkungen, dass beide Teams bei voller Stadionkapazität aufeinandertreffen: „Die Vorfreude auf das Spiel ist daher riesig. Es ist ein Topspiel zum Start und eine große Herausforderung gegen einen guten Gegner, die wir gerne annehmen und bei der beide Teams ein attraktives Spiel bieten werden “, so Seoane.
Nach der Pokalniederlage gegen den Drittligisten sieht der Schweizer dafür vor allem eine Leistungssteigerung in allen Bereichen als unabdingbar: „Im Vergleich zum Pokal müssen wir uns in vielen Punkten verbessern. Bei einer so spielstarken Mannschaft wie Dortmund ist es das Wichtigste, dass wir in der Defensive gut gegen den Ball arbeiten, die Räume schließen und einander unterstützen.“ Eine höhere Aggressivität im Defensivverbund sei zudem die Grundlage für Zielstrebigkeit in der Offensive, so der 43-Jährige.
Dafür absolvierte die Werkself eine konzentrierte und intensive Trainingswoche. Seoane: „Natürlich waren wir anfangs noch sehr enttäuscht. Aber die sofortige Reaktion auf dem Platz ist jetzt entscheidend. Es war wichtig, dass die Spieler allesamt ab Dienstag engagiert und fokussiert trainiert haben. Ich spüre beim Team eine große Lust und absoluten Willen.“
Als eine der Hauptaufgaben für die anstehende Spielzeit sieht der Schweizer vor allem die Konstanz: „Vielleicht klingt das nach dem letzten Spiel etwas vermessen, aber wir sind ambitioniert und wollen wie auch in der vergangenen Saison zu den Spitzenteams der Liga gehören und den Kampf um die Meisterschaft, solange es geht, spannend halten.“ Man habe „spannende Spieler, die bereits einen Schritt nach vorne gemacht haben und noch weitere gehen können“. Aber dafür müsse man langfristig in allen Bereichen konstante Leistungen zeigen, „um aus unseren Möglichkeiten auch das Maximum rauszuholen“, gibt Seoane die klare Maßgabe vor.
Den Gastgeber schätzt Seoane auch in diesem Jahr als Mannschaft mit zahlreichen Qualitäten ein: „Dortmund hat sich im Sommer sehr gut neu orientiert. Sowohl in der Innenverteidigung als auch im Sturm. Außerdem haben sie viele Spieler mit Erfahrung in ihren Reihen“, sagt Seoane und ergänzt außerdem: „Von unserer Seite an dieser Stelle noch einmal Genesungswünsche an Sebastian Haller. Ein hervorragender Spieler mit Abschlussqualitäten, der Erling Haaland gut ersetzen kann.“
Personell hat Seoane keine Veränderungen im Vergleich zur Pokal-Partie gegen Elversberg in der Vorwoche zu verzeichnen. Bis auf Amine Adli und Florian Wirtz steht der komplette Kader zur Verfügung. Adli ist diese Woche im Training näher an die Mannschaft gerückt, so Seoane, aber wird noch etwas Zeit brauchen, um auch bei Spielen einsatzfähig zu sein.
Die Seoane-Elf kann sich auf Unterstützung von insgesamt 5.294 schwarz-roten Auswärtsfahrern am Samstagabend im Signal Iduna Park freuen.
Das Team selbst tritt bereits am heutigen Freitagnachmittag nach einer letzten Abschlusseinheit in Leverkusen die Reise in den Ruhrpott an.

Thomas Hörster wird am 27. November 1956 in Essen geboren. Als Kind betreibt er Turmspringen und Judo, begeistert sich aber auch für Fußball. Nach seinen Anfängen bei Blau-Weiß Holsterhausen-Essen wechselt er zum ETB Schwarz-Weiß Essen. Als A-Jugendlicher trainiert er erstmals bei den Herren in der 2. Liga mit. Und mit knapp 18 Jahren debütiert Thommy, wie er gerufen wird, in der 2. Bundesliga. In zweieinhalb Saisons absolviert er 71 Spiele für Schwarz-Weiß Essen.
Mehr zeigen
Bernd Dreher wird am 2. November 1966 in Leverkusen geboren und beginnt bereits im Alter von fünf Jahren beim SV Schlebusch mit dem Fußballspielen. Als Neunjähriger wechselt er in die Nachwuchsabteilung von Bayer 04. Hier durchläuft der Torhüter alle Juniorenteams und erreicht mit der U19 1985 das Endspiel um die Deutsche Meisterschaft, das Bayer 04 gegen Eintracht Frankfurt mit 2:4 verliert.
Mehr zeigen
Robson Ponte wird am 6. November 1976 in São Paulo, Brasilien, geboren. Seine Fußballkarriere beginnt er in Brasilien bei CA Juventus. Danach spielt er für América FC und den Guarani FC. Im Jahr 1999 wechselt er zu Bayer 04. Bei der Werkself spielt Robson zunächst bis 2001. Anschließend wechselt er für zwei Jahre auf Leihbasis zum VfL Wolfsburg. Dort entwickelt er sich weiter und sammelt wichtige Erfahrungen in der Bundesliga. Im Jahr 2003 kehrt er nach Leverkusen zurück und zeigt dort besonders seine Fähigkeiten im Dribbling und im offensiven Mittelfeld. Insgesamt kommt er für Bayer 04 auf 79 Einsätze und erzielt sechs Tore.
Mehr zeigen
Im Video seht ihr eindrucksvolle und wichtige Tore der Bayer 04-Geschichte aus dem Monat November. Es geht dabei nicht immer um die Schönheit der Tore, sondern es sollen euch auch besondere Spiele und Spieler in Erinnerung gerufen werden.
Mehr zeigen
Am Sonntag, 4. November 1951, steigt das erste Derby zwischen Bayer 04 und dem 1. FC Köln um Punkte. Zu diesem Aufeinandertreffen platzt das Kölner Stadion in Müngersdorf aus allen Nähten. Eine wahre Invasion von Bayer 04-Fans aus Leverkusen macht sich mit Straßenbahnen und Bussen auf den Weg nach Köln. Ab Mittag fahren zu den planmäßigen Bahnen sechs zusätzliche Straßenbahnzüge zum normalen Preis ab Leverkusener Rathaus bis zum Kölner Stadion. Zur selben Zeit fahren regelmäßig Busse der Firma Grein ab dem Wiesdorfer Marktplatz nach Köln. Am Ende schwenken über 5.000 Bayer 04-Fans ihre schwarzroten Fahnen auf der Tribüne des Kölner Stadions und feuern ihre Mannschaft neunzig Minuten an.
Mehr zeigen