
Aus sportlicher Sicht das Wichtigste vorweg: Bayer 04 spielt auch in der Saison 2021/22 international - und zwar in der Europa League. Nach dem eigenen Punktgewinn gegen die Hauptstädter sowie der Niederlage von Borussia Mönchengladbach (1:2 gegen Stuttgart) ist der Werkself Platz sechs nicht mehr zu nehmen.
Die Frankfurter Rundschau titelt ihren Nachbericht mit den Worten „Wirtz rettet Leverkusen die Europa League“. Von „Shootingstar“ und „Ausnahme-Talent“ ist in der Folge die Rede. Zum 1:0-Führungstreffer des Offensivakteurs aus Minute 27 heißt es: „Auch bei Wirtz' Treffer war es eine Sache von Zentimetern, doch beim Schuss von Wendell stand der 18-Jährige am langen Pfosten knapp nicht in der strafbaren Zone. Nie in der Bundesliga-Historie erzielte ein Spieler jünger sein sechstes Tor.“
Die Bild-Zeitung bedient sich in Bezug auf Wirtz, der seinen Vertrag unter dem Bayer-Kreuz jüngst bis 2026 verlängerte, indes eines Wortspiels. In der Überschrift steht geschrieben: „Wirtz jetzt auch was mit der EM?“. Und weiter: „Mittwoch benennt Jogi Löw seinen EM-Kader. Der Jungnationalspieler […] darf sich berechtigte Hoffnung machen.“

In der Rheinischen Post heißt es in Bezug auf den Abschied von Lars und Sven Bender: „Vor dem Anpfiff des letzten Heimspiels der Saison ging es zunächst um die Vergangenheit. Lars und Sven Bender wurden in kleiner Runde verabschiedet. Statt tosendem Jubel, Gesängen, Choreografien und womöglich auch Tränen der Rührung gab es für die Zwillingsbrüder ein paar nette Worte, Applaus vom Funktionsteam und einen Handschlag der Vereinsbosse. […] Die Pandemie zwang die Anerkennung für die beiden 32-Jährigen ins Internet. Mit unzähligen Kommentaren und Tweets würdigten Bayers Anhänger die fußballerische Lebensleistung der Benders.“
In seiner Kategorie „Momente des Spiels“ schreibt der Kölner Stadt-Anzeiger Folgendes: „In seinem letzten Heimspiel als Profifußballer kam Sven Bender immerhin für zwei Minuten zum Einsatz. Der 32-Jährige, von einer Fußverletzung gehandicapt, hätte zwar sicher auf die Zähne beißen können, stellte aber auch kurz vor dem Ende seiner Karriere das Mannschaftswohl in den Vordergrund und nahm Trainer Hannes Wolf die Entscheidung über einen längeren Einsatz in einem Gespräch mehr oder weniger ab. Ob Bender in seinem Abschiedsspiel noch einmal von Anfang an auflaufen kann, ließ Wolf offen.“
Am Samstag, 22. Mai (Anstoß: 15.30 Uhr), heißt der Gegner zum Abschluss der Saison 2020/21 Borussia Dortmund – Sven Benders Ex-Klub, für den er vor seinem Engagement bei Bayer 04 insgesamt acht Jahre aufgelaufen war.

Zum Abschluss des Winter-Trainingslagers in Portugal haben die Bayer 04-Frauen ihre Generalprobe für den Start in die zweite Saisonhälfte überzeugend gemeistert. Im Test gegen den Schweizer Tabellenführer Servette FCCF gelang der Mannschaft von Trainer Roberto Pätzold im Monte Gordo Sports Complex ein 3:0 (2:0)-Erfolg. Carlotta Wamser (4.), Vanessa Fudalla (18.) und Loreen Bender (53.) erzielten die Treffer für die Leverkusenerinnen, die sich seit dem vergangenen Samstag an der Algarve auf die Rückrunde eingestimmt hatten.
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Drei Wochen vor dem Pflichtspielauftakt betritt die U19 erstmals in diesem Jahr das Großfeld und trifft testweise auf den Nachwuchs von Eintracht Frankfurt. Die U16 und die U15 bleiben vorerst noch drinnen, bekommen es aber bei ihren Hallenturnieren mit der Junioren-Elite Deutschlands zu tun. Und auch die U23-Frauen wollen es zum Vorbereitungsbeginn wissen und testen gegen die Zweitliga-Elf der SG 99 Andernach – das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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Beim 3:0-Auswärtssieg bei der TSG Hoffenheim vor 16 Jahren traf Sami Hyypiä zum ersten Mal für die Werkself. Und auch ein gewisser Toni Kroos spielte an diesem Tag groß auf...
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Am 18. Spieltag der laufenden Bundesligasaison geht es für die Werkself in den Kraichgau zur TSG Hoffenheim. Die Partie steigt am Samstag, 17. Januar (Anstoß: 15.30 Uhr). Die Bayer 04-Fanbetreuung hat alle Infos zur Begegnung in der PreZero Arena für euch zusammengefasst.
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In der ersten Folge der neuen Interview-Reihe „A New Chapter“ blickt Werkself-Profi Jarell Quansah auf seine ersten Monate unterm Kreuz und spricht über seinem Weg von England nach Leverkusen. Aufgewachsen und ausgebildet beim FC Liverpool, startete für Quansah im Sommer ein neues Kapitel bei Bayer 04 — mit frischen Zielen, neuen Herausforderungen und viel Ehrgeiz. Im Gespräch spricht der Innenverteidiger über seine Entwicklung als Spieler und Mensch, über den Mut, die eigene Komfortzone zu verlassen, und darüber, was es für ihn bedeutet, Teil eines internationalen Teams in einem neuen Land zu sein. Ehrlich, reflektiert und voller Motivation — so beginnt sein Weg bei der Werkself.
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