
Der direkte Vergleich der letzten Jahre geht an die Werkself: Seit Jahresbeginn 2018 verloren die Mainzer elf von 14 Bundesligaspielen gegen Bayer 04 (2 Siege, 1 Remis) – gegen keinen Klub gewann Schwarz-Rot in diesem Zeitraum mehr Liga-Partien. Mainz verlor wiederum in diesem Zeitraum gegen keinen Klub mehr Duelle. Auch die letzten drei Duelle gewann allesamt die Werkself. Aber: Der FSV ist seit zwölf (!) Bundesliga-Heimspielen ungeschlagen, das ist die längste laufende Serie aller Bundesligisten und eingestellter Klub-Rekord.
Apropos Rekorde und historische Marken: Die Nullfünfer spielen ihre zweitbeste Saison der Klub-Geschichte mit 51 Punkten nach 33 Partien. 2010/11 waren es einmal 55 Punkte. Zudem könnten sie sich zum vierten Mal auf sportlichem Wege für einen internationalen Wettbewerb qualifizieren (2004/05 über die Fairplay-Wertung). Zuletzt war dies 2015/16 gelungen.
Für ihr heutiges Endspiel um Europa haben sie auch alles in eigener Hand: Mit einem Sieg gegen Bayer 04 wäre die Teilnahme an der UEFA Conference League so gut wie sicher. Mit viel Glück könnte je nach Ausgang der Partie des Tabellenfünften Borussia Dortmund gegen Holstein Kiel sogar noch die UEFA Europa League drin sein. Nur die UEFA Champions League ist nicht mehr erreichbar.
Erstaunlich, diese Mainzer: Sind sie in der vergangenen Saison nur haarscharf am Abstieg vorbeigeschrammt, durften sie in der aktuellen Spielzeit lange von der Königsklasse träumen. Zu den Stärken gehören in dieser Saison vor allem die Defensive: Mit 41 Gegentoren stellt Mainz 05 die drittbeste Abwehr zusammen (gemeinsam mit Bayer 04). Vorne bilden Jonathan Burkhardt (17 Tore, Platz 4 in der Torjäger-Liste, 3 Assists), und seine Teamkollegen Paul Nebel (9/6) und Jae-Sung Lee (7/9) eine der gefährlichsten Offensivreihen im deutschen Oberhaus. Auch Ex-Werkself-Profi und Mittelfeld-Antreiber Nadiem Amiri (7/6) spielt stark auf. Mehr zum heutigen Kontrahenten gibt es im ausführlichen Gegner-Check.
Beim Auswärtsspiel in der MEWA Arena werden 3.500 Fans die Werkself unterstützen. Für die Anreisenden hat die Bayer 04-Fanbetreuung vorab wie gewohnt alle relevanten Informationen zusammengefasst. HIER geht’s zu den Faninfos!
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat Tobias Reichel als Schiedsrichter angesetzt. Der 39-Jährige leitete bisher sechs Pflichtspiele mit Beteiligung der Werkself (4 Siege, je 1 Niederlagen und Remis). Reichel assistieren heute Christian Bandurski und Marcel Pelgrim an den Seitenlinien, als VAR ist Dr. Matthias Jöllenbeck im Einsatz.
Das Spiel wird live bei Sky gezeigt. Wie immer steht denjenigen, die nicht vor Ort mit dabei sein können, auch das Werkself-Radio zur Verfügung. Die Audioübertragung beginnt eine halbe Stunde vor Anpfiff, das Geschehen kommentieren Niko Hartmann und Florian Bechholz. Außerdem hält euch der Liveticker wie üblich immer auf dem neuesten Stand, sodass ihr von der Begegnung nichts verpasst. Sowohl das Werkself-Radio als auch den Liveticker findet ihr auf bayer04.de sowie in der Bayer 04-App.

Am 2. Spieltag der Hauptrunde in Liga A der DFB-Nachwuchsliga lieferte sich die U19 von Bayer 04 ein spannendes Duell mit dem 1. FSV Mainz 05. Nach der frühen Führung der Leverkusener durch Emmanuel Chigozie Owen drehten die Gastgeber zwischenzeitlich das Spiel, ehe Jeremiah Mensah noch vor der Pause ausgleichen konnte. Nach dem Seitenwechsel sorgte Jonah Berghoff für die erneute Leverkusener Führung (73.), aber Mainz traf nur zwei Minuten später zum 3:3-Endstand.
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Werkself-TV zeigt die TV-Highlights des 2:1-Derbysiegs der Bayer 04-Frauen gegen den 1. FC Köln am 18. Spieltag der Google Pixel Frauen-Bundesliga 2025/26.
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Dank einer abgezockten Leistung haben die Bayer 04-Frauen am Karnevalsfreitag ihren rheinischen Nachbarn in der Bundesliga-Tabelle distanziert. In einem stimmungsvollen Derby schlug die Mannschaft von Trainer Roberto Pätzold den 1. FC Köln 2:1 (2:0) und eroberte damit mindestens bis Sonntag Rang drei zurück. Vanessa Fudalla (17.) und Sofie Zdebel (37.) erzielten die Treffer für die Werkself, die mit 31 Zählern nun sechs Punkte vor dem FC liegt.
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Bayer 04 Leverkusen verstärkt sich zur kommenden Saison mit dem serbischen U19-Nationalspieler Aleksa Damjanovic. Der 17 Jahre alte Mittelstürmer wechselt im Sommer vom serbischen Meister Roter Stern Belgrad zum Fußball-Bundesligisten. Damjanovic, der auch die Staatsbürgerschaft Österreichs besitzt, unterzeichnete einen langfristigen Vertrag.
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