U17-WM in Katar: DFB-Team um vier Leverkusener scheidet im Sechzehntelfinale aus

Der Traum von der Titelverteidigung ist ausgeträumt. Das deutsche U17-Nationalteam um die Leverkusener Ben Hawighorst, Nebe Domnic, Osman Turay und Jeremiah Mensah muss nach einem 0:1 gegen Burkina Faso im Sechzehntelfinale die Heimreise antreten. Neben Kapitän Hawighorst, der auch im vierten Spiel in Folge in der Anfangsformation stand, und Mensah, der bereits im vergangenen Gruppenspiel begonnen hatte, waren auch Domnic und Turay wieder in die Startelf von Nationaltrainer Marc Meister gerückt.
Osman Turay beim Sechzehntelfinale der U17-WM

Nach dem überzeugenden 7:0 inklusive Mensah-Doppelpack in der letzten Vorrundenpartie gegen El Salvador zeigte sich Sechzehntelfinal-Gegner Burkina Faso schnell als schwierigerer Kontrahent. Schon nach fünf Minuten musste das DFB-Team den Rückstand hinnehmen. Die Deutschen um die vier Werkself-Jungs hatten dann zwar überwiegend die Spielkontrolle. Gegen kompakt verteidigende Westafrikaner bekamen sie aber wenige Chancen, die allesamt ungenutzt blieben. Einzig in der Nachspielzeit sorgte der vermeintliche Ausgleichstreffer von Benno Kaltefleiter für kurzen Jubel, wurde aber schnell wegen Abseits aberkannt.

Nebe Domnic  beim Sechzehntelfinale der U17-WM

Finale am 27. November

Während die DFB-Jungs die Heimreise antreten müssen, trifft Burkina Faso im Achtelfinale am Dienstagabend, 18. November auf Uganda. Das Finale steigt am Donnerstag, 27. November, im Khalifa-International-Stadion mit knapp 46.000 Plätzen. Die U17-WM in Katar wird erstmals mit 48 Mannschaften ausgetragen.

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